Achtung Gildenwerbung: [A] Ysera - Aviditas

Malorne / Ysera
Progress klingt für dich nach einem echt abgefahrenen und sicher nicht kindersicheren Putzmittel, raiden kommt na klar von „Raider“ und das ist na klar nun Twix – oder hieß das nicht Twitch?!
Du bist so um die Ü30, kennst WoW seit so ziemlich immer, hast damals noch um 0:00 Uhr vor `nem GameStop gestanden, um dir das neue AddOn zu sichern, damit du es nachts noch installieren konntest, um am nächsten – natürlich blau gemachten Tag - durch die neue Welt zu streifen. Heute geht das allerdings nicht mehr, denn der vierjährige Sohn, den man na klar nicht zu Haus lassen kann, würde sicher protestieren, weil ihm vor dem GameStop zu kalt wäre oder er dringend Pipi müsste.
Dennoch hast du Bock auf WoW, zumindest so, wie es früher war, als man sich noch mitten im Gruul-Raid nach Sturmwind porten musste, um sich im AH grünes Ausdauerzeug zu kaufen, um den Tankmage zu mimen. Auch wenn die Zeiten sich geändert haben und dich das Gogogo linksrum im Kronsteiganwesen genauso sehr nervt wie ein pullender Heal oder eine Gruppe, die sich im derbsten Flammenkranz einfach nicht hochheilen lässt, dich aber deswegen flamed, Aufhören kommt für dich einfach nicht in Frage. Zum Raid nimmt dich jedoch bisher niemand mit, denn der Vierjährige könnte ja wach werden, das Baby sich in der Trage während des Spiels auf dir übergeben oder die Katze sich über die Tastatur rollen. Oder aber du verdienst deinen Lebensunterhalt und das womöglich noch im Schichtdienst und dein Chef versteht von der Dringlichkeit nach Azeroth zu kommen in etwa so viel wie von der Notwendigkeit monatlicher Gehaltserhöhungen.
Dann gehörst du zu uns, denn uns geht es ähnlich. Die Allianz-Gilde „Aviditas“ (lat. Gier/Lust/Leidenschaft) existiert auf dem Server Ysera seit 2008. Sie überlebte viele Addon-Koller, den von Cataclysm jedoch nicht und dann kamen die Kinder… Dennoch wollen wir mit BfA noch einmal starten, denn vielerorts war man mal gewesen und ist dennoch nie so ganz konformgegangen, mit dem, was man dann erlebte. Wir suchen daher Gleichgesinnte, egal ob pullende Portalsteller, dämonische Klosteinproduzenten, Bäumchen mit Fell und Federn, schießwütige Tierzähmer oder klingenschmeißende Wirbelwinde, wir suchen Verstärkung bei unserem Vorhaben, eine Gilde zu etablieren, die dich nicht auf Itemlevel und Bosserfahrung reduziert, die dich nicht anonym vor dir her leveln lässt und die dir ein Miteinander bietet, für das es sich lohnt, sich einzuloggen.
Was wir dir bieten können bzw. wollen:
  • ein Durchschnittsalter von 30
  • Humor gepaart mit einer Prise Sarkasmus und einem Hauch Ironie
  • einen Discord-Server, auf dem man gern gesehen ist und auf dem du live streamen darfst, wenn deine Kinder dich in den Wahnsinn treiben, obwohl du nur kurz ein paar WQ machen wolltest. Kekse und Schoki gibt’s auch.
  • eine WhatsApp-Gruppe, in der man sich auch während der Arbeit über seinen WoW-ignoranten Chef oder das pubertierende Kind auskotzen darf, aber natürlich auch sachlich und höchst professionell die Bosstaktik der bösen Gegner diskutieren darf
  • Myth+ - Gruppen, die sich auch von wimmelnd, anstachelnd, blutig oder sonst einem Quatsch nicht abschrecken lassen und für die auch das xte Mal whipen ok ist, um draus zu lernen
  • Erfolge, Haustiere, Reittiere, etc. farmen, Weltquests machen, Ruf farmen, Twinks leveln und all so tolle Beschäftigungen machen allein einfach weniger Spaß, also bist du herzlich eingeladen
  • eine Raidgruppe, die mit kotzenden Kindern, aggressiven Katzen und kontrollfreakigen Chefs klar kommt. Dazu na klar ein professionelles Raidklima mit Ansagen, an die sich niemand hält. Also....ein fast professionelles Raidklima....Ja ok, mit dem professionellen Raidklima wollte ich prahlen, ich gebe es ja zu.
  • Eine Nahkampfmagierin als Gildenleitung, die gerne vorm Boss einschläft und mit Zuhilfenahme ihres Kopfes den Boss pullt.
  • Jeden Morgen ein freundliches "Morgrmpfl, geht alle sterben.“ von mindestens einem Offi.
  • Was wir erwarten:
  • Spaß an WoW
  • Kenntnisse über alle Charaktere der großartigen Scheibenwelt. Sowie das auswendig vorgetragene erste Kapitel aus "Die Leiden des jungen Werthers" in einer kafkaesken Grundstimmung.
  • Wiperesistenz, wir wipen oft, manchmal auch im LFR.
  • eine Prise Grundoptimismus
  • Akzeptanz der Tatsache, dass der durchschnittliche Skill unsere Gilde bei "404, Seite nicht gefunden" liegt….noch!
  • Die Überzeugung, dass Privat vor Spiel geht und nicht jeder im Spiel die gleichen Ziele und Vorstellungen hat, wie du.
  • Die Bereitschaft einfach mal 67 Stunden in Dalaran im Kreis zu fliegen.
  • Kommunikative Fähigkeiten und die Bereitschaft andere aktiv daran teilhaben zu lassen, auf gut deutsch: Discord an – und los geht’s
  • Ein gewisses Maß an „Ordnungsliebe“ – das An- und Abmelden zu Events/Raids sollte für dich nicht der völligste Supergau sein
  • Du weißt, was du tust – mit deinem Char/deinen Chars – und falls nicht, vertuscht du das mit übelst krasser Reaktionszeit und derbem Movement.
  • Wir suchen momentan:
  • DDs, deren Füße nicht abzufaulen drohen und die sich nicht mit suizidalen Gedanken ins Feuer stürzen (dafür haben wir Therapiegruppen). Vor allem Hexenmeister und Dämonenjäger sind so richtig gern gesehen.
  • Heiler, die unsere Tanks und (GEHT VERDAMMT NOCH MAL AUS DEM FEUER RAUS!) DDs am Leben halten wollen. Ihr würdet eine Schlüsselposition innehaben, und unsere Therapiegruppe für selbstmordgefährdete DDs leiten. Schamanen und Diszi-Priests würden so richtig derb gefeiert werden.
  • Falls wir dein Interesse geweckt haben, melde dich doch bei Snow#23332 oder schaut im discord rum : Jessi-Funkelzauber#1541
    Hochachtung, das ist wirklich die schönste, sarkastischte, innovativste, ansprechendste Gildenwerbung, die ich je gelesen habe.
    Niveauvoll und euer Text ist orthographisch und grammatikalisch wirklich gut.
    *Daumen hoch*
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    Erstes Buch
    Was ich von der Geschichte des armen Werther nur habe auffinden können, habe ich mit Fleiß gesammelt und lege es euch hier vor, und weiß, daß ihr mir's danken werdet. Ihr könnt seinem Geist und seinem Charakter eure Bewunderung und Liebe, seinem Schicksale eure Tränen nicht versagen.
    Und du gute Seele, die du eben den Drang fühlst wie er, schöpfe Trost aus seinem Leiden, und laß das Büchlein deinen Freund sein, wenn du aus Geschick oder eigener Schuld keinen näheren finden kannst.

    Am 4. Mai 1771
    Wie froh bin ich, daß ich weg bin! Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! Dich zu verlassen, den ich so liebe, von dem ich unzertrennlich war, und froh zu sein! Ich weiß, du verzeihst mir's. Waren nicht meine übrigen Verbindungen recht ausgesucht vom Schicksal, um ein Herz wie das meine zu ängstigen? Die arme Leonore! Und doch war ich unschuldig. Konnt' ich dafür, daß, während die eigensinnigen Reize ihrer Schwester mir eine angenehme Unterhaltung verschafften, daß eine Leidenschaft in dem armen Herzen sich bildete? Und doch – bin ich ganz unschuldig? Hab' ich nicht ihre Empfindungen genährt? Hab' ich mich nicht an den ganz wahren Ausdrücken der Natur, die uns so oft zu lachen machten, so wenig lächerlich sie waren, selbst ergetzt? Hab' ich nicht – o was ist der Mensch, daß er über sich klagen darf! Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir's, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bißchen Übel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich's immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genießen, und das Vergangene soll mir vergangen sein. Gewiß, du hast recht, Bester, der Schmerzen wären minder unter den Menschen, wenn sie nicht – Gott weiß, warum sie so gemacht sind! – mit so viel Emsigkeit der Einbildungskraft sich beschäftigten, die Erinnerungen des vergangenen Übels zurückzurufen, eher als eine gleichgültige Gegenwart zu ertragen.

    Du bist so gut, meiner Mutter zu sagen, daß ich ihr Geschäft bestens betreiben und ihr ehstens Nachricht davon geben werde. Ich habe meine Tante gesprochen und bei weitem das böse Weib nicht gefunden, das man bei uns aus ihr macht. Sie ist eine muntere, heftige Frau von dem besten Herzen. Ich erklärte ihr meiner Mutter Beschwerden über den zurückgehaltenen Erbschaftsanteil; sie sagte mir ihre Gründe, Ursachen und die Bedingungen, unter welchen sie bereit wäre, alles herauszugeben, und mehr als wir verlangten – kurz, ich mag jetzt nichts davon schreiben, sage meiner Mutter, es werde alles gut gehen. Und ich habe, mein Lieber, wieder bei diesem kleinen Geschäft gefunden, daß Mißverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiß seltener.

    Übrigens befinde ich mich hier gar wohl. Die Einsamkeit ist meinem Herzen köstlicher Balsam in dieser paradiesischen Gegend, und diese Jahreszeit der Jugend wärmt mit aller Fülle mein oft schauderndes Herz. Jeder Baum, jede Hecke ist ein Strauß von Blüten, und man möchte zum Maienkäfer werden, um in dem Meer von Wohlgerüchen herumschweben und alle seine Nahrung darin finden zu können.

    Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur. Das bewog den verstorbenen Grafen von M., einen Garten auf einem der Hügel anzulegen, die mit der schönsten Mannigfaltigkeit sich kreuzen und die lieblichsten Täler bilden. Der Garten ist einfach, und man fühlt gleich bei dem Eintritte, daß nicht ein wissenschaftlicher Gärtner, sondern ein fühlendes Herz den Plan gezeichnet, das seiner selbst hier genießen wollte. Schon manche Träne hab' ich dem Abgeschiedenen in dem verfallenen Kabinettchen geweint, das sein Lieblingsplätzchen war und auch meines ist. Bald werde ich Herr vom Garten sein; der Gärtner ist mir zugetan, nur seit den paar Tagen, und er wird sich nicht übel dabei befinden.

    Am 10. Mai
    Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine. Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, daß meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich, und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken. Wenn das liebe Tal um mich dampft, und die hohe Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen Finsternis meines Waldes ruht, und nur einzelne Strahlen sich in das innere Heiligtum stehlen, ich dann im hohen Grase am fallenden Bache liege, und näher an der Erde tausend mannigfaltige Gräschen mir merkwürdig werden; wenn ich das Wimmeln der kleinen Welt zwischen Halmen, die unzähligen, unergründlichen Gestalten der Würmchen, der Mückchen näher an meinem Herzen fühle, und fühle die Gegenwart des Allmächtigen, der uns nach seinem Bilde schuf, das Wehen des Alliebenden, der uns in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund! Wenn's dann um meine Augen dämmert, und die Welt um mich her und der Himmel ganz in meiner Seele ruhn wie die Gestalt einer Geliebten – dann sehne ich mich oft und denke : ach könntest du das wieder ausdrücken, könntest du dem Papiere das einhauchen, was so voll, so warm in dir lebt, daß es würde der Spiegel deiner Seele, wie deine Seele ist der Spiegel des unendlichen Gottes! – mein Freund – aber ich gehe darüber zugrunde, ich erliege unter der Gewalt der Herrlichkeit dieser Erscheinungen.

    Ich weiß nicht, ob täuschende Geister um diese Gegend schweben, oder ob die warme, himmlische Phantasie in meinem Herzen ist, die mir alles rings umher so paradisisch macht. Das ist gleich vor dem Orte ein Brunnen, ein Brunnen, an den ich gebannt bin wie Melusine mit ihren Schwestern. – Du gehst einen kleinen Hügel hinunter und findest dich vor einem Gewölbe, da wohl zwanzig Stufen hinabgehen, wo unten das klarste Wasser aus Marmorfelsen quillt. Die kleine Mauer, die oben umher die Einfassung macht, die hohen Bäume, die den Platz rings umher bedecken, die Kühle des Orts; das hat alles so was Anzügliches, was Schauerliches. Es vergeht kein Tag, daß ich nicht eine Stunde da sitze. Da kommen die Mädchen aus der Stadt und holen Wasser, das harmloseste Geschäft und das nötigste, das ehemals die Töchter der Könige selbst verrichteten. Wenn ich da sitze, so lebt die patriarchalische Idee so lebhaft um mich, wie sie, alle die Altväter, am Brunnen Bekanntschaft machen und freien, und wie um die Brunnen und Quellen wohltätige Geister schweben. O der muß nie nach einer schweren Sommertagswanderung sich an des Brunnens Kühle gelabt haben, der das nicht mitempfinden kann.

    Alles wollte ich jetzt nicht kopieren und die Stimmung kommt hier sowieso nicht so recht rüber. Naja jedenfalls suche ich ne nette Gilde zum rumsterben, und wie es der Zufall will bin ich Heiler. Hab ich das sterben erwähnt? *Hust*
    Ins Discord kann ich auch gehen nur versteht mich da sowieso keiner( Österreicher)

    Ansonsten:

    Alter passt ( 33 )
    Spaß an WoW: Alleine derzeit eher nicht so toll
    Kotzende Kinder: Hab ich.
    Katzen: Hab ich.
    Chef der ernsthaft möchte das ich Schichtarbeit mache: Hab ich auch.

    Na wenn das mal nicht passt wie die Faust aufs Auge.

    P.S.: Bin in keiner Gilde. Keine Ahnung warum das noch immer angezeigt wird
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    Hier sind zwei arme, umherwandelnde Seelen, die nach einer Gilde suchen. Wir waren schon in so vielen Gilden, und sind meistens wegen unserem unflätigen Mundwerk geflogen.
    Die Frage ist, seid ihr bereit zwei Vögel aufzunehmen, die keine Ahnung von guten Manieren und Terminplanung haben? Von Rechtschreibung ganz zu schweigen.
    Uns geht der Großteil der Community auf den Keks. Zwei notorische Troller und Prolle, die bereit sind jegliches Niveau im Fluss zu versenken. Regeln sind uns zuwider. Wir sind der !@#$%^-* des Spielerkaders.

    Solltet ihr uns aufnehmen, sind wir erstmal ziemliche Deppen. Und haben wir die gleichen Feinde, werden wir miteinander warm. Und dann werdet ihr uns nicht mehr los. Und dann ziehen wir unsere Freunde noch nach.
    Wir sind nichts für Leute, die das Spiel ansatzweise ernst nehmen.
    Trotzdem ballern wir richtig schön DMG raus. Einer aus der Nähe, und eine aus der Distanz. Und dann wird alles aus dem Bild geflankt was kommen mag. Seelensteine gibts auch. Manchmal bewegen wir uns auch.

    Vielleicht lacht ihr jetzt ein wenig, weil ihr den Text "witzig" findet. Ich mein's aber todernst. Wirklich.

    Jetzt aber zu unseren Wünschen: Wir wollen eine Gilde, in der man nicht in der Masse untergeht. Es soll aber auch nicht tote Hose sein. Raiden ist für uns optional, sind aber gerne mit dabei. Wenn wir Zeit und Bock haben. Ein Bisschen muss schon was abgehen. Und vielleicht gibt es eure Gilde auch nicht erst seit BfA. Ein stabiles, eingespieltes Team wär dufte.

    Unser Alter: 30. Und die Dame frägt man nicht nach dem Alter.
    Hallo,

    Erstmal two thumbs up für die lustige Gildenbeschreibung. Ich bin Wiedereinsteiger, war aktiv zu BC und Lich King Zeiten und dann ist es wegen der Kinder etwas eingeschlafen. Hab jetzt mit diesen Addon wieder mehr Zeit in Azeroth verbracht und Suche noch Anschluss an eine Gilde.

    Könnte vom Humor und vom Alter her (kratze an den 40) gut passen. Spiele derzeit BlutDK und suche Mitspieler für Instanzen. Raiden ist wegen der Zeit immer schwierig, stehe aber auch hierfür zur Verfügung. Perspektivisch ziehe ich dann noch einen Magier nach.

    Würde mich über Interesse sehr freuen.

    Grüße

    Nimm an der Unterhaltung teil!

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