Wenn BfA die letzte Erweiterung wäre ...

Allgemeines
… wäre das so schlimm? Was würden wir danach spielen?
Wäre es vielleicht ökonomisch für Blizz unausweichlich und dürften wir uns überdies wundern oder gar beschweren nach all der Kritik?
Schlimm vielleicht nicht, es würden sich andere Spiele finden, Blizz allerdings enorm an Umsatz einbüßen.

Mit all der Kritik hat Blizzard bei dem Ausmaß an Änderung aber auch rechnen müssen.
wenn BfA wirklich die letzte Erweiterung wäre (was es nicht sein wird - es gibt noch ein paar Bösewichte bzw. Strippenzieher im Hintergrund), würde ich mich hinsetzen und die Charaktergeschichten meiner Charaktere nochmal komplett ins Reine schreiben - wie sie in Classic angefangen, sich begegnet sind, in die Scherbenwelt gereist, im kalten Norden eine Todesritterin aus dem Griff des Lich-Königs befreit, dabei die Arena des alten Orgrimmars verwüstet/abgefackelt, von Arthas hinters Licht geführt und beinahe umgebracht worden, nur um dann die Zertrümmerung durch Deathwing (ich find den deutschen Namen immer noch !@#$%) miterleben zu müssen, sich gegen das Chaos zu stellen, dann den verlorenen Kontinent Pandaria zu entdecken und dort das Äquivalent der Goldenen Meile zu erleben - inklusive der Katerstimmung, als Garrosh mal KOMPLETT ausgetickt ist, man ihn in einer epischen Schlacht gestellt hat (was ist eigentlich aus dem Keller geworden, den er da unter Orgrimmar gebuddelt hat? Den SOLLTE man ja EIGENTLICH mal irgendwie nutzbar machen können. Gerade jetzt, wo wir halb Undercity in Orgrimmar Obdach bieten. Wäre für die doch wie ein zweites Zuhause...nur der grüne See fehlt...), dessen Exekution dann vom sonst so schwertschnellen Varian verhindert (und damit sein eigenes Todesurteil unterzeichnet...ähh...Vorsicht Spoiler), die unvermeidliche Flucht dank eines korrupten Drachenkollegen in ein Draenor einer anderen Zeitlinie mit ansehen mussten, nur um dort dann auf jener anderen Welt in einer anderen Zeit und anderen Realität die Wogen wieder zu glätten, dann die Legion zum dritten Mal auf Azeroth begrüßen, ihr den Kopf abzuschlagen und sie vorerst wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, nur um sich schließlich wieder gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
Geschichten von Ehre, Geschichten von Trauer, Geschichten von Verrat, von Tod und neuem Leben, von Zaubern, die erlernt, vergessen, wieder neu erlernt, gänzlich verdreht und schließlich zu ganz anderen überzuwandern (der Todesmantel war eigentlich schon seit jeher ein Zauber der Hexenmeister. Dann ist er zum Todesritter gewandert und in gewisser Ausführung mittlerweile beim Dämonenjäger angelangt...), die Welt hat sich verändert...und ob oder wie sie enden mag, ist ja noch offen.

Das alles ordentlich niederzuschreiben - mit dem von mir aus der Vergangenheit bekannten und von manchen geschätzten Witz und Hang zu Dramatik und Cliffhangern (die wirds bei einer abgeschlossenen Geschichte leider nicht mehr geben...zumindest solange man weiterblättern kann) versteht sich - wird mich sicher einige Zeit beschäftigen. Und wenn ich dann fertig bin, werde ich es mir ausdrucken, binden und ins Regal stellen, wohl wissend, dass sich Blizz einen Dreck drum scheren wird, wenn ich nachfrage, ob ichs irgendwie lizensieren und zumindest einen Bruchteil dessen, was da an Tantiemen abfallen würde, abhaben dürfte.

Dann werde ich mich zurücklehnen, Tee schlürfen und ganz, ganz intensiv über mein vergangenes Leben nachdenken.
Schlimm fände ich es nicht.
Was ich danach spielen würde... worauf ich halt lust habe.
Ob wir es dürften oder nicht, viele würden sich beschweren.
07.10.2018 01:24Beitrag von Dysna
Was würden wir danach spielen?


Ich würde andere MMORPGs spielen. WoW Classic, Camelot Unchained (sofern es mal veröffentlicht wird) und andere Spiele, welche an die alten Werte des Genres anknüpfen.
Der Großteil der Spieler würde wohl auf andere, actionlastige Titel aus dem Hause Blizzard ausweichen.
BFA ist die LETZTE Erweiterung.
(multiple betonungen möglich)
Für einige würde wohl die Welt untergehen, nix mehr zu meckern und bei einen neuen Spiel, könnten sie auch nicht immer sagen früher war alles besser.
Ganz ehrlich?

Vermutlich wärs das für mich mit MMORGPs.

Ich probiere seit x Jahren jedes aus, was für mich halbwegs interesannt erscheint. Keins, außer swtor(nur die story), hat mich wirklich gefesselt.

Wenn WoW tot ist, ist es auch meine Lust auf solche Spiele. Hab ich halt mehr Zeit für SP Spiele.
07.10.2018 05:45Beitrag von Théjà
Ganz ehrlich?

Vermutlich wärs das für mich mit MMORGPs.

Ich probiere seit x Jahren jedes aus, was für mich halbwegs interesannt erscheint. Keins, außer swtor(nur die story), hat mich wirklich gefesselt.

Wenn WoW tot ist, ist es auch meine Lust auf solche Spiele. Hab ich halt mehr Zeit für SP Spiele.


Schon mal mit FF14 rangetastet? Die erzählen die Storyelemente sehr gut und RP ist auch gut vorhanden.
... wäre mir das total egal. Es gibt genug andere MMORPGs auf dem Markt, hin und wieder spiele ich "SoulWorker" ein kostenloses Korea MMORPG was ganz niedlich gemacht ist.

Wie von "Yathrin" auch schon erwähnt ist es allerdings Camelot Unchained auf das ich wirklich warte, selbst wenn es nur halb so viel einhält wie es verspricht. Ein reines Sandkasten MMORPG das fehlt auf dem Markt einfach und diese Lücke wird hoffentlich damit bald gestopft, etwas auf das ich schon lange wieder warte wie damals Dark Age of Camelot. Black Desert Online hatte mir da vor einiger zeit ein wenige Hoffnung gegeben aber da muss ich zu viel Echtgeld reinbuttern und das macht es für mich unattraktiv.
07.10.2018 06:03Beitrag von Gomtanok
07.10.2018 05:45Beitrag von Théjà
Ganz ehrlich?

Vermutlich wärs das für mich mit MMORGPs.

Ich probiere seit x Jahren jedes aus, was für mich halbwegs interesannt erscheint. Keins, außer swtor(nur die story), hat mich wirklich gefesselt.

Wenn WoW tot ist, ist es auch meine Lust auf solche Spiele. Hab ich halt mehr Zeit für SP Spiele.


Schon mal mit FF14 rangetastet? Die erzählen die Storyelemente sehr gut und RP ist auch gut vorhanden.


Ja.

Leider ist Final Fantasy gar nichts für mich. Ich mag nicht mal die SP Spiele :s

Hab aber auch viel gutes davon gehört, konnte mich aber nicht dazu durchringen lange zu spielen.
Dann würde ich endlich wiedermal meine playstation brauchen. Die staubt vor sich hin :-)
Wenn BfA die letzte Erweiterung wäre ...

....dann würde ich nicht mehr darüber nachdenken, beim nächsten Addon wieder den Account zu aktivieren oder nicht.
Es wäre blöd, weil sie Story von WoW endet. Kritisiere zwar, was die Storyschreiber da manchmal machen, doch freue ich mich irgendwie immer auf eine Versetzung. Ich würde ein anderes Spielen, was mir eine Dauerbeschäftigung bieten kann. Z.b. Hearthstone, denn da kann ich noch so manche WoW Charaktere mitnehmen.
07.10.2018 01:24Beitrag von Dysna
… wäre das so schlimm?

Hab eh mein Abo gekündigt :) Und im Gegensatz zu anderen Pausen, nehme ich keine "gute Erinnerungen" mit, so dass eine Wiederkehr unwahrscheinlich ist. MoP hab ich nicht gespielt, weil GW2 und Pandas. WoD weil mich Orks nicht interessieren. BfA? Nunja, die Meinungen sind bekannt und bedauerlicherweise sehe ich das wesentliche Problem in Blizzard selbst.
Was würden wir danach spielen?
Ich spiele im Moment ESO, auch wenn ich es nicht hinbekomme, dass mein Waldelf nicht aussieht wie ein Hobbit (die sind so...winzig). FF ist nicht so meins vom Setting, bissl zu asiatisch. Ich hab mir außerdem eine PS4 letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt, für sonyexklusive Singleplayer-Spiele, die recht gut sind. Und auf lange Sicht freue ich mich auf Cyberpunk 2077. Fazit: Ich kann auch ohne Wow überleben und das sehr bequem.
Wäre es vielleicht ökonomisch für Blizz unausweichlich und dürften wir uns überdies wundern oder gar beschweren nach all der Kritik?
Blizzard hat mit Wow über die Jahre soviel Kohle eingenommen, die könnten auch ein 2. Entwicklerstudio damit beschäftigen.
Das macht das Ganze ja doppelt bitter: Die Kohle ist da, aber man hat sich Geld und/oder Manpower entweder sparen wollen oder in andere Spiele gestopft. Beispiel: Ich halte regelmäßig inne und staune, dass in ESO jede Q-Vergabe vertont ist und in BfA hat man es nicht mal geschafft, die Kriegskampagne mit Stimmen zu würzen. Ist Blizzard so arm, ärmer als ZeniMax/Bethesda? Ich denke nicht. Das Spiel ist mittlerweile auf Effektivität, Kosten/Nutzen und "Wartungsfreundlichkeit" für den Entwickler getrimmt. So gewinnt man keine Gamerherzen, meins jedenfalls nicht.
Deshalb wäre es eigentlich an denen sich nicht wundern oder über Kritik zu beschweren. Aber - egal. Die werden ihr Auskommen haben und ich meinen Spielspass woanders.
Dann würde ich komplett zu Final Fantasy 14 wechseln da das Spiel von der Tiefe in vielen Bereichen WOW weit überlegen ist. Leider ist das Kampfsystem in FF minimalistisch gehalten sonst wäre ich komplett da^^

Von Boonzard erwarte ich nicht mehr viel. Mein Account läuft gleich ab. Nach 15 Jahren WoW danke ich den Entwicklern das sie aus diesem tollen Spiel eine Luftnummer gemacht haben. Das Spiel hat im wahrsten Sinne des Wortes seine Seele verloren. Da die Entwickler aus ihrer Arroganz nicht bereit sind auf die Community einzugehen und das umzusetzen was wir wollen ist das Spiel da wo es heute ist. Die Entwickler schauen nur noch auf Statistiken und haben gar kein Gefühl für die Lore für die Klassen und den Gameplay. Man merkt das die alten Hasen nicht mehr ihre Finger auf diesen Spiel haben. Die neuen Entwickler sind eine Schande für das Spiel.

Wenn ich drüber nachdenke will ich gar nicht das die WoWcommunity zu Finalfantasy wechselt. Die Final Fantasy Community ist so drauf wie damals zu Classic. Die Wowspieler sind wie eine Immigrationswaffe und würden die Community vergiften und zerstören.
07.10.2018 08:25Beitrag von Metaller
Das Spiel ist mittlerweile auf Effektivität, Kosten/Nutzen und "Wartungsfreundlichkeit" für den Entwickler getrimmt. So gewinnt man keine Gamerherzen, meins jedenfalls nicht.
Deshalb wäre es eigentlich an denen sich nicht wundern oder über Kritik zu beschweren.

Das ist in wenigen Worten geschrieben das, was auch meiner Meinung nach die meisten Probleme hier erklärt.
Wenn BfA die letzte Erweiterung wäre


BfA ist doch das aller Letzte.

Spaß beiseite, Blizzard wird sich mit der Fortsetzung wohl etwas mehr Zeit lassen als üblich und sich vielen anderen Projekten widmen.

Classic wird aber eine konstante Nische für Blizzard bleiben mit dem Potential, dass sie später auch einen BC oder WotLK Branch anbieten könnten.

Insgesamt denke ich aber das die Entwicklugn von WoW zurück gefahren wird.
Und vielleicht nach einem Warcraft 4 wieder aufgenommen werden könnte.
07.10.2018 05:45Beitrag von Théjà
Ganz ehrlich?

Vermutlich wärs das für mich mit MMORGPs.
Für mich tatsächlich auch. Gibt auch für mich kein Spiel, dass mich irgendwie interessiert.
Komme ursprünglich aus der DSA-Ecke und Spiele dieser Art scheinen einfach aus der Mode zu sein. Was heute so als RPG angeboten wird, entspricht einfach nicht meinem Geschmack. Auch Wow spiele ich hauptsächlich nur noch aus nostalgischen Gründen.
Wäre aber nicht wirklich schlimm, bin eh kaum noch on und habe genug andere Hobbys.
Da wow im Moment noch das zweit beste Pc Online Spiel im Umsatz ist, und sogar LOL , fortnite und co dahinter liegen , bin ich mir verdammt sicher das dieser Gedanke nicht mal in vorm eines Atoms eines Keimlings bei Blizzard vorhanden ist.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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