Die Aldor gegen Artikel 13

Die Aldor
Asenheil und Wanensegen, einige von euch kennen mich vielleicht durch die "die Aldor kritik" und trotz das ich süß bin und ihr... naja kommen wir lieber zum Punkt. Artikel 13 ist unterwegs und schränkt nicht nur unsere Meinungsfreiheit im Internet ein, sondern viele andere Sachen, beispielsweise YT. Das heißt keine lustigen WOW Machinimas mehr, keine Musik weil ihr zu unfähig seid CDs zu kaufen, keine Möglichkeit Dokus zu schauen und so weiter. Denn alles was kein Firmenkanal ist wird in Europa gelöscht. Nicht weil YT zu euch so böse ist, sondern weil Artikel 13 sie dazu zwingt. Und das gilt für sämtliche Plattformen wie Facebook, Twitter... im grunde alles wo ihr Video, Ton und Bild aufnahmen hochladen könnt. Ich bin mir sicher das keiner von euch, genauso wie ich einen solchen rückschritt in seiner Freiheit erleben möchte. Doch es bleibt uns noch etwas Zeit was dagegen zu tun bevor der Beutel verschnürt wird. Ich bitte daher darum bei dieser Petition zu unterschreiben.
https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter
Dort könnt ihr auch noch einmal sämtliche Infos einholen. Wenn möglich macht euch auch noch anders gegen Artikel 13 stark. Es darf nicht sein das ein solcher Schwachfug, entschieden wird von einen Haufen, mit einem Bein im Grab stehenden, ihre faltigen Eier hinter sich her schleppenden alten Säcken die nicht in der Lage sind über den Startbildschirm von Google zu kommen. Und uns so in unserer Freiheit im Internet beschneiden. Bis hierhin danke für jegliche Aufmerksamkeit und tüdelü mit küsschen.
das wird leider kommen egal was irgend jemand dagegen sagt, der Drops ist gelutscht

aber es hat Vorteile, die Leute die wirklich daran intressiert sind haben heute die Möglichkeit eigene Netze zu knüpfen, fernab von Google, Tube und Co. Sicher es wir anfangs nicht bequem, sicher, es wird auch nicht so einfach Zugang zu bekommen, aber es wird auf ein echtes Net of Trust rauslaufen, auch wenn leider nicht alle dran teilhaben können.

Wir leben in einer Welt in der Politik in überholten Konzepten gemacht wird, das Gute ist, was von der Realität überholt ist stirbt aus, früher oder später.Das schlechte...es kann weh tun, auch Dinos konnten beissen, bis zuletzt.
Ich hab bei „zu unfähig seid CDs zu kaufen“ aufgehört zu lesen.
Grüße liebe Mitbewohner auf die Aldor.

Der liebe liebe Mahlek hat wirklich ein Händchen dafür die richtigen Worte zu finden - nicht. Die Art und Weise, wie er seinen Standpunkt vertritt ist wirklich mehr als nur fraglich und auch die Wortwahl miss fällt auch mir sehr sehr oft - auch wenn er es oft als Stilmittel verkauft. Das ändert jedoch nichts daran, dass der Kern seiner Aussage ein ganz richtiger ist und auch wichtiger ist.

Mit Artikel 13 werden sich die öffentlichen Plattformen wie Youtube, MyVideo, thrumbl (oder wie das geschrieben wird) und auch deviant Art verändern und das drastisch. Es gibt aktuell keinen Filter der fein genug ist (und YouTube hat bereits den Besten den es gibt und selbst der erkennt nicht alles und kostet btw. auch noch n hübsches Sümmchen Geld) um alle urheberrechtlich geschützten Inhalte zu erkennen und deswegen werden damit die Plattformen gezwungen diese drastischen Schritte zu verfolgen.
Das bedeutet keine tollen Guides mehr, keine witzigen Videos, keine Tutorials mehr, wie ihr bestimmte Erfolge ergattern könnt und um mal von wow wegzukommen: Denkt mal an euer RL - an Schulprojekte, die durch Videos von YouTube lebendig gemacht werden, wenn ich an meine Arbeit denke, wie oft ich YouTube Tutorials nutze um meinen Kunden etwas näher zu bringen, was sonst einfach zu abstrakt wäre, um es einfach nur zu erklären.

Also bitte. Lasst diese Kernaussage nicht gänzlich außen vor nur weil sich der liebe Mahlek da etwas dummdreist ausgedrückt hat und tut es nicht mit...
05.11.2018 05:30Beitrag von Draenyrs
das wird leider kommen egal was irgend jemand dagegen sagt, der Drops ist gelutscht

...ab. Noch ist der besagte Drops nicht gelutscht.

Daher bitte ich euch, da ich ebenso der festen Überzeugung bin, dass euch das nicht egal ist, folgt einfach dem Link und setzt euch dafür ein etwas gegen die Zwangszensur zu unternehmen.

Link zur online Petition:

https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter
Na wenn der Herr von der "Aldorkritik" dahinter steckt war ja klar das nix gescheites bei rum kommt...

Zum Thema Artikel 13 möchte ich den Podcast der Lästerschwestern da lassen indem auch ein Europaabgeordneter über das Thema redet und auch aufzeigt wo Artikel 13 seine Grenzen hat und warum es durchgewunken wird. Denn wie der Begriff zeigt - es gibt noch andere Artikel:

https://m.soundcloud.com/laesterschwestern/folge-32

Perse: Jop. Artikel 13 ist !@#$%^e. Bevor man aber den Untergang des Abendlandes herbeibeschwört würde ich empfehlen sich den Podcast mal angehört zu haben. Denn im best Case wird es auch weiterhin Machinimas, Youtube Guides und ähnliches geben.

Im Worst case...nicht. Im Mai nächsten Jahres ist Europawahl. Wenn Artikel 13 durchkommt habt ihr da die Chance etwas zu ändern. Geht wählen, egal für was. Und bevor ihr aus "Protest" nicht wählen geht wählt eine kleine Partei um deren Überleben zu sichern. Auch die Grünen waren mal eine Kleinstpartei aus Studenten in Birkenstocksandalen :)

Zum Thema Artikel 13 möchte ich den Podcast der Lästerschwestern da lassen indem auch ein Europaabgeordneter über das Thema redet und auch aufzeigt wo Artikel 13 seine Grenzen hat und warum es durchgewunken wird.

Perse: Jop. Artikel 13 ist !@#$%^e. Bevor man aber den Untergang des Abendlandes herbeibeschwört würde ich empfehlen sich den Podcast mal angehört zu haben. Denn im best Case wird es auch weiterhin Machinimas, Youtube Guides und ähnliches geben.


Da muss ich höflich widersprechen. Es gibt bereits ein offizielles Statement dazu, dass YouTube die Kanäle, die keinem großen Konzern angehören oder keinem öffentlichen Rundfunk entsprechen abgeschafft werden aufgrund des zu hohen Risikos.

Dazu auch mal ein schönes YouTube Video:

https://www.youtube.com/watch?v=3XsBRIxxwCY

Edit:

Zudem geht es auch um die Beschneidung der einzelnen Person. Der Freiheit auf einer öffentlichen Plattform seine Meinung zu hinterlassen. Kreativität auszuleben und sein Umfeld zu bereichern. Und das alles geht nicht mehr weil mit einem Fingerschnipp die Kanäle entsorgt werden.
Danke dir für den Hinweis Mahlek
Das ist nicht ganz richtig. Die Überarbeitung des Artikels sieht Ausnahmen für zb Dinge vor die ausdrücklich von Schöpfer freigegeben sind.

Dazu zählt zb auch WoW die Fankunst Projekte ausdrücklich Gestatten. Auch die meisten anderen Entwickler tun das und jeder der sich Mal halbwegs professionel mit soetwas beschäftigt hat weiß daß sich da nicht viel verändert.

YT ist nun nur in der Verantwortung es zu filtern und muss dafür ein neues System einfügen. Mit Tags lässt sich das einfach lösen. Weswegen DA davon auch nicht betroffen ist die machen das seit Jahren.

Der original Artikel ist das gewesen was hier vorhergesagt wurde. Die Überarbeitung ist aber sehr viel besser.
Wer sich wirklich dafür interessiert kann gerne seinen EU Abgeordneten eine Mail schreiben, da habe ich Recht umfangreiche Unterlagen bekommen.
Was zur Hölle ist Aldorkritik?

Wieder so ein Insider?
@Teczoga

Aldor kritik sind Videos auf YouTube.
Also nicht wirklich Insider.
Übrigens die Aussage das alles was nicht Firmen sind gelöscht werden ist von YT selbst.
Und nicht weil das Gesetz sie dazu zwingt sondern,so traurig wie es ist, das für sie der einfachste und billigste weg ist.

Das Gesetz will in erster Linie Urheberrechte im Internet schützen was, hand aufs Herz, bitter nötig ist. YT klagt das an weil die EU sie in Verantwortung nimmt was absolut richtig ist. Der Marktbetreiber muss auch dafür sorgen das auf seinem Markt keine Hellerware verkauft wird und macht sich im Zweifelsfall strafbar wenn er das nicht tut .
05.11.2018 09:57Beitrag von Silaith
Übrigens die Aussage das alles was nicht Firmen sind gelöscht werden ist von YT selbst.
Und nicht weil das Gesetz sie dazu zwingt sondern,so traurig wie es ist, das für sie der einfachste und billigste weg ist.

Das Gesetz will in erster Linie Urheberrechte im Internet schützen was, hand aufs Herz, bitter nötig ist. YT klagt das an weil die EU sie in Verantwortung nimmt was absolut richtig ist. Der Marktbetreiber muss auch dafür sorgen das auf seinem Markt keine Hellerware verkauft wird und macht sich im Zweifelsfall strafbar wenn er das nicht tut .


YouTube hat bereits einen der effektivsten Filter, die es auf dem Markt gibt und wie bereits schon einmal geschrieben - selbst der erkennt nicht jeden urheberrechtlich geschützten Inhalt. Selbstredend will sich YouTube aufgrund dieses Gesetztes schützen. Das würde jeder andere genauso machen oder würdest du für die Idiotie mancher Personen deine Existenz aufs Spiel setzen?
Das Gesetz zwingt sie also indirekt dazu.

Soviel dazu. Und zum anderen stellt YouTube uns die Plattform zum größtenteil kostenlos zur Verfügzung und soll dann auch noch blechen, wenn wir, die Nutzer, etwas verzapfen? Ein Punkt von dem YT profitiert ist die Werbung, die sie zwischenschalten können und die Personen die sich werbefreies YT als Abonnement zugelegt haben.
Dafür dürfen wir uns dort ausleben, Videos veröffentlichen uns selbst präsentieren nach dem Leitsatz den YouTube so erfolgreich gemacht hat. "Broadcast yourself". Und deswegen ist mir diese Angelegenheit sehr sehr wichtig.

Denkt bitte weiter als bis zum Tellerrand. Klar müssen urheberrechte geschützt werden. Das ist denke ich jedem bewusst aber auf Kosten dessen, was die Plattformen von heute ausmachen?

Edit: Standpunkt steht, äußere mich nicht weiter dazu. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, recherchiert. Es gibt sehr viele schöne Quellen, die die aktuelle Situation gut schildern. Und mir geht es persönlich nicht darum Geld als Ursache des Übels zu sehen sondern das was hinter den Kosten (die gigantisch wären für besagtes Unternehmen) steht. Die Menschen, die diese Plattformen zu jenen gemacht haben, die sie heute sind.
Klar, dass dieses "Alles ist kostenlos" Kultur, irgentwann nicht mehr funktioniert.
Was für die Allgemeinheit erstmal toll klingt, ist langfristig aber nicht wirklich gelungen. Diejenigen, die was Erschaffen verdienen nicht mehr viel drann und mussten bisher recht zähneknirschend zusehen, was so alles mit ihren Werken passiert.

Ich sag nur Bilder. Da gibts zuviele, die das einfach "klauen" und dann damit weiter Geld scheffeln (T-Shirts+sonstiger Merchandise), wovon der eigentliche Künstler nix bekommt.
Diese Watermarks helfen da nur bedingt.

Die überarbeitete Version, so wie sie von Siliaith beschrieben wird, klingt da recht vernünftig. Wenn da Youtube rumbockt wegen Geld, liegts aber nicht am Gesetz sondern am Willen des Unternehmens. Die verdienen damit schließlich IHR Geld, also müssen sie sich auch drumm kümmern.
Diese Plattform ist schon ein paar Jahre alt, zu der Zeit hat man darauf !@#$%^-*!@.

Vielleicht ist YT weniger von heute als es sich eingestehen will.
Das Problem das YT hat ist das sie auf einen automatischen Filter bestehen. Der ist am billigsten. Funktioniert aber nicht wie auch vom Gesetzgeber angemerkt wurde.

Im Gegenteil zu dem was hier steht steht da drin nämlich sogar das die europäische Meinungs, Nachricht und Satire Freiheit auch im Internet gelten muss und zu gewährleisten ist.

Und komme mir bitte nicht mit das arme Kleine YT hat kein Geld dafür. Wir reden hier von Google .
Ich stimme Silaith zu. Artikel 13 und der Umfang besagter Regulierung ist schon eine ganze Weile bekannt, daher war genügend Zeit sich dahingehend zu arrangieren. Nur weil Leute die davon profitieren nun gemeinsam Sturm laufen, ändert das nichts daran, dass Monate untätig verbracht wurden. Zudem ist es etwas heuchlerisch zwei Sekunden bevor die Ziege vom Berg springt panisch die Hände in die Luft zu strecken.

05.11.2018 10:17Beitrag von Tamour
Klar, dass dieses "Alles ist kostenlos" Kultur, irgentwann nicht mehr funktioniert.
Was für die Allgemeinheit erstmal toll klingt, ist langfristig aber nicht wirklich gelungen. Diejenigen, die was Erschaffen verdienen nicht mehr viel drann und mussten bisher recht zähneknirschend zusehen, was so alles mit ihren Werken passiert.

Ich sag nur Bilder. Da gibts zuviele, die das einfach "klauen" und dann damit weiter Geld scheffeln (T-Shirts+sonstiger Merchandise), wovon der eigentliche Künstler nix bekommt.
Diese Watermarks helfen da nur bedingt.


"Diese Watermarks" wurden genau aus diesem Grund erschaffen und erstritten. Damit Konzerne und Künster eine Gelegenheit haben ihr Recht um zu setzen. Artikel 13 verändert allerdings die Kerneigenschaft des Intenets: Chaotisch und ungeordnet zu sein. Die Watermarks wären zum Beispiel ein guter Punkt für die Politik gewesen Regulierungen zu erschaffen, die nachhaltig gewesen wären. Stattdessen setzt man die Kettensäge zum Rasenmähen ein.

Die letzte Petetion wurde schlicht ignoriert, da 900.000 Leute für jemanden der nur auf die Zahl guckt, im Umfang des Internets nun wirklich nicht viele. Unterschreiben kann trotzdem nichts schaden. Wenn ihr Protest ausdrücken wollt, setzt Euch wie bei der Netzneutralität mit Abgeordneten per E-Mail direkt in Verbindung. Videos dramatischer Musik der Profiteure lockerer Leine und wütendes Aufstampfen helfen dabei - wie immer - nicht.

Einen schönen Tag.
Wenn schon Youtube als das Beispiel herbei gezogen wird, darf ich daran erinnern dass sowohl Youtubes CEO Susan Wojcicki, head of business Robert Kyncl und global head of music Lyor Cohen bereits vor der jetzigen Fassung von Artikel 13 gewarnt haben?

https://www.theverge.com/2018/10/22/18008406/article-13-copyright-directive-youtube-susan-wojcicki-robert-kyncl

https://www.tubefilter.com/2018/09/05/youtube-robert-kyncl-speaks-out-against-article-13/

https://www.theverge.com/2018/11/1/18051916/article-13-copyright-youtube-music-lyor-cohen

Oder auch dass der Urheber dieses berühmt-berüchtigten Artikel 13, Axel Voss (CDU), keine Ahnung davon hat, was da eigentlich drinnen steht. Hat er selbst zugegeben.

https://netzpolitik.org/2018/urheberrecht-axel-voss-weiss-nicht-genau-was-in-seinem-gesetz-steht/

05.11.2018 10:49Beitrag von Ceidan
Ich stimme Silaith zu. Artikel 13 und der Umfang besagter Regulierung ist schon eine ganze Weile bekannt, daher war genügend Zeit sich dahingehend zu arrangieren. Nur weil Leute die davon profitieren nun gemeinsam Sturm laufen, ändert das nichts daran, dass Monate untätig verbracht wurden. Zudem ist es etwas heuchlerisch zwei Sekunden bevor die Ziege vom Berg springt panisch die Hände in die Luft zu strecken.


Und diese Aussage könnte falscher nicht sein. Seit Monaten wird bereits gegen Artikel 11 und Artikel 13 mobil gemacht, Flyer verteilt, Info-Stände aufgebaut, im Internet Infos verteilt, Briefe an Abgeordnete geschickt, Petitionen eingereicht und vieles mehr.

Woher ich das weiß? Ich habe selbst geholfen.
05.11.2018 10:54Beitrag von Wîndklinge
Woher ich das weiß? Ich habe selbst geholfen.

:^)

Kontext, Windklinge. Da warst du nicht die Einzige.
Ja und die mobil machung war auch gut. Ich war da auch dabei. Aber: das wogegen wir vor einem halben Jahr protestiert haben ist NICHT das Gesetz das heute aktuell ist.
Man ist auf viele Kritiken eingegangen und vieles wurde berichtigt.

Es ist immer leicht zu sagen "!@#$%^ EU" aber in dem Fall scheint es so als wolle Google seine macht spielen lassen um weiterhin Gesetze zu verhindern die ihre Firmen Politik im Wege stehen.

Daher Freunde. Informiert euch über die Änderungen. Dann Urteil selbst. Glaubt nicht einfach jenen die euch vor ihren Karren spannen wollen.
Was ist Artikel 13 nach EU-Gesetzgebung?

Stein des Anstoßes ist die neue EU-Gesetzgebung zum Urheberrecht. Der Gesetzentwurf trägt den sperrigen Titel „Vorschlag für eine Direktive des Europäischen Parlaments und des EU-Rats zum Urheberrecht im digitalen Markt.“ Das Papier enthält zahlreiche weitreichende Vorschläge, darunter auch den Artikel 13, der derzeit für Aufregung sorgt. In dem Artikel steht:

„Internetanbieter müssen sicherstellen, dass Inhalte, die von Nutzern auf ihren Plattformen hochgeladen werden, im Einklang mit dem Urheberrecht stehen. Falls die Zustimmung der Rechteinhaber fehlt, müssen die Anbieter die Bereitstellung der fraglichen Inhalte auf ihren Plattformen verhindern. Maßnahmen zur Erkennung des Urheberrechts sind effektive Content-Erkennungstechnologien, die angemessen eingesetzt werden sollen.“

Was bedeutet das für den Nutzer?

Was in der Bürokratensprache so harmlos klingt, ist tatsächlich eine Revolution: Artikel 13 zwingt Webseiten-Betreiber dazu, alle Inhalte, die von Nutzern hochgeladen werden, auf einen Verstoß gegen das Urheberrecht zu prüfen. Dies soll automatisch mit einem sogenannten Upload-Filter, geschehen. Jeder potentiell urheberrechtlich geschützte Inhalt, den ein Nutzer hochlädt, wird mit einer Datenbank abgeglichen. Wenn der Algorithmus einen Verstoß gegen das Urheberrecht festgestellt, wird der betreffende Inhalt blockiert.
Solche maschinengesteuerten Filter gibt es bereits heute, beispielsweise mit dem System Content ID auf der Plattform YouTube. Lädt ein Nutzer ein Video auf YouTube hoch, beispielsweise ein Musikvideo, vergleicht YouTube den Clip mit der Datenbank. Wenn das Video urheberrechtlich geschützt ist, blockiert YouTube das Hochladen und informiert dann das Management des Musikers, welches über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Hauptproblem: Content ID funktioniert trotz millionenschwerer Investitionen von YouTube alles andere als einwandfrei. Immer wieder werden Inhalte fälschlicherweise gesperrt, da die Technologie nicht gut zwischen echten Urheberrechtsverletzungen und erlaubten Ausnahmen, Zitaten oder Satire unterscheiden kann.

Darum sind Kritiker gegen Artikel 13

Kritiker von Artikel 13 werfen der EU vor, dass das neue Gesetz die von YouTube und Co. bekannten Problem mit Content-Filtern unendlich vergrößern würde. Mit dem Gesetz sollen schließlich nicht nur Videos, sondern jede Form von nutzererstelltem Content gefiltert werden, also beispielsweise:

    Antworten im Kommentarbereich von Webseiten
    Fotos
    Profile auf Dating-Webseiten
    Online-Wohnungsanzeigen
    Beiträge auf Facebook


Da Facebook, Instagram und Co. bei der unüberschaubar großen Menge an Material, das jeden Tag hochgeladen wird, mit dem Überprüfen gar nicht hinterherkommen würden, fürchten viele Kritiker, dass sie die fraglichen Inhalte im Zweifel einfach blockieren würden, um auf der sicheren Seite zu sein.

Ziel der Maßnahme ist eigentlich, dass das Nutzen von geschützten Inhalte durch „Sharing Provider“ für Online-Content verhindert wird. Allerdings bleibt die Frage, inwieweit das Gesetz im heutigen Internet, das auf dem Veröffentlichen und Teilen von Content basiert, überhaupt vertretbar und sinnvoll ist. Kritiker befürchten das Ende des Internets in seiner heutigen Form, wenn eine „Zensurmaschine“ erst einmal jeden Inhalt vor der Veröffentlichung prüft und dem Menschen die Entscheidung abnimmt.
Selbst wenn man diese Einschätzung nicht teilt, gibt es aber einige naheliegende Bedenken:
Große Unternehmen wie Facebook, Google und Co. und große Webseiten werden weitaus besser mit der Vorgabe zurechtkommen, da sie einfach ihre eigenen Filtersysteme entwickeln können.
Kleinere Seiten, Blogs etc. müssen vermutlich auf Lösungen von Drittanbietern zurückgreifen, die dadurch sehr viel Macht über die Uploads von Millionen von Usern bekommen.
Da keine Plattform Risiken eingehen will, wird im Zweifelsfall auch legaler Content blockiert.

Interessant ist auch, wer eigentlich wirklich von Artikel 13 profitieren würde: Eigentlich sollen ja die Inhaber der Urheberrechte geschützt werden. In der Praxis könnten aber vor allem auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte damit Geld machen.

Quelle:
https://www.giga.de/extra/internet/specials/artikel-13-der-eu-droht-das-ende-des-internets-das-wir-kennen/
Lasst uns zusammen Kämpfen!

MIR NACH!!!

AAAAAAAAAAHHHHHHHH!!!!11

*Rennt davon*

Nimm an der Unterhaltung teil!

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