Seele eines Spielerherstellers

Allgemeines
Tiendi gut das mit der Aussage das "Alle guten Entwickler" an mobilen Titel arbeiten ist auch für mich Strange.
Aber da kann man auch interpretieren wie man will, solange wir keine Fakten haben könnte es auch nur eine Finte sein für ein anderes Projekt.

Das sie den Hype um Diablo im Vorfeld hätten abdämpfen müssen, genug Zeit gab es reichlich, stimme ich dir voll und ganz zu.

Wobei ich ja so eine Mobiele Version von WC3 sicher ganz nett finden würde. aber da is halt die Umsetzung mit dem Handy im weg
Nach dem Shi.tstorm als Damage Control ne Finte zu bringen würde höchstens Trump bringen.

Blizz muss höllisch aufpassen, dass Greedy Activision sie nicht von ihren Corefans verdrängt. Ihr Ruf ist auch längst nicht mehr der, der er mal war.
08.11.2018 20:15Beitrag von Rajne
Solange uns Tante dritten Grades EA in Ruhe lässt.... :D


Hier mein Kind. Da hast du 13 Euro. Wir sehen uns in 30 Tagen. x3

So in etwa. ^^'
10.11.2018 13:19Beitrag von Imgrish
Himmel !@#$% und donnerzorn...

Fizzy, also sind alle die mal einen Gameboy besitzen oder mit der switch unterwegs zocken suchtis?
Mobiel gaming hat genau so viel Potential wie überall auch, nur müssen die eben mit den Medium Handy arbeiten und daher gameplay sowie UI Layout abändern.


Wenn ich Mobilemarkt schreibe, meine ich natürlich die Handy Spiele.....
Wenn Handy Spiele Potential hätten, wäre schon längst ein Entwickler gekommen und hätte es gemacht. So ein richtig gutes Spiel, was die Funktionen des Handy nutzt um eine neue Spielerfahrung zu ermöglichen.
Keine einzige Firma hat es bis heute geschafft, weil es nicht nötig ist. Die Umsätze sind so traumhaft schön, daß man keinerlei Geld in die Entwicklung stecken muss.
Es wird auch nie nötig sein, es sei denn es gibt ein Umdenken bei uns Kunden.
Jeder Mensch der tausende von € in Handyspiele steckt ist definitiv Suchtkrank.
Dabei bleibe ich.

10.11.2018 13:19Beitrag von Imgrish

Ich sprach davon das die "Phösen hater" (guter Film btw) keine Sekunde Gameplay gespielt haben.


Die Gamestar hat darüber berichtet und die paar Leute, die sich zum Stand verirrt haben, fanden das Spiel auch nicht besonders.
Typisches Handyspiel. Boring.

10.11.2018 13:19Beitrag von Imgrish

Ich hab zu BC angefangen, da waren viele Dinge zum Glück anders als Classic. Auch meinte ich nicht Classic an sich, sondern das, was dannach kommt. Nach 2 Jahren, 3 Jahren, 5 Jahren. Irgendwann wird auch classic wieder langweilig.


Es geht gar nicht um den Inhalt von Classic oder BC. Es geht um die Community.
Der ganze Content war zum größten Teil nur gemeinsam schaffbar. Man musste sich mit den Menschen hinter dem Rechner auseinander setzten.
Heute drücke ich einen Button, warte ein bissl, mache die Instanz fertig und das wars. Es wird kaum noch miteinander gesprochen, weil Blizz uns an jeder Stelle des Spiels an der Hand führt und uns vorschreibt, wie man das Spiel zu spielen hat.
Wie war nochmal die Erklärung von ION, warum es keine PvP Marken und Händler gibt? Damit man alles in einer UI sehen kann und nicht den Händler suchen muss und das sei total unübersichtlich.

10.11.2018 13:19Beitrag von Imgrish

Du weißt es Worte so zu verdrehen das sie deiner weltansicht passt.
Ich sprach davon wie mich der Kundendienst, Mitarbeiter von Blizzard, behandeln.
Du erweiterst mein Argument mit einer Situation, das sie mich abziehen usw, und denkst dabei ich würde trotzdem sturr nicken und winken.


Ob dich der Kundendienst gut oder schlecht behandeln, hat mit dem Zustand des Spiels nichts zu tun.
Es ist gut, daß der Kundendienst freundlich ist aber deren Produkte haben trotzdem Probleme, die angegangen werden müssen.


Ich habe mit W3 angefangen Blizzard spiele zu zocken. ich hab mich in D2 durchgeschnetzelt, hab Hausarrest wegen Illidan bekommen, wegen dem Lich King...wegen Deathwing (war ein schnell aggro werdenen kid...), ich hab zusehen müssen wie mein Lieblings Starcraft Charakter von ihrem Team im Stich gelassen worden ist und ich habe auch schon hunderte Beschwerden über WoW verfasst. Aber ich weigere mich strikt auf einen Hatetrain zu steigen wenn die Positiven Erinnerungen diese negativen um ein zehnfaches übersteigen.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende.


Es ist doch kein Hatetrain. Wieso immer diese Extreme? Entweder Fanboy oder Hater. Gibt auch Zwischenstufen.
Der ganze Backlash wäre kaum vorhanden, wenn Blizzard mit der ganzen Sache besser umgegangen wäre. Das sagen alle. Ehemalige Mitentwickler/Mitarbeiter, Branchenkenner oder wer auch immer, die mehr Ahnung haben als wir zwei.

Wünsche auch ein schönes Wochenende.
Mal jemand hier die "South Park" Folge "Freemium gibt es nicht umsonst" gesehen?

Da geht es um Mobile Games sollte sich hier jeder mal ansehen.
10.11.2018 13:19Beitrag von Imgrish
Aber ich weigere mich strikt auf einen Hatetrain zu steigen wenn die Positiven Erinnerungen diese negativen um ein zehnfaches übersteigen.
Das ist kein Hatetrain. Imho machen sich die Noch-(PC)Spieler Sorgen die begründet sind. Nimm deine 08/15-Brille ab und lies das nochmal ohne eine vorgefertige Hateboi-Meinung. Wenn viele der besten Entwickler von AB (is mir zu lang...) Mobile gehen, sie Probleme am Aktienmarkt haben, weil sie weniger Geld verdienen, wirst auch Du das irgendwann merken.

/offtopic
BfA bleibt unter seinen Möglichkeiten und es wurde an einigem gespart und stattdessen noch mehr auf Wiederholbarkeit, RNG, Vereinfachung und Timegate Wert gelegt. Find ich. Alles Dinge die ein Spiel in der Entwicklung günstiger machen. Das kommt gleich nach "Hello World" in der Programmiererausbildung. Und zu früh released sowieso.
Story, Quests, gezielte Itemisierung, ausgearbeitetes Kampfsystem und Klassendesigns - das sind alles Dinge die ein RPG aufwendig und teuerer machen, wenn Wow noch eins wäre. Das ist wie Motiv-Teppich von Hand knüpfen: harte, zeitaufwendige Arbeit und damit nicht billig.
Das ist kein Hate-Kommentar, sondern einfach eine Feststellung.
Wenn du irgendwann nur noch 3 Buttons bedienst und 5 Instanzen hast, sag nicht: "Der Metaller (und x Tausend Andere) hats kommen sehen und ich dachte, die würden nur haten!".

@Fizzlebubbele
Das bekloppte da ist, daß CoD4 sich ziemlich gut verkauft hat. In der ersten Woche die höchsten digitalen Verkäufe aller Zeiten(500 Mio Umsatz!).
Und trotzdem ist die Aktie runter gegangen. Es gab bzgl. CoD4 keinen öffentlichen !@#$storm oder sonstwas.
Die Aktie ist nur runter gegangen, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Was ich jetzt rausgelesen habe:
- Es waren 10 mio. Verkäufe angepeilt, sind aber "nur" 7 mio. gewesen. Frag mich nicht, wo ich das gelesen habe, ist im Dickicht des Verlaufs verloren gegangen.
- Die "Mau's", die Zahl auf die man soviel Wert legt, statt Spielerzahlen oder Verkaufseinheiten zu veröffentlichen, sind das 3. Quartal in Folge gesunken. Und zuletzt nochmal deutlich. Tja. Blöd, wenn man das selbst aus wichtigstes Kriterium für den Erfolg definiert hat. Ist wie Gummiball vor die Wand und zurück ins Gesicht gesprungen.
- ich denke, in 1. Linie ist Blizzard das Sorgenkind in diesem Dreiergespann.

Was mich auch ein bißchen wundert ist das dieser "Investoren Sheet" nicht auf die Seite kommt. In den letzten Quartalen war der immer dabei und imho gut lesbar ohne viel Blabla. Also, entweder er ist den Laberblättern untergegangen oder kommt bestimmt noch.
Activision trifft den Nerv der Zeit besser als Blizzard und deshalb sind sie auch erfolgreicher.
Selbstverständlich geht es auch ums Geld, dabei kommt es aber drauf an wie man eine Kuh melkt und Blizzard ist da mittlerweile so ungeschickt wie EA.
10.11.2018 15:57Beitrag von Bromburak
Activision trifft den Nerv der Zeit besser als Blizzard und deshalb sind sie auch erfolgreicher.


https://investor.activision.com/static-files/8229563c-2259-46c7-8acb-42ea074b896f

(siehe Seite 8 der verlinkten Präsentation)

ähm... Blizzzard ist erfolgreicher! King ist erfolgreicher. Activision ist das Schlusslicht!
10.11.2018 16:48Beitrag von Blades
10.11.2018 15:57Beitrag von Bromburak
Activision trifft den Nerv der Zeit besser als Blizzard und deshalb sind sie auch erfolgreicher.


https://investor.activision.com/static-files/8229563c-2259-46c7-8acb-42ea074b896f

(siehe Seite 8 der verlinkten Präsentation)

ähm... Blizzzard ist erfolgreicher! King ist erfolgreicher. Activision ist das Schlusslicht!

Activision hat außer Call of Duty auch keine großen Marken, Destiny underperformt auch, weil Bungie es sich mit den Fans verscherzt hat.

Und deswegen müssen Blizzards Marken jetzt einspringen.
blizzard war mal richtig gut, bzw ich find es zum teil immer noch gut.
die präsentation war müll, da haben sie einfach gezeigt das wir ihnen im endeffekt egal sind.

eine spielefirma sollte präsentieren was ihre fans mögen nicht dann arrogant sich hinstellen und meinen es besser zu wissen.

blizzard sollte wieder zu seinen wurzeln finden den ihr ruf bröckelt langsam ganz gewaltig.
10.11.2018 17:03Beitrag von Stellaflare
blizzard war mal richtig gut, bzw ich find es zum teil immer noch gut.
die präsentation war müll, da haben sie einfach gezeigt das wir ihnen im endeffekt egal sind.


Die Präsentation war schlecht geplanter ja. Aber das wesentlich schlimmere war nachher die Pressekonferenz von Adham.
Mobile Games für alle Franchises, die besten Entwickler machen inzwischen Mobile Games. Da liegt das Dynamit was viele derart an die Decke gehen lässt.
Denn wenn die Aussage kein Unfug sein sollte, dann zeigt sie eben leider deutlich wo künftig die Prioritäten liegen sollen.

Und das heißt wohl das sie nicht zurück "zu ihren Wurzeln" wollen.. sie suchen gerade nach neuen Wurzeln.

Blizzard will das gar nicht aussagen? Dann sollten die Marketingleute ihrem Cofounder Adham mal in den Hintern treten, denn so kommt das eben rüber!
10.11.2018 17:07Beitrag von Blades
10.11.2018 17:03Beitrag von Stellaflare
blizzard war mal richtig gut, bzw ich find es zum teil immer noch gut.
die präsentation war müll, da haben sie einfach gezeigt das wir ihnen im endeffekt egal sind.


Die Präsentation war schlecht geplanter ja. Aber das wesentlich schlimmere war nachher die Pressekonferenz von Adham.
Mobile Games für alle Franchises, die besten Entwickler machen inzwischen Mobile Games. Da liegt das Dynamit was viele derart an die Decke gehen lässt.
Denn wenn die Aussage kein Unfug sein sollte, dann zeigt sie eben leider deutlich wo künftig die Prioritäten liegen sollen.

Und das heißt wohl das sie nicht zurück "zu ihren Wurzeln" wollen.. sie suchen gerade nach neuen Wurzeln.

Blizzard will das gar nicht aussagen? Dann sollten die Marketingleute ihrem Cofounder Adham mal in den Hintern treten, denn so kommt das eben rüber!


genau das meinte ich mit das sie danach gezeigt haben, das wir ihnen !@#$%^- egal sind.

man merkt es schon seit jahren das es ihnen nur noch ums melken geht.

Und jo mans ieht ja was asu xbox jahrelang geworden ist nach ihrem arroganten ceo... den sie dann gekündigt haben.

selbige kündigt sich bei blizzard an.
Gott ist das viel dummes zeug
und was genau davon ist "dumm" in deiner definition?
<span class="truncated">...</span>

Bei einem Minus der Aktie in dieser Woche von rund 21% Prozent und einer Marktkapitalisierung von rund 42 Milliarden (Stand heute) waren das nicht Millionen sondern viele Milliarden die in ein paar Tagen pulverisiert worden sind. Ich glaub das mit dem Füße treten ist noch lieb ausgedrückt. Ich denke da eher an rollende Kopfe ganz oben.


Wenn man sich mal von der Hysterischen Masse trennt und nicht jeden Youtuber glaubt, der Diablo immortal für den Absturz Verantwortlich macht.
Dann findet man unter Börsenrelevante News mehrheitlich, dass Activision- Blizzard ganz andere Probleme hat.
Und zwar, dass für die Q3-Zahlen unterhalb des erwarteten Gewinnes liegt, und die Aussicht für Q4 auch nicht Rosig sind.
Was daran liegt das die Zahl Aktiver Nutzer (ca. -7Millionen) abgenommen hat welche Hauptsächlich zu dem King-Segment (Mobile Gaming) zugeschrieben werden, weil die einnahmen aus dem Shops seit Jahren mit die wichtigste Einnahmequelle ist, oder wundert es keinem, dass es dieses Schiff mit einem 6 Monate Abo kurz vor den Q3 Zahlen ins Shop kam?

Hier ein paar Links die ich Interessant fand
https://www.cnbc.com/video/2018/11/08/esports-league-founder-reacts-to-activision-blizzard-earnings.html

https://www.zacks.com/stock/news/336798/activision-atvi-q3-earnings-and-revenues-decrease-yy?cid=CS-ZC-FT-336798

Und ein Podcast der sich mit den Diabolo Fiasko beschäftigt hat
https://www.zacks.com/stock/news/335600/activision-earnings-amp-the-fallout-from-its-diablo-mobile-fiasco?cid=CS-ZC-FT-335600

Blizzard hatte bereits Oktober eine Talfahrt gemacht, weil die Einnahmen durch CoD4 nicht den Investoren erwartungen entsprach.
https://www.fool.com/investing/2018/11/07/why-activision-blizzard-stock-lost-17-in-october.aspx

Fazit:
Die Acitvision Aktien reagieren mehr auf Spiele die über die Anschaffungskosten hinaus noch Gewinn abwerfen, wie Candy Crush/ Mobile Games, oder auf Spieletitel die eine Breite Masse anspricht, statt auf ein Titel bei denen wenige Die-Hard Pc Gamer einen Aufschrei verursachen.


Ich habe mir weder irgendwelche Videos auf YouTube angesehen noch irgendwelche Blogger zitiert. Meine Quelle ist der Chart der Blizzard Aktie und da ist die signifikante Abwärtsspirale in dieser Woche ganz eindeutige zu erkennen. Von 20 Oktober bis zur Ankündigung von Diablo Immortals befand sich der Kurs in einer Seitwärtsbewegung. Seitdem geht es nur stark nach unten. Es dürfte sogar die verlustreichste Woche der Blizzard Aktie in der Geschichte sein. Und nun hätte ich gern ein Gegenargument von dir.

Edit:
"Die Acitvision Aktien reagieren mehr auf Spiele die über die Anschaffungskosten hinaus noch Gewinn abwerfen, wie Candy Crush/ Mobile Games, oder auf Spieletitel die eine Breite Masse anspricht"

Und genau Diablo Immortals wird so ein Spiel wie von dir beschrieben
10.11.2018 16:48Beitrag von Blades
10.11.2018 15:57Beitrag von Bromburak
Activision trifft den Nerv der Zeit besser als Blizzard und deshalb sind sie auch erfolgreicher.


https://investor.activision.com/static-files/8229563c-2259-46c7-8acb-42ea074b896f

(siehe Seite 8 der verlinkten Präsentation)

ähm... Blizzzard ist erfolgreicher! King ist erfolgreicher. Activision ist das Schlusslicht!
Hm.
Bei Activision sind die Releaseeinnahmen von Black OPs sicherlich nicht einkalkuliert, da es auch erst Oktober rauskam und damit nicht ins 3. Q gehört. In dem grauen da, "Key Highlights", steht ja auch richtigerweise nichts davon. 500 Mio. USD Umsatz haben oder nicht :).
Bei Blizzard sind die 3.4 mio Einheiten BfA aber drin. Wenn man mal im Q2 schaut, sieht man auch, das Blizzard zwar absolut mehr einnimmt. Aber im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr weniger. Q1 nicht besser. Q4-17 noch schlimmer.
Insofern sehe ich den Daumen eher nach unten. Deshalb "Sorgenkind".
Tendenziell wäre es mir als Shareholder lieber, da würde nur 100M stehen und ein +40% zum Vorjahr. Statt 200M und ein -40% zum Vorjahr. Ich möchte billig einsteigen und dann am Aufstieg teilhaben. Logisch.

Wow als ehemalige Rampensau läuft nur auf PC, das ist wirtschaftlich betrachtet ein Manko, da man nicht den Konsoleros Knete abknöpfen kann. Wissen wir alle. Und es gibt nicht alle 3 Monate eine Erweiterung die sich 3.4 mio. mal verkauft. D3 auch tote Hose. Overwatch, ok, macht mich nicht an, scheint aber zu laufen und geht auch per Konsole.
Wenn Multiplattform-Hearthstone nicht dabei und der Release von BfA gewesen wäre, sehe das anders aus. Das wußten wir aber doch vorher schon, das Q3 deshalb eine positive Ausnahme sein wird.
10.11.2018 18:15Beitrag von Ineas
Meine Quelle ist der Chart der Blizzard Aktie und da ist die signifikante Abwärtsspirale in dieser Woche ganz eindeutige zu erkennen. Von 20 Oktober bis zur Ankündigung von Diablo Immortals befand sich der Kurs in einer Seitwärtsbewegung. Seitdem geht es nur stark nach unten. Es dürfte sogar die verlustreichste Woche der Blizzard Aktie in der Geschichte sein. Und nun hätte ich gern ein Gegenargument von dir.
Wenn ich es recht im Kopf habe, ging es am Montag nach der Blizzcon leicht runter. Und nach Release der Q3-Zahlen gabs nochmal richtig in die Fratze.
Wer Optimist ist könnte ja jetzt zuschlagen, ich glaube Spitzenwert war mal 87 USD.
Q - Do you guys not have phones ?
A - I do ,i also have a microwave and dont play games on it .

Seit Activision gings nicht in eine Richtung die ich mochte ,jetzt sieht es aus als wärs geschehen .Erst die "Grosse Diablo Ankündigung" und das richtige Brett war ja danach ,das Interview als bekanntgegeben wurde das alle IPs auf Mobile kommen UND einige der besten Köpfe dafür eingeteilt werden .Was für ein Timing nach der Schlappe mit Diablo Immortal .
Blizzard oder Blizzard/Activision machen ja grundsätzlich nichts verkehrt!
Die wollen, oder besser MÜSSEN, in diesem Genre Wettbewerbsfähig sein.
Ob dabei der Umsatz oder der Idealismus vorn liegt, sei mal dahingestellt.

Spieler die ein Game spielen, lernen dies irgendwann kennen und wenn es gefällt bleibt man längere Zeit dabei. Zur Zeit des Zusammenkommens von Game und Spieler ist für den Spieler alles neu, er kennt nur den Ist-Zustand.

Problematisch wird es, wenn das Game über Jahre fortgeführt wird. Es wird unweigerlich sein Erscheinungsbild ändern und das liegt daran das es verschiedene Wellen von Mitarbeitern gibt, die diesem Game ihren Stempel geben möchten.
Für Spieler die dieses Game dann kennenlernen ist es neu und hat diesen Ist-Zustand.
Alle Spieler die es im Ursprung kennen, werden polarisieren - positiv wie negativ.
Entweder weil sie vieles als Verbesserung auffassen oder weil sie sich garnicht mehr mitgenommen fühlen.
Man kann denen nicht vorwerfen sich für den Umsatz entschieden zu haben!
Man kann den Spielern vorwerfen das sie meckern, denn sie haben schlicht nicht gemerkt, dass das Game eigentlich Stufen durchlaufen ist, die ihren Kennenlernen des Games nicht mehr entsprechen.
Deswegen gibt es WoW betreffend so viele auseinandergehende Meinungen - zu viele verschieden Kennlernphasen.

Solange das Game gefällt wird es gespielt. Ist das nicht mehr der Fall, sollte man es mit einem anderen Game ablösen.

Mein persönliches Empfinden ist, das die sich eindeutig für den Umsatz entschieden haben und das ist ok. WoW ist eigentlich nicht mehr mein Ding.
Also bin ich los und hab mir was Neues ausgeschaut und das geht gut an. Wie lange? Weiß ich nicht, mir auch egal. Weil ich jetzt Spaß haben möchte.
Also spiele ich jetzt noch meine Zeit runter und das wars. Wie heißt es immer so schön "Spiel´s runter".
Ob das alles noch was mit Seele zu tun hat?! 2018, wo der Esport sich etabliert hat und wo das Gaming sich als ein ernstzunehmender wirtschaftlicher Zweig etabliert hat! Eher nicht.
Seele ist fast immer auch Nische. Ganz selten ebenfalls, das es seine Seele behält wenn es aus der Nische rauskommt.
Was bei mir einen bitteren Nachgeschmack hinterläßt ist jedoch die Tatsache, das Blizzard mit WoW für viele Genre-Mitbewerber der Tod war, weil sie sich alle an WoW messen lassen mußten.
Ich glaube diese Zeiten sind allerdings vorbei.
Viele wirklich gute Innovationen sind an WoW verreckt weil sie so erscheinen wollten wie der Genre-King. Eigentlich ist Blizzard mit WoW schuld an der Tatsache, das Stillstand ist in diesem Bereich - seit Jahren gibt es nur lieblose Doubletten die mit abkassieren wollten.
Jetzt hat es den Anschein, das mit Diablo-Immortal auch kassiert werden soll.
Wenn das Blizzard/Activisions Roadmap für die Zukunft sein soll...spätestens jetzt können sie mich nicht mehr mitnehmen ;)
11.11.2018 12:44Beitrag von Taltos
Mein persönliches Empfinden ist, das die sich eindeutig für den Umsatz entschieden haben und das ist ok. WoW ist eigentlich nicht mehr mein Ding.
Also bin ich los und hab mir was Neues ausgeschaut und das geht gut an. Wie lange? Weiß ich nicht, mir auch egal. Weil ich jetzt Spaß haben möchte.


Und egal was du dir angeschaut hast, auch denen geht es nur um den Umsatz / Gewinn. Dein Hobby ist deren Job. Egal was von jetzt von der aktuellen Situation bei Blizzard halten mag... auch anderswo heißt es nicht plötzlich "Spieler vor Umsatz".

Nimm an der Unterhaltung teil!

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