Lost Honor/Verlorene Ehre Cinematic - Bedeutung fürs Rp

Die Aldor
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Hallo ihr,

das (nicht mehr ganz so neue) Cinematic von der Blizzcon dürfte mittlerweile ja weit bekant sein. Was mir aber jetzt erst so wirklich bewusst wird ist...welche Auswirkungen es auf das Rollenspiel hat.

Speziell geht um Greymanes Aussagen ganz am Anfang:

English: "These are the last of the Soldiers, we'll be calling up farmers next."

Deutsch: "Das sind die letzten Soldaten, als nächstes sind die bauern drann."

Nun was bedeuten diese Aussagen. Zum einen: Sturmwind gehen die Soldaten aus. Und sie ziehen neue ein, aber nicht nur irgendwelche Leute, das Königreich ist mittlerweile so verzweifelt, dass sie schon zu den Bauern greifen.

Wenn das Königreich schon soweit ist, dass sie Bauern einziehen, dürfte das wohl für jeden halbwegs kampffähigen Charakter (Söldner, Reservisten, etc. ) bedeuten, dass diese ebenfalls eingezogen werden.

Ich muss ehrlich sein, ich bin fast etwas schockiert, dass Blizzard mal so eine absolute Aussage trifft, aber gleichzeitig bietet das Ganze fantastischen Stoff fürs Rp. Der Krieg, der wirklich spürbar wird, wenn Charaktere die sonst nichts mit dem Militär zu tun haben, nun auf einmal gegen ihren Willen in die Reihen gepresst werden. Sicher, nicht jeder mag Militärisches Rp betreiben wollen, aber ein Einzug bedeutet ja nicht zwangsweise, dass man nun einer MIlitärgilde beitreten muss (obwohl das für viele MIlitärgilden wohl wünschenswert wäre^^ ). In die Reihen gepresst zu werden, kann ja auch bedeuten, dass sich der Charakter tagsüber im Training befindet, am Abend müde ist, mit der Furcht über sich schwebend, dass er jederzeit an die Front gerufen werden könnte.

Nun wird natürlich nicht jeder einzelne Bürger eingezogen werden ,es wird Ausnahmen geben. Kriegswichtige Industrie muss erhalten bleiben ( Schmiede, Sattler, Verzauberer etc.) Auch bei Dingen, die wichtig für die...nennen wir es Moral der Truppe und des Volkes sind, könnte es ausnahmen geben. (Bordelle, Gasthäuser).

Es könnte sogar Anreize fürs Untergrund Rp geben, ( Wer keine Adresse hat, kann nicht eingezogen werden. Und mit all den Flüchtlingen werden Immobilienpreise ohnehin in die Höhe schießen) oder auch für die Kirche. ( Priester die als Heiler an die Front müssen, Paladine, welche als Offiziere eingesetzt werden). Die bedeutung dieser zwei Sätze...dürfte sich durchs Rp ziehen wie vielleicht keine Aussage von Seiten Blizzes zuvor, mehr noch als die Aufnahme der Leerenelfen ( welche, in diesem Kontext, auch bedeutend verständlicher wird.)

Aber sagt, wie denkt ihr über all das? Welche Rollen und Charaktere dürfte es betreffen, wer könnte ausgenommen werden. Wie könnte man dem ganzen vielleicht entgehen (Stichwort Untergrund), welche Auswirkungen mag es für den Adel haben. ( Wenn die bauern schon eingezogen werden, vielleicht auch Hausgarden? ).
*schaut in seine Kristallkugel*

also für RPler in Sturmwind wird alles weitergehen als wäre nichts passiert. Hochrangige Paladine und Soldaten stolzieren weiter zwischen Kathedralenplatz und Altstadt. Wehradel und Händler halten weiter irgendwelche Feste, Bauern und normales Volk wettern lieber über irgendwelche XYZ als sich sorgen um den Krieg zu machen.

Aus Erfahrung ist, viele RPler kümmerts nicht was in WoW vor sich geht, außer mal ab und an ein Event zu begin eines Addons oder Patches. Rest ist wie gehabt.

Und ganz ehrlich finde ich das ziemlich schade.

Wer mal die Aussagen aufm Missionstisch liest, dem wird schnell klar, der Krieg tobt überall auf Azeroth, nicht nur Arathi, Kul Tiras und Zandalar.

Es stimmt, es gäbe super Möglichkeiten für RP. Aber die langzeitige Annahme dieser Möglichkeiten klappt meistens nicht.
Würd ich nicht Schichtarbeiten müssen und könnte wieder zu ordentlichen Zeiten RP betreiben, wäre ich momentan wohl auf Kul Tiras, den Insel oder ähnliches unterwegs. Natürlich gegen die Horde kämpfend!
Ja es wäre schöner mehr davon zu sehen, aber leider zeigt Blizzard das auch kaum in der Engine. Es wäre toll wenn der Krieg überall mal gezeigt wird. Zum Beispiel indem bandagierte Stadtwachen gezeigt werden, Soldaten die aufgrund ihrer Verwundungen ausgemustert wurden und als Wache eingeteiltt wurden, weil die Kampftauglichen Wachen eingezogen wurden. Außer natürlich die direkten Leibwachen des Königs. Aber selbst wenn wir Überfälle bekommen werden Hauptstädte vermutlich mal wieder ausgeklammert. Die Horde macht halt an der Stadtmauer und auch innerhalb sieht man nichts von den Angriffen.
Ich muss Gadrion leider zustimmen, selbst als bekannt wurde das Sturmwind zu Anfang Bfa stark gebrannt hat hat das niemanden interessiert. Die ganzen legendären Paladine, Erzmagier und Hochadligen möchten nichts mit dem Krieg zutun haben. Man prahlt weiterhin von erfundenen Schlachten und widmet sich seinem eigenen kleinen Rollenspiel. Natürlich wären diese ganzen Helden perfekt für die Front, aber sie sind zu beschäftigt damit sich gegenseitig ihre Rüstung auf dem Kathedralenplatz zu polieren.
14.11.2018 02:48Beitrag von Gadrion
*schaut in seine Kristallkugel*

also für RPler in Sturmwind wird alles weitergehen als wäre nichts passiert. Hochrangige Paladine und Soldaten stolzieren weiter zwischen Kathedralenplatz und Altstadt. Wehradel und Händler halten weiter irgendwelche Feste, Bauern und normales Volk wettern lieber über irgendwelche XYZ als sich sorgen um den Krieg zu machen.

Aus Erfahrung ist, viele RPler kümmerts nicht was in WoW vor sich geht, außer mal ab und an ein Event zu begin eines Addons oder Patches. Rest ist wie gehabt.

Und ganz ehrlich finde ich das ziemlich schade.

Wer mal die Aussagen aufm Missionstisch liest, dem wird schnell klar, der Krieg tobt überall auf Azeroth, nicht nur Arathi, Kul Tiras und Zandalar.

Es stimmt, es gäbe super Möglichkeiten für RP. Aber die langzeitige Annahme dieser Möglichkeiten klappt meistens nicht.
Würd ich nicht Schichtarbeiten müssen und könnte wieder zu ordentlichen Zeiten RP betreiben, wäre ich momentan wohl auf Kul Tiras, den Insel oder ähnliches unterwegs. Natürlich gegen die Horde kämpfend!


So wie jener Abend an dem FUCKING ARGUS! DER HAUPTSITZ DER BRENNENDEN LEGION SPONTAN AM HIMMEL AUFTAUCHT... und in SW weiter locker gefaselt wurde.

Während meine Gilde damals panisch auf See kehrt machte, ein paar Dämonen vom Schiff prügeln musste, und generell vor Todesangst dem Nervenzusammenbruch nahe war.
Glaubt Ihr eigentlich alle das Sturmwind eine reine Berufsarmee hat?
In meiner Welt, besteht die Armee sowieso zum Großteil aus Bauern. Die schicken halt erst Ihre Elitetruppen und wenn das nicht reicht, kommt halt alles was man aufbieten kann.

Aber das ist meine persönliche Meinung. Mein Charakter steckt gerade im Krieg gegen die Horde auf Kalimdor.
find ich im RP Super, mein Orc hat sich mal vorsichtshalber nen Plätzchen woanders gesucht, weit ab vom Schuss, meine Priesterin rennt halb-Hysterisch durch die Stadt und versucht zu helfen wo´s geht (Danke an die Heiler die das gestern ausgespielt haben, gerne wieder)

zum Beitrag selbst: WENN Anduin so Naiv ist und seine Elite (also auch uns) bereits verballert hat, müsste alles ab 08 Jahren (mal so ne Zahl in den Raum geworfen) was halbwegs in der Lage ist ein Schwert anzuheben notfalls mit Gewalt eingezogen werden bzw. Deserteure Zwangsinhaftiert werden - Folgend der Darstellung von Blizz samt der Aussage "als nächstes kommen die Bauern" dann ist Anduin zwangsläufig auf Massenrekrutierung, schlussendlich auch von Kindern und Frauen, angewiesen, daher wäre etwas Krawall aus den Ecken von Westfall / Dämmerwald sehr wünschenswert
Ich finde diese ganzen Überlegungen spannend und diese Aussage Anduins hat definitiv Auswirkungen auf alle meine RP chars. Aber ich finde es nach wie vor schwer bis unmöglich, logische Aussagen über Mannstärke, Ressourcen und Verluste in einem Spiel zu machen, in dem solche Logik offensichtlich völlig obsolet ist. Wir hatten jetzt jedes Addon als ein in-game Jahr (was ich zb gar nicht so spielen kann) und haben seit classic permanent Krieg. Eigentlich müssten die Bauern in jedem Addon beim ersten großen Patch nachziehen und ganz eigentlich dürften gar keine mehr übrig sein.
Ich pflichte Ysaacs Aussage bei. Dazu kommt, dass die Soldatentruppen am Hafen (im Trailer) womöglich ohnehin die Letzten sind, die verschifft werde, bevor die Ereignisse um 8.1 stattfinden, womit dieser Krieg dann eventuell sogar fast beendet oder abflauen wird, da anschließend andere Mächte die Aufmerksamkeit aller auf sich ziehen werden.

Mit Logik braucht man in WoW - einem Comic-Rollenspiel - kaum ankommen, da die Entwickler oft genug unter Beweis gestellt haben, dass es sowas in ihrer Welt ohnehin nicht gibt oder nur soweit, wie sie ihnen dienlich ist.
Herrjeh, nachdem ich mir nun alle posts so durchgelesen habe....scheint der Glaube an die Aldor bei den meisten irgendwie nicht mehr...wirklich vorhanden, gut wer kanns verübeln.

Aber hey, ich denke sollte die, die Quellen ernst nehmen nicht davon abhalten genau das zu tun. Ich meine wenn man den Paladin herum lungern sieht, kann man ihn doch fragen warum er nicht an der Front ist. Oder den Söldner, ob er schon eingezogen wurde. Man könnte auch erzählen, wie der Kollege aus der Werkstatt einberufen wurde, all sowas. Ich meine, nichts hält uns davon ab, die Ernsthaftigkeit der Lage selbst ins Rp einzubauen :) .
Ich denke ein Event dass die Wache abzieht worin sie junge Männer und Frauen einzieht, die sie gerade auf der Straße aufgabelt wäre irgendwie schon..sehr genial..aber Umsetzung schwierig bis unmöglich, ja ~
Oh das hätte was * blickt in Richtung der Militärgilden* aber ja, es wäre schwierig. Eventuell könnte man sowas ankündigen, im Vornherein willige finden, irgendwie so. Wäre dann zwar etwas arg gescripptet aber bevor alle "poweremote!" schreien obwohl man noch garnichts emotet hat! :D
14.11.2018 08:14Beitrag von Ysaac
Ich finde diese ganzen Überlegungen spannend und diese Aussage Anduins hat definitiv Auswirkungen auf alle meine RP chars. Aber ich finde es nach wie vor schwer bis unmöglich, logische Aussagen über Mannstärke, Ressourcen und Verluste in einem Spiel zu machen, in dem solche Logik offensichtlich völlig obsolet ist. Wir hatten jetzt jedes Addon als ein in-game Jahr (was ich zb gar nicht so spielen kann) und haben seit classic permanent Krieg. Eigentlich müssten die Bauern in jedem Addon beim ersten großen Patch nachziehen und ganz eigentlich dürften gar keine mehr übrig sein.


Noch besser, vergleiche mal hiermit...
https://www.youtube.com/watch?v=7D5HrororzY

Shaw: The Horde is losing on all fronts. The Alliance should achieve victory in a matter of weeks.

"Wir müssen die Bauern einziehen, wir stehen derartig schlecht da"
<Kurz darauf>
"Die Horde verliert an allen Fronten. Die Allianz sollte in einigen Wochen den Sieg erzielen können."
"...aber angreifen während die um Rasta trauern ist fiiiiieeeees"

Blizzards Konsistenz, meine Damen und Herren. Ist 10:00 zu früh um anzufangen zu trinken?
Ich frage... für eine Freundin.
Gadrions Post zeigt die Problematik, die im RP eigentlich schon fast immer besteht, sehr gut auf.
Es gibt Gruppierungen, die stark mit der aktuellen Lore der Expansions gehen und ihr Konzept darin konsequent einbetten - und es gibt diejenigen, die man eigentlich auch aus WoW ausschneiden und in ein beliebiges anderes Universum setzen könnte, weil die RP-Präferenzen sich von den laufenden Geschehnissen so weit entfernen.
Zu Beginn eines Addons oder manchmal auch Patches, wenn alles über den Haufen geworfen wird, wollen viele der Held sein und begeben sich dann halt mal eben zu einem Event. Und wenn die 5 Tage Event vorbei sind, geht man zurück nach Stormwind und setzt sich für die nächsten 12 Monate wieder an den Kathedralenplatz und feiert sich dafür, wie konsequent man Konflikte ausspielt.
Das bereits genannte Beispiel 'Argus' ist da sehr gut. Diese Zeit fand ich im RP absolut fürchterlich, weil ich das Gefühl hatte, gerade im open-RP mit einer Masse von Inkonsequenz beworfen zu werden.
Gruppe 1: "Ah, sieh nur. Da ist Argus, der Heimatplanet der Dämonen. Jetzt wird es Krieg geben und Sargeras geschlagen. Wird bald wieder gut werden." *macht OOC Google wieder zu*
Gruppe 2: "Wat willst du? Ach so, der Planet. Ja, mach mal nicht so 'ne Welle, du Dramakönigin, gibt wichtigeres."
Gruppe 3: "Auf in den Krieg!" *Eine Woche später* "Wir sind wieder zuhause! Die anderen schaffen das schon allein. Wir sind Helden.~"

Ja, die Kampfschauplätze sind eben keine RP-Hotspots. Ich weiß. Aber eintönig wird es da auch nur, wenn man nicht die Kreativität besitzt, sich Stoff für RP zu besorgen. Muss man an der Dunkelküste einfach jeden Tag ein simples Kampfevent gegen ein paar Verlassene haben und ansonsten Lagerfeuer-RP? Natürlich nicht, es gäbe noch einige andere Dinge, die sich auch über längere Zeit realisieren ließen.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es sich nie ändern wird, dass die Leute möglichst viel Zeit in ihrem gewohnten Alltags-RP-Umfeld verbringen möchten und die ausgespielte Profession oftmals nur zur Selbstbeweihräucherung genutzt wird.

"Wir müssen die Bauern einziehen, wir stehen derartig schlecht da"
<Kurz darauf>
"Die Horde verliert an allen Fronten. Die Allianz sollte in einigen Wochen den Sieg erzielen können."

Das eine schließt das andere nicht aus. Gibt es denn Quellen dazu, wieviel Leute die Horde verloren hat? Die Allianz kann ja trotzdem den Großteil ihrer Soldaten verloren haben, wenn die Horde genauso viel oder mehr verliert.
14.11.2018 08:14Beitrag von Ysaac
Ich finde diese ganzen Überlegungen spannend und diese Aussage Anduins hat definitiv Auswirkungen auf alle meine RP chars. Aber ich finde es nach wie vor schwer bis unmöglich, logische Aussagen über Mannstärke, Ressourcen und Verluste in einem Spiel zu machen, in dem solche Logik offensichtlich völlig obsolet ist. Wir hatten jetzt jedes Addon als ein in-game Jahr (was ich zb gar nicht so spielen kann) und haben seit classic permanent Krieg. Eigentlich müssten die Bauern in jedem Addon beim ersten großen Patch nachziehen und ganz eigentlich dürften gar keine mehr übrig sein.


Es gab im realen Leben schon Dauerkriege die länger anhielten, wie der 30 jährige Krieg und der hundertjährige Krieg wo auch oft massenweise eingezogen wurde, trotzdem waren am Ende noch Bauern übrig und die Bevölkerung Europas nicht ausgestorben.

Und meine Druidin ist grade am Warten darauf das sie an die Front als Heilerin gerufen wird. Beziehungsweise ist grade unterwegs. Und wird definitiv in kalimdor auflaufen sobald Genn mit dem eröffnen der neuen Kriegsfront auf den Hilferuf von Tyrande antwortet.
14.11.2018 10:02Beitrag von Nilann
Ja, die Kampfschauplätze sind eben keine RP-Hotspots. Ich weiß. Aber eintönig wird es da auch nur, wenn man nicht die Kreativität besitzt, sich Stoff für RP zu besorgen. Muss man an der Dunkelküste einfach jeden Tag ein simples Kampfevent gegen ein paar Verlassene haben und ansonsten Lagerfeuer-RP? Natürlich nicht, es gäbe noch einige andere Dinge, die sich auch über längere Zeit realisieren ließen.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es sich nie ändern wird, dass die Leute möglichst viel Zeit in ihrem gewohnten Alltags-RP-Umfeld verbringen möchten und die ausgespielte Profession oftmals nur zur Selbstbeweihräucherung genutzt wird.


"Ist doch nur ein Einzeiler vom Missionstisch."
Antwort eines Spielers auf meine damals geäußerten Bedenken bezüglich des potentiellen Kampfschauplatzes im Vorgebirge.
Das eine schließt das andere nicht aus. Gibt es denn Quellen dazu, wieviel Leute die Horde verloren hat? Die Allianz kann ja trotzdem den Großteil ihrer Soldaten verloren haben, wenn die Horde genauso viel oder mehr verliert.


Das einzige was sicher bekannt ist, ist das Rasta stirbt und die halbe Flotte der Zanadalari kaboom geht.

Ansonsten wurde die Hordenarmee explizit weggelockt und die Allianz zieht sich zurück, als die Armee der Horde kommt.

Und danach ist die Allianz angeblich Wochen davon entfernt an ALLEN Fronten zu gewinnen? In Wochen?

Doch, das ist ein Widerspruch. Es zeigt recht deutlich, dass hier alles nur dem Narrativ dient.
Um Saurfang freizulassen brauchte man gedrückte Stimmung, also müssen die Bauern eingezogen werden, die Lage ist derartig ernst (am Rande, das heißt nicht, dass die Allianz keine Berufssoldaten mehr hat oder die alle tot sind, es heißt nur ihnen gehen die Truppen für den Nachschub aus), kurz darauf ist die Horde kurz davor gecurbstomped zu werden und man beschließt ihr eine schonfrist zum Trauern zu geben, denn man will ja nicht sein wie Sylvanas.

Wenn den Angriff fortsetzen weil "der Troll der unser Feind war starb, aber tough, es ist Krieg" schon Sylvanas-Level an bösartig ist, dann kann es so ernst nicht sein.

Oder auch: Hier braucht der Narrativ die edle Allianz die sich trotz zerschmetternder Übermacht zurück hält.

Das ist schlicht Blizz' Art des Storytellings. Alle logistischen oder strategischen Aspekte werden ignoriert, wenn sie für den momentanen Narrativ nur stören würden.
14.11.2018 10:15Beitrag von Hanea
Das eine schließt das andere nicht aus. Gibt es denn Quellen dazu, wieviel Leute die Horde verloren hat? Die Allianz kann ja trotzdem den Großteil ihrer Soldaten verloren haben, wenn die Horde genauso viel oder mehr verliert.


Das einzige was sicher bekannt ist, ist das Rasta stirbt und die halbe Flotte der Zanadalari kaboom geht.

Ansonsten wurde die Hordenarmee explizit weggelockt und die Allianz zieht sich zurück, als die Armee der Horde kommt.

Und danach ist die Allianz angeblich Wochen davon entfernt an ALLEN Fronten zu gewinnen? In Wochen?

Doch, das ist ein Widerspruch. Es zeigt recht deutlich, dass hier alles nur dem Narrativ dient.
Um Saurfang freizulassen brauchte man gedrückte Stimmung, also müssen die Bauern eingezogen werden, die Lage ist derartig ernst (am Rande, das heißt nicht, dass die Allianz keine Berufssoldaten mehr hat oder die alle tot sind, es heißt nur ihnen gehen die Truppen für den Nachschub aus), kurz darauf ist die Horde kurz davor gecurbstomped zu werden und man beschließt ihr eine schonfrist zum Trauern zu geben, denn man will ja nicht sein wie Sylvanas.

Wenn den Angriff fortsetzen weil "der Troll der unser Feind war starb, aber tough, es ist Krieg" schon Sylvanas-Level an bösartig ist, dann kann es so ernst nicht sein.

Oder auch: Hier braucht der Narrativ die edle Allianz die sich trotz zerschmetternder Übermacht zurück hält.

Das ist schlicht Blizz' Art des Storytellings. Alle logistischen oder strategischen Aspekte werden ignoriert, wenn sie für den momentanen Narrativ nur stören würden.


Das hat eher mit paladin und Licht zu tun. Die Allianz ist so extrem auf ihre Prinzipien basiert das sie lieber einen Krieg verliert als jene zu verraten. Das ist eine mittelalterliche Monarchie, keine moderne regierung die im kriegsfall allle Moral und Ethik über Bord wirft. Ihre Prinzipien sind das Herz, die Atemluft, die Essenz der Allianz. Ohne sie existiert sie nicht mehr.
Das Problem ist aber auch das Blizzard Ihre Bedrohungen nicht auf das Spielfeld bringen.
Selten so eine lieblose Sache wie Argus gesehen, das hat ja 0 Gefahr ausgetrahlt selbst die "Raumschiffe" der Dämonen wirkten in keinster Weise gefährlich. Es war halt ein Planet (wie lächerlich wenn man wirklcihe Auswirkungen bedenken würde) am Himmel.
Tatsächlich ist mir auch fast niemand begegnet der Panik hatte wegen dem Schwert in unserer Welt! Das trieb meinen Druiden fast in den Wahnsinn und hat Ihn bis aufs Blut geschockt.

So sehr ich Teldrassil nachtrauere aber das war jetzt einmal etwas wo man sagt boa Gefahr!

Hätte ein Sternenzerstörer der Legion die Kathedrale weggelasert wäre das vielleicht auch anders gewesen. Aber je Weltbewegender der Feind ist desto schwieriger ist das Gefühl zu bekommen. Vor allem wenn es keine Konsequenzen in der Spielwelt zeigt!

Was mich aber wirklich interessieren würde, die ganzen Leute die über die Sturmwindspieler lästern, wo sind Ihre bespielten Hotspots, wo sind die Charaktere die Krieg führen? Oder ist das nur im Forum über die anderen gelästert aber selbst nichts machen?

@Hanea, glaubst du wirklich die Allianz wäre bei irgendwas konsequent, die hatten die Hauptstadt des jahrelangen Feindes besetzt mit genau 0,0 Konsequenz für Sie! Der Bürgerkrieg hatte auch 0,0 Konseuqenz für die Horde. Wenn du heute den Sieg vor Augen hast kannst du morgen praktisch besiegt sein!
Das hat eher mit paladin und Licht zu tun. Die Allianz ist so extrem auf ihre Prinzipien basiert das sie lieber einen Krieg verliert als jene zu verraten. Das ist eine mittelalterliche Monarchie, keine moderne regierung die im kriegsfall allle Moral und Ethik über Bord wirft. Ihre Prinzipien sind das Herz, die Atemluft, die Essenz der Allianz. Ohne sie existiert sie nicht mehr.


1.) das kommt von Jaina. Du weißt schon. Warbringer. Beware, beware of me. Ach halt, das war bevor sich änderte, was Blizz vom Narrativ wollte
2.) da stehen ein haufen Nicht-Paladine und die nicken das alle ab
3.) Es geht hier nicht darum das Waisenhaus von Orgrimmar mit weißen Phosphor zu bombadieren. Es geht nicht darum, Nervengas über den Städtend er Horde abzuwerfen. Es geht darum, dass der Angriff nicht fortgesetzt wird, damit Horde und Zandalari um ihren König trauern können. Hier weiter angreifen ist in keiner Welt moralisch verwerflich, in einer in der die Horde in brennadan und Teldrassil bewiesen hat, dass sie keinen !@#$ auf das leben der Feinde geben ist es absolut bescheuert.
Besonders wenn mir die Berufssoldaten ausgehen und ich jeden Verlust mit einem Bauer ersetzen muss.

Des weiteren bestätigst du hier nur, was ich sagte: Der Narrativ steht über allem. Aber wir können auch gerne eine Wette abschließen.
Ich sage, es wird der Allianz nicht in den %^-*! beißen, dass sie, wenn sie auf Bauern zurückfallen müssen beschließen derartig edelmütig zu sein, dass sie etwas tun verweigern, was selbst nach Genfer Konvention a-okay wäre.

Weil all das nur dem Narrativ dient. Die Allianz kann von Cinematic zu Cutscene zwischen "wir sind bald am ende" und "totaler Sieg bevorstehend, Zeit für moralismus" schwanken, weil all das am Ende für die Story bedeutungslos ist.

Möchtest du dagegen halten?


@Hanea, glaubst du wirklich die Allianz wäre bei irgendwas konsequent, die hatten die Hauptstadt des jahrelangen Feindes besetzt mit genau 0,0 Konsequenz für Sie! Der Bürgerkrieg hatte auch 0,0 Konseuqenz für die Horde. Wenn du heute den Sieg vor Augen hast kannst du morgen praktisch besiegt sein!


Das ist ziemlich exakt, was ich mehrfach und in aller Deutlichkeit sagte?

Nimm an der Unterhaltung teil!

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