Spieler wollen Mechaniken gar nicht lernen

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09.11.2018 09:26Beitrag von Willy
09.11.2018 08:15Beitrag von Vanilla


Da hat jemand richtig viel Ahnung.
Zusätzlich das Thema verfehlt. Sauber xD


Ich verbeuge mich vor deiner Argumentation.


Das Thema ist nicht PVP> PVE , sondern ...ach lies einfach bissl anstatt in den Thread zu humpeln, bisschen bla offtopic vom Stapel zu lassen und wieder zu verschwinden.

Und die Aussage "ab einem gewissen Alter bla" ist halt einfach du.mm!

Wer sich zu schade ist, das Kompendium aufzuschlagen und den Dreizeiler, der für seine Specc da drin steht, durch zu lesen, hat in keinem Content, in dem er auch auf andere angewiesen ist, was zu suchen.

Aber schön dass Willy der Leichtgläubige - Lvl 54 Gnom, auch mal seinen Senf zu dem Thema abgelassen hat :)
vielleicht ist es ein generationen ding, bin ein alter wow hase aber für mich ist es und war es schon immer selbstverständlich das ich mich mit den bossen eines raids und meinen aufgaben auseinandersetze bevor ich da reingehe.

wenn ich aus unwissenheit faile oder mich nicht auskenne dann sitzen da 19 andere leute und vergeuden ihre zeit nur weil ich mir zu fein war mal 5 minuten einen guide anzuschauen oder ins kompenduim zu gucken, weiß ja nicht wie es euch geht aber mir wäre das verdammt unangenehm

mir geht es immer dadrum das die gruppe weiterkommt und das wir gemeinsam bosse legen

aber naja viele wow spieler heute behalten ja lieber das lfr teil wegen transmog anstatt es einem zu geben der auf dem slot vielleicht noch nen blaues quest item hat und es dringend benötigen würde
08.11.2018 13:13Beitrag von Deader
Finde diese Entwicklung äussert schade und ich frag mich warum das gerade bei WoW so extrem ist.
Weil Wow eben DAS "Casual-MMO" ist, das war es schon immer, hinzu kommt, dass es den Spielern zusätzlich immer und immer einfacher gemacht wird, siehe Entwicklung LFR. Klar, wenn das als der Maßstab gilt, sind sogar Heroic 5er Instanzen "schwer".

Ein kurzer Blick ins Kompendium bei einer neuen Instanz oder einem neuen Raid tut wirklich keinem weh und es macht auch gleich viel mehr Spaß, wenn man versteht, warum man das eigentlich alles so macht.
Warum sollte man Mechaniken auch lernen?

Heutzutage reicht es vollkommen aus, irgendwo ein paar große Zahlen zu haben, sei es das Potenzmeter oder Rio ❤.

Aus irgendwelchen Sachen rauslaufen, wozu?
Wenn ich dafür die Nummer Eins im Recount bin, läuft doch alles.
Hauptsache, Dämäätsch!

Und Spieler, die sich durchaus sehr mit Mechaniken befassen, aufmerksam spielen und sich Mühe geben, dafür aber weniger Schaden machen oder warum auch immer, keinen hohen Rio❤-Score aufweisen können, werden gar nicht erst mitgenommen, weil man ja schon vorher weiß: "Die können ja nur schlecht sein!"
09.11.2018 11:10Beitrag von Aurelian
Und Spieler, die sich durchaus sehr mit Mechaniken befassen, aufmerksam spielen und sich Mühe geben, dafür aber weniger Schaden machen oder warum auch immer, keinen hohen Rio❤-Score aufweisen können, werden gar nicht erst mitgenommen, weil man ja schon vorher weiß: "Die können ja nur schlecht sein!"


In vielen Fällen stimmt es halt auch ;)
Das liegt in der Sache an sich.
09.11.2018 09:26Beitrag von Willy
09.11.2018 08:15Beitrag von Vanilla


Da hat jemand richtig viel Ahnung.
Zusätzlich das Thema verfehlt. Sauber xD


Ich verbeuge mich vor deiner Argumentation.


Ich sag dir was, ab einem gewissen Alter ist es einem einfach zu doof, solche zusammenhanglosen und unwahren Kommentare auch noch ernsthaft gegenzuargumentieren ;)

09.11.2018 11:17Beitrag von Lazerlazer
09.11.2018 11:10Beitrag von Aurelian
Und Spieler, die sich durchaus sehr mit Mechaniken befassen, aufmerksam spielen und sich Mühe geben, dafür aber weniger Schaden machen oder warum auch immer, keinen hohen Rio❤-Score aufweisen können, werden gar nicht erst mitgenommen, weil man ja schon vorher weiß: "Die können ja nur schlecht sein!"


In vielen Fällen stimmt es halt auch ;)
Das liegt in der Sache an sich.


Warum auch immer keinen hohen Rio Score haben? Der Score kommt mit der XP eben automatisch, ganz von alleine. Also niedrigerer Score = weniger XP.
Manche Spieler mögen trotzdem gebacken bekommen, klar aber das ist dann wohl die Ausnahme.
09.11.2018 11:17Beitrag von Lazerlazer
In vielen Fällen stimmt es halt auch ;)


Du kannst eigentlich nur objektiv beurteilen, was Du selbst erlebst.

Ich habe bisher vermehrt die Erfahrung gemacht, dass Leute mit großen Zahlen und Erfolgen sich gerne darauf ausruhen und ansonsten auf Standby schalten.

Bestes Beispiel war damals Archimonde heroisch, wo dann teilweise ein Gearscore verlangt wurde, wie er auf mythisch zu bekommen gewesen wäre und die Leute in jeden Mist stehen geblieben sind, die Kugeln nicht beachtet haben und meistens schon vor der zweiten Phase den Humusgehalt des Bodens studiert haben.

Allgemein kann ich diese Auffassung durch meine gemachte Erfahrung nicht teilen, dass diese Oberflächlichkeiten ein zuverlässiger Indikator zur Beurteilung von Mitspielern sind.
09.11.2018 11:06Beitrag von Stinkerchen
Ein kurzer Blick ins Kompendium bei einer neuen Instanz oder einem neuen Raid tut wirklich keinem weh und es macht auch gleich viel mehr Spaß, wenn man versteht, warum man das eigentlich alles so macht.

Ich bin begeistert ob eurer Auffassungsgabe.
Wann seid ihr das letzte mal im LFR oder DF unterwegs gewesen und jetzt stellt euch vor, das erste mal dabei zu sein. Lest ihr das Kompendium vor der Instanz und wisst die Fähigkeiten alle den Bossen zuzuordnen oder lest ihr es während des laufens und werdet dann gekickt, weil ihr nicht genug Schaden macht?
Ich bin alle Dungeons zuerst mit der Gilde gelaufen, wenn schon jemand in der Intanz war gab es kurze Hinweise, was zu beachten ist oder wir haben vor dem ersten Try ne kurze Pause gemacht das Kompendium überflogen und während des Kampfes die Mechaniken identifiziert - oft das erste mal gewiped, aber dann wusste man auch auf was man zu achten hat und hatte nicht mit einer Fähigkeit zu tun, die man nicht zuordnen kann, weil man 3 verschiedene Bodeneffekte hat.
Im Raid haben wir vor jedem Boss eine Pause gemacht und entweder jemand mit Erfahrung (oder Wissen aus einem Guide) hat alles erklärt und die Taktik der Gruppe angesagt oder alle haben noch ein paar Minuten Guide gelesen/geschaut und dann sind wir gemeinsam ein paar mal gewiped, bis wir auch hier alles gesehen haben und zuordnen konnten.
Füllen wir random auf, wird im TS (oder wenn derjenige nicht im TS ist im Chat) gefragt, ob man den Boss kennt, sind uns verschiedene Taktiken bekannt, geben wir kurz bekannt, wie wir es angehen wollen.

Alle die wirklich lernen wollen, denen empfehle ich eine Community oder Gilde zu suchen, die bereit sind, euch Zeit zum versagen zu lassen. Es müssen keine regelmäßigen Termine sein, aber Gruppen die über den Groupfinder erstellt werden lassen nicht die nötige Zeit zu lernen. Wenn man durchgezogen wird, bekommt man oft nicht genug mit um es sich zu merken, wenn man ein paar mal wiped sind viele zu ungeduldig und die Gruppe zerbricht.
Und wenn ihr Content outgeared, den ihr nicht kennt, nehmt euch trotzdem die Zeit Mechaniken zu spielen, denn in höheren Schwierigkeitsgraden fällt selten eine Mechanik weg. ;)
08.11.2018 13:13Beitrag von Deader
Finde diese Entwicklung äussert schade und ich frag mich warum das gerade bei WoW so extrem ist.


Stichwort:
Casualisierung

Das Spiel ist zu einfach, damit es eben jeder zocken kann.

(vorsicht, vorurteile die nicht bestätigen sollen!!)

Egal ob Mutti, die bevor die Kids nach Hause kommen ne runde daddeln will
Egal ob Vadder der nach seiner 10h Schicht statt sich vor die Glotze zu werfen ne runde spielen will
Egal ob der 11 jährige Timmy grad kein bock auf Fifa oder CoD hat ne runde spielen will
Egal ob Oma Gerlinde ... (füge beispiele ein)

ALLE sollen das Spiel spielen können.

Ich habe bei einem spieletest vor 3 jahren mitgemacht, hab mit einem entwickler des spiels gesprochen nachdem wir testen sollten und ich war einer der nie etwas von diesem spiel gehört gesehen oder sonst-was hat.
andere schon.. und trotzdem war ich der "engagierteste" der am weitesten gekommen ist und sich fähigkeiten von charakteren angeschaut hat, um zu erkennen was wie wo besser ist (gruppenspiel inkl.)

andere haben einfach einen F**k drauf gegeben was die anderen machen.

und das ende vom gespräch war :
Das spiel war ursprünglich zu schwer, wir haben schon die einfache variante bekommen (die ich als echt easy empfand) und voraussichtlich, wegen dem oben genannten, wird das spiel noch einfacher werden, um eben alle der Zielgruppe "Casual" zu treffen und entsprechend geld einzunehmen.

Amen !
Es ist ja nichts schlimmes dran wenn viele es spielen können sollen.

Es gibt ja durchaus dinge die nicht jeder Mal eben machen kann und entsprechend können und wissen vorraussetzen.

Um dein Beispiel aufzunehmen glaube ich nicht das Oma Gerlinde sich am Abend mit ihren Heckelkurs online trifft um uldir mythisch zu machen ^^
09.11.2018 11:30Beitrag von Aurelian
Du kannst eigentlich nur objektiv beurteilen, was Du selbst erlebst.


Nein, es liegt in der Natur der Sache.
Leute die viele M+ machen und das bei hohen Keys werden tendenziell immer besser sein als Leute, die so gut wie nie M+ machen und nur mal für den Loot da reingehen.
Ist halt eine logische Konsequenz von "je öfter ich etwas machen, desto besser werde ich darin auch"

09.11.2018 11:30Beitrag von Aurelian
Ich habe bisher vermehrt die Erfahrung gemacht, dass Leute mit großen Zahlen und Erfolgen sich gerne darauf ausruhen und ansonsten auf Standby schalten.


Sie ruhen sich aus, weil sie es sich leisten könnten, da sie die Inis im Schlaf meistern - zumindest diese Inis, die sie locker schon 10x auf der Schwierigkeitsstufe abgeschlossen haben.

09.11.2018 11:30Beitrag von Aurelian
Bestes Beispiel war damals Archimonde heroisch, wo dann teilweise ein Gearscore verlangt wurde, wie er auf mythisch zu bekommen gewesen wäre und die Leute in jeden Mist stehen geblieben sind, die Kugeln nicht beachtet haben und meistens schon vor der zweiten Phase den Humusgehalt des Bodens studiert haben.


Deshalb gucken die wenigsten nur auf das iLvl, sondern betrachten auch noch das r.io dazu ;)

09.11.2018 11:30Beitrag von Aurelian
Allgemein kann ich diese Auffassung durch meine gemachte Erfahrung nicht teilen, dass diese Oberflächlichkeiten ein zuverlässiger Indikator zur Beurteilung von Mitspielern sind.


Jo, sehen leider die meisten andern Spieler anders.
09.11.2018 11:30Beitrag von Aurelian
09.11.2018 11:17Beitrag von Lazerlazer
In vielen Fällen stimmt es halt auch ;)


Du kannst eigentlich nur objektiv beurteilen, was Du selbst erlebst.


Du meinst glaub ich eher subjektiv ;)
09.11.2018 11:30Beitrag von Aurelian
Ich habe bisher vermehrt die Erfahrung gemacht, dass Leute mit großen Zahlen und Erfolgen sich gerne darauf ausruhen und ansonsten auf Standby schalten.

Frage mich wie kommst auf diese Erfahrung wenn ich deine runs anschaue und nicht mal 10 key intime sehe wie kommst darauf guten Spieler hattest in Gruppe?
Sie ruhen sich aus, weil sie es sich leisten könnten, da sie die Inis im Schlaf meistern - zumindest diese Inis, die sie locker schon 10x auf der Schwierigkeitsstufe abgeschlossen haben.


Es kann aber manchmal auch sein, dass sie der Meinung seien, Mechaniken mit Itemlevel aushebeln zu können. Kann funktionieren, klappt aber nicht immer.
09.11.2018 12:28Beitrag von Velatrix
Sie ruhen sich aus, weil sie es sich leisten könnten, da sie die Inis im Schlaf meistern - zumindest diese Inis, die sie locker schon 10x auf der Schwierigkeitsstufe abgeschlossen haben.


Es kann aber manchmal auch sein, dass sie der Meinung seien, Mechaniken mit Itemlevel aushebeln zu können. Kann funktionieren, klappt aber nicht immer.


Es kann aber manchmal auch sein, dass einige Spieler der Meinung sind man könnte die Bosse auch nackt legen. Kann funktionieren, klappt aber nicht immer.
Was den es gibt in den Ini´s / Raid´s Mechaniken :-)
Das Kernproblem ist, dass es keinen flüssigen Übergang von leicht ----> schwer gibt.

Guckt euch Fetid an auf Heroisch und dann auf Mythisch... Holy !@#$, das ist gleich 10x schwerer. (ACHTUNG habe das lediglich als Beispiel genommen, sowas gibt es überall in WoW!)

Während man im LFR und Normal quasi -nichts- beachten muss, so führt eine nicht gespielte Mechanik in höheren Stufen zum Wipe. Problem ist: Man lernt quasi Mechaniken zu ignorieren. Muss man sie dann aber spielen in heroisch oder mythisch so denken viele : "Ach was ist das denn, viel zu stressig..."

Gehen wir mal etwas in der Zeit zurück, wo es nur einen Schwierigkeitsgrad gab: Spielte man dort Mechaniken nicht, dann lag der Boss auch nicht. Easy Mode gab es nicht. Man musste sich also anstrengen. Nun muss man gar nichts, die Story gibt es auf dem Silbertablett serviert und am Ende gibt es sogar noch eine Do.paminspritze per Epic Item.

Das Spiel gibt einem also quasi das Gefühl, etwas geleistet zu haben, ohne etwas geleistet zu haben.
Ganz einfach wie immer. Leute checken u nachfragen ob er mechanics alle kennt.
Failen kann ja jeder mal, nachm 2.mal wirds dann echt zu blöd u raus damit.

Meine Einstellung dazu seit etlichen Jahren: Solche Leute sind mir zu Arrogant!
Zum Beispiel:
Ich bereite mich für nen Raid vor, Guides, lern mein Char etc usw was dazu gehört.
Wenn das dann andere in meinem Raid nicht tun, bye.
Schlichte Arroganz nichts dafür zu tun, mittlerweile gibts mehr Seiten zum Googlen als aktive Spieler.
Wer meint sich durchziehen zu müsden soll dich halt nen Boost kaufen o das Game quitten.

Sehs einfach nicht ein solche Menschen mitzuschleifen, wo andere sich schon vorher darüber informieren bzw ihren Char "pflegen".

Und falls man mal bei 2% wiped,tja passiert. Kommt nat immer auf die Gruppe an u was gesucht war.
Wenn ich mir die heutige Community angucke bekomme ich Tränensäcke.

Naja zum Glück raide ich nicht mehr aktiv :D
08.11.2018 13:31Beitrag von Anarchtico
08.11.2018 13:13Beitrag von Deader

Finde diese Entwicklung äussert schade und ich frag mich warum das gerade bei WoW so extrem ist.

Ist das echt die Mentalität in WoW sich für schweren Content anzumelden und zu hoffen die anderen machen es dann schon für mich ?


Meine Vermutung zu dem Thema ist ja, dass einfach die Schere leicht -> schwer viel zu krass ist.

Nonhero/Hero/Mythic 0 muss man einfach 0,0 Dinge beachten (okay m0 mit nur frisch 120ern vielleicht), in m+ gibt es - je nach Equip und Gruppe - halt direkt ordentlich auf die Mütze.

Wenn jemand aus dem NH/HC Bereich direkt in 2er/3er/> Mythics springt, weil er das eine oder andere Mal auch Glück mit Gruppen hatte, kann es halt sein, dass derjenige dann mit null Ahnung und nicht vorhandener Lernkurve vor Mechaniken steht.

Woher soll die Lernkurve auch kommen? Es gibt weder beim Leveln, noch beim Einstiegs-PVE-Content auch nur die geringste Notwendigkeit, sich mit bestimmten Klassen/NPC-Mechaniken auseinander zu setzen.

Das gleiche gilt auf für den Raidbereich.
Wenn man im LFR komplette Mechaniken weg lässt bzw das Glück hat, dass meistens ein paar höher equippte Chars dabei sind, die die gröbsten Fails ausgleichen, ist halt keine Lernkurve vorhanden.

Sieht man ja schön an "Mutter". Selbst fast 2 Monate (haut das hin? Bin gerade zu faul zum suchen) nach Eröffnung sieht man immer noch regelmäßíg die Leute in 10-15er Gruppen durch die Wand laufen und den kompletten Raid auf 5-10% droppen lassen. Gewiped wird aber selten, weil dann die 1-2 Raid/m+-Heiler, die so gut wie immer dabei sind, mal kurzzeitig ordentlich anfangen zu drücken.

Muss man nicht verstehen, kann man aber vielleicht ab und an nachvollziehen, auch wenn es fast weh tut :)


Eine grossartige Beschreibung, die mein aktuelles Dilemma gut wiederspiegelt: leicht-schwer Schere.

Habe einen Krieger auf einem P-Server rerolled. Bei 2 mobs beim leveln wurde es schon heftig...bei 3 musste ich schon alle Register ziehen.

Ich weiss nicht mehr, wann das letzte mal questen anspruchsvoll war.

Es muss NICHT hardcore sein, aber ich bilde mir ein, dass das leveln mit fähigkeiten beim Lehrer lernen...für gold...dazu geführt hat sich den neuen spell durch zu lesen.

Wie war ich froh, endlich spell reflect zu haben, mit dem ich den cast der Oger im Schlingendorntal zurückballern durfte.

Mein Jäger hier ist geboostet und ich war überzeugt, dass das keinen Sinn macht, 110 lvl zu überspringen. Per Zufall hab ich die Feuerprobe entdeckt und hab dort sicher 100h verbracht für Gold-Lvl und schaff leider nur lvl37 endlos.

Aber ich konnte damit meinen Char kennenlernen und die keybindings üben, ohne eine echte Gruppe zu schwächen.

Nur hilft das alles nix, nicht mal im LFR mode, wenn man die mechs nicht kennt.

Und ich lern in den 20min. Youtube vids nix. Aber wenn im LFR einer fragt ob jemand orbs machen will, meld ich mich, gebe aber gleich zu, dass ich nicht genau weiss wie es geht, und es sind IMMER welche dabei die einen das sehr sehr lieb erklären. Danach konnte ich es und jetzt frag ich, wer orbs machen will und falls sich mal keiner findet würde ich einen Hexer etc. fragen, ob er mir helfen würde und wenn auch er die Hosen voll hat ihm Mut zu sprechen.

Aber ich kann die mech lernen, weil ich die spells durch die Feuerprobe alle in und auswendig kenne.

Tja, und jetzt wo ich PVP beginne, der nächste Rückschlag. Ich kann gar nix..
Weil ich die andern Klassen nicht kenne.

Hab ich mich vor Orgrimmar begeben und eine nette Duellcommunity vorgefunden.

Das bringt mich zum Schlusswort: WOW ist glaub ich schon viel mehr das, was wir draus machen. Ich war in der Phase leicht, die Wand zu schwer ist sehr sehr steil und merke, dass ich Möglichkeiten habe, wo mir unbekannte Menschen helfen.

Was für ein schönes Spiel, dass das ermöglicht. Das eingangs erwähnte Dilemma ist also gar keines...es hat mich zu anderen Spielern geführt. Ich glaub aber das aktuelle viele diese Hürde nicht schaffen. Dazu gehört das Eingeständnis: ich bin nicht so gut wie ich dachte und muss was tun um das zu ändern...und bin auf nette, hilfsbereite Mitspieler gestossen.

Lg Hirschi
09.11.2018 23:57Beitrag von Crárg
Das Kernproblem ist, dass es keinen flüssigen Übergang von leicht ----> schwer gibt.

Guckt euch Fetid an auf Heroisch und dann auf Mythisch... Holy !@#$, das ist gleich 10x schwerer. (ACHTUNG habe das lediglich als Beispiel genommen, sowas gibt es überall in WoW!)

Während man im LFR und Normal quasi -nichts- beachten muss, so führt eine nicht gespielte Mechanik in höheren Stufen zum Wipe. Problem ist: Man lernt quasi Mechaniken zu ignorieren. Muss man sie dann aber spielen in heroisch oder mythisch so denken viele : "Ach was ist das denn, viel zu stressig..."

Gehen wir mal etwas in der Zeit zurück, wo es nur einen Schwierigkeitsgrad gab: Spielte man dort Mechaniken nicht, dann lag der Boss auch nicht. Easy Mode gab es nicht. Man musste sich also anstrengen. Nun muss man gar nichts, die Story gibt es auf dem Silbertablett serviert und am Ende gibt es sogar noch eine Do.paminspritze per Epic Item.

Das Spiel gibt einem also quasi das Gefühl, etwas geleistet zu haben, ohne etwas geleistet zu haben.


Das ist richtig, das ist der Grund warum viele schwache Spieler sich für stark halten in WoW, es aber lange nicht sind.

Trotzdem ist es kein allzu großes Problem, denn gute Spieler wissen dass sowieso nur der Mythic Raid einen echten Anspruch bietet, denn alles drunter ist zu einfach in dem Sinne dass man es mit kompletten Randomgruppen ohne Voicechat innerhalb kürzester Zeit clearen kann. Unterhalb von HC sogar ohne sich großartig mit den Mechaniken zu befassen (im HC reichen ja auch schon die Basics). Im LFR muss man Mechaniken und Skill nicht mal buchstabieren können und der Boss kippt trotzdem um.

Ich sehe es trotzdem als positiv an, dass jeder etwas in WoW hat, was er machen kann. Auch wir Coregamer müssen akzeptieren, dass es gut fürs Spiel ist wenn es möglichst viele Leute spielen... das Spiel kann nicht alleine von Coregamern leben. Dann wäre es tot, und zwar im richtigen Sinne tot, weil Coregamer nun mal IMMER eine Minderheit sind.

Trotzdem nervt es natürlich leicht, wenn irgendsoein LFR-Held so tut als hätte er alles erreicht und dann vielleicht auch noch schreibt dass WoW ja so einfach wäre. Wissen wir alle. Aber trotzdem - mehrere Schwierigkeitsgrade so dass jeder das spielen kann was auf seinem Niveau ist, sind prinzipiell gut. Ich stelle mir nur die Frage, ob 4 nicht zu viel sind, also man könnte es eigentlich auch auf 3 reduzieren (LFR streichen). Außerdem sollte das Spiel mehr Anreize geben, es auf Mythic zu versuchen. Aktuell gibt es eigentlich nur 2 Typen von Gilden die überhaupt einen Fuß in Mythic setzen:
a) Die eigentliche HC-Gilde die durch den HC durch ist und dann irgendwann nach langer Zeit auch noch die ersten 1-3 Bosse auf Mythic legt, bis dann der Content irrelevant ist.
b) Die "echte" Mythic-Progress-Gilde die den HC innerhalb von 1-2 Wochen durch hat und dann nur noch im Mythic progressed und diesen (hoffentlich) cleared bevor der nächste Raid rauskommt.
Der typische Casual oder LFR-Gänger kommt ja nicht mal damit in Berührung, weiß vielleicht nicht mal dass sowas existiert. Und da könnte Blizzard etwas nachhelfen, mehr Anreize zu schaffen es doch mal auf den höheren Stufen zu versuchen. Es könnte schon reichen, dass man bspw. Mythic prominenter in der UI darstellt. Aktuell klickt man als komplett unwissender und raid-unerfahrener Spieler auf "i" und sieht da aha es gibt also Random-Dungeons und den Raid im LFR-Modus. Das war's... Dann geht DPS-Dieter also hin, spielt den LFR ein paar Mal, hat Erfolg, dann schreibt er dass WoW ja ziemlich einfach sei und packt stattdessen wieder ein anderes Spiel aus und lässt WoW erst mal liegen bis zum nächsten Contentpatch wo sich das ganze dann wiederholt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich DPS-Dieter denkt "okay, hier gibt es eigentlich noch mehr, da muss ich besser für werden, also übe ich mal und such mir dann eine passende Gilde die das angeht" ist also recht gering. Er kriegt vom Spiel bzw. der UI nur das Feedback, dass das alles so optimal ist wie er es macht. Die UI zeigt ihm nur an dass es LFR gibt, und die Einfachheit des LFR suggeriert ihm dass er ein toller Hecht ist. Das finde ich verbesserungswürdig.

Außerdem wäre es eine Maßnahme, die Levelphase härter zu skalieren. Da Blizzard mittlerweile so ziemlich alles skalieren kann, wäre das wohl einfach zu realisieren da ein paar % draufzuklatschen bei Mob-HP und -Damage. In etwa so wie es früher mal war in der Levelphase, oder noch etwas höher. Dann hätten wir nämlich die andere Kategorie Casuals, die quasi in der Levelphase leben und dort mehr "Anspruch" haben wollen, ebenfalls zufrieden gestellt, und ganz im Ernst, ob es dann länger dauert einen Twink hochzuziehen ist glaube ich relativ irrelevant. Gilt ja außerdem für alle dann.

Wenn also das Spiel am unteren Ende zum einen ein wenig mehr "Anspruch" bietet, und außerdem das Spiel auf Maxlevel-Ebene den Spieler ein wenig dazu "ermuntert", es auf höheren Stufen zu versuchen und ihm so indirekt sagt "ja ganz toll dass du den LFR gecleart hast, aber schau mal hier, richtig geil ist es erst wenn du das hier packst...", dann würde sich das "Bild" des Spiels in der Community vielleicht auch wieder etwas verschieben.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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