The Battle Poem Of The Duranin

Paladin
Ich persönlich muss sagen dieser Text hat mich maßgeblich dazu gebracht einen Paladin hochzuspielen. Ich musste ihn einfach mal posten, finde ihn echt Klasse! Was haltet ihr denn davon? Vorab, die Duranin sind altertümliche Paladine =)

When shadow comes to claim our souls,
Some must rise - the light of old.

Names in stone, spirits of legend.
Deeds unknown, yet never forgotten.

These are the Duranin!

Of honor within and of fear without.
Remember them, when in hope you doubt.
Tales of the past 3<3
Tales of the Past ist mit abstand einer der besten Fanmade WoW Filme überhaupt.
Habe mir vor kurzem alle drei Teile nochmal angesehen und den Battle Poem blind mitsprechen können.
Hatte mich immer gefragt ob dieser Spruch wirklich damals in der WoW Lore war oder ob Martin diesen selbst schrieb.

27.03.2012 10:58Beitrag von Irridius
Ich persönlich muss sagen dieser Text hat mich maßgeblich dazu gebracht einen Paladin hochzuspielen.


Bei mir war es nicht nur der Spruch warum ich damals Menschen Pala spielte, sondern allgemein die Charakter Entwicklung von Blazer wie vom Schurken zum Paladin wurde durch Mograines Training.
Komisch wie sich das trifft. Heute mal in alten Texten aus WoW rumgewurschtelt, es betrifft zwar die Kollegen der Kriegerfraktion, aber in der Schlacht sind wir alle gleich:

Mein Schild wird schwer...
Es gegen meine Feinde zu richten war meine Berufung.
Sich schützend vor meine Mannen zu stellen war meine Religion.
Kein Gegner, sei er noch so groß, flößte mir Angst ein.
Keine Wunde, sei sie noch so tief, bremste mich in meiner Wut.
Doch mein Schild wird schwer...

Ich bin Krieger, meine Rüstung ist mein Körper, das Schlachtfeld mein Zuhaus.
Grimme Taten wurden vollbracht, viele Feinde wurden geschlagen, viele Freunde sind gefallen.
Mächtige Gegner gefunden, mit Spott und Hohn ans Schild gebunden, heldenhafte Freunde vor Unheil bewahrt.
Doch mein Schild wird schwer...

An Glanz und Ruhm habe ich verloren.
In frühren Zeiten wurd mein Name voll Erfurcht geflüstert,
mein Schatten war stets ein sicherer Hort, meine Klinge voll Rache ein schrecklicher Tod.
Mein Körper ein Wall voll Kraft, ein Fels in der Flut des Feindesfeuers.
Das Führen meiner Mannen durch finstere Orte, ihr Überleben mein Lohn.
Doch mein Schild wird schwer...

Ihr finsteren Zauberer, schattenhafte Gestalten, ihr Kämpfer vieler Art,
all ihr seid vor mir in die Knie, wohlweislich des sicheren Todes.
Ihr hattet die Ehr, euch mit mir zu messen, die Klingen zu kreuzen, epische Taten zu schaffen.
Nur ihr kennt des Kriegers Zorn...
Doch diese Taten sind vergangen, denn mein Schild wird schwer...

Es möge die Zeit kommen, in der meine Rüstung im Staube liegt.
Es möge der Tag kommen, an dem Schild und Schwert ruht.
Die Wunden sind tief, mein Geist ist alt. Mein Kriegerherz an Kraft verloren,
längst vergessen der Glanz und Ruhm von frühren Taten.
Ein Schatten der einst´gen Kriegerpracht ruht hier vergessen und allein.
Es möge die Zeit des Ruhens kommen...
doch diese Zeit ist noch fern...

Lasst uns in die Schlacht ziehen, meine treuen Freunde.
Lasst Heldentaten schaffen. Schärft eure Klingen, fokussiert euren Geist...vergesst das Mitleid.
Voll Ruhm werd ich euch führen und sei´s unsre letzte Tat.
Und ist meine Zeit gekommen, so lasst euch sagen...
in epischer Glorie werd ich fallen, ein ganzes Heer von Feinde mitreißend...
in den Augen die Tränen der Erlösung
...denn mein Schild wird schwer...
Alter,

ich Danke euch sehr, kannte diese Geschichte vorher nicht.
Das ist !@#.geiler Sche.iß.

Danke euch nochmals dafür, hat mich sehr gut Unterhalten.
So sollte die Geschichte in Wow erzählt werden.

Daumen Hoch und Gruß

Est sularus oth mithas
Mein Main war früher Krieger..einen hab ich noch:

Ich bin der Krieger.

Ich habe weder die Fähigkeit, noch die Neigung, mich zu verstecken. Ich kann nicht aus der Verborgenheit vernichtende Schläge anbringen und wieder in die Dunkelheit verschwinden. Ich kann keinen Feind aus zwanzig Schritt Entfernung verbrennen. Ich kann nicht den Tod aus der Ferne bringen, sicher vor den Gegenangriffen meines Feindes. Um zu töten, muss ich mich dem Feind nähern. Ich sehe seine Augen, ich rieche seinen Atem. Ich schmecke seine Angst. Und er die meine.

Ich kann nicht der Natur meinen Willen aufzwingen. Ich kann nicht das Jenseits anzapfen und es zwingen meinem Befehl zu gehorchen. Ich kann nicht die arkane Kunst studieren und sie unter meine Kontrolle bringen. Ich habe über nichts anderes Gewalt außer über meinen Geist, meinen Körper und meinen Willen. Durch diese, und nur durch sie allein, stehe oder falle ich.

Mich begleiten keine Freunde auf meinen Reisen. Keine Leerwandler, beschworen aus dem Jenseits als Diener und Beschützer. Keine treuen Biester aus den Ebenen oder Wäldern, die mich beschützen und meinen Schmerz lindern. Mein einziger Begleiter ist meine Waffe. Ich pflege sie besser als jeder Jäger sein Tier pflegt. Ich beherrsche sie besser als jeder Hexer seinen Dämon beherrscht. Ohne mich ist sie nutzlos. Ohne sie bin ich nichts.

Ich kann nicht heilen, und ich kann keinen göttlichen Schutz in Anspruch nehmen. Ich kann nicht zu den Göttern beten und mein Gebet erhört wissen. In der Hitze der Schlacht rufe ich die Geister meiner Ahnen an, und sie schweigen. Meine einzige Fähigkeit zum Schutz ist mich selbst, mein Blut, meine Knochen und meine Sehnen als Opfergabe darzubieten. Die Angriffe unserer Feinde auf mich zu lenken. Die Schläge einzustecken, die ein niederes Geschöpf töten würden, und weiter zu kämpfen.

Ich kann nicht mit dem Geschick und der Grazie eines Schurken töten, der Abruptheit und Plötzlichkeit eines Jägers, oder dem Schmuck und der Macht eines Magiers. Wenn ich töte, ist es ein langsames Geschäft. Langsam und blutig für alle Beteiligten, mich eingeschlossen. Ich kämpfe weiter, geschlagen und ramponiert, auf dass meinen Mitstreiter die Ehre des Sieges zuteil wird. Wenn ich sterbe und sie doch leben, ist es ein lohnendes Opfer.

Es gibt mich in allen Rassen, allen Größen. Ich kämpfe unter Tausend Bannern, auf Millionen Schlachtfeldern. Ich werde missachtet von den Hochgeborenen, beleidigt vom Adel, belehrt von den Priestern und vergessen von den einfachen Bürgern. Bis die Zeit kommt wenn die Fanfaren der Schlacht erneut ertönen und jene, die sie zerstören mögen sich zeigen. Dann erschallt wieder der Ruf... "Wo nur, wo ist der Krieger?"

Betet zu euren Göttern, dass ich diesem Ruf weiter folgen möge.

Wenige folgen dem Ruf. Die wenigsten überleben. Es ist ein langer und steiniger Weg, der Weg des Kriegers. Auf ihm liegt der Schmerz, die Angst und der Tod. Karger Lohn und wenig Dankbarkeit. Am Ende bleibt für die meisten nur ein anonymes Grab auf irgendeinem windumwehten Schlachtfeld. Wenn sie Glück haben.

Und doch kämpfe ich weiter. Ich weiß nicht einmal wofür. Vielleicht für den Ruhm, vielleicht für Ehre, vielleicht für mein Land, oder für meine Familie. Vielleicht ist es das Einzige, was ich wirklich kann. Doch ich werde kämpfen. Ob ihr es nun zu schätzen wisst oder nicht. Ob ihr es überhaupt merkt oder nicht. Ich werde da sein, in der Schlachtreihe. Kämpfend. Tötend. Sterbend.

Ich bin der Krieger.

Der Tod ist mein Geschäft.

Sei es der eure... oder der meine.
Wie findet man einen Thread aus dem Jahre 2012 ??
Hört meine Worte und bezeugt meinen Eid. Die Nacht sinkt herab, und meine Wacht beginnt. Sie soll nicht enden vor meinem Tod. Ich will mir keine Frau nehmen, kein Land besitzen, keine Kinder zeugen. Ich will keine Kronen tragen und auch keinen Ruhm begehren. Ich will auf meinem Posten leben und sterben. Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Mauern. Ich bin das Feuer, das gegen die Kälte brennt, das Licht, das den Morgen bringt, das Horn, das die Schläfer weckt, der Schild, der die Reiche der Menschen schützt. Ich widme mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, in dieser Nacht und in allen Nächten, die da noch kommen werden.

Nimm an der Unterhaltung teil!

Zurück zum Forum