[A-RP-Gilde] Der Smaragdzirkel

Die Aldor
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Cenarius Adore, werter Besucher

Ihr wollt mehr über uns erfahren? So sei es.

Der Zirkel des Cenarius hat ein breites Spektrum an Aufgaben - von der Wahrung des Gleichgewichts, der Ausbildung junger Druiden, über die Pflege und Wiederherstellung der Natur, bis zum Kampf gegen die Verderbnis, der Wahrung alten, druidischen Wissens und noch einige mehr. Nicht jeder Druide ist für jede Aufgabe geeignet, darum gliedern sich die Tätigkeiten des Zirkels auf verschiedene Unterorganisationen. Eben eine von diesen Unterorganisationen ist der Smaragdzirkel.

Unsere Aufgabe ist die Eindämmung und Bekämpfung der Verderbnis in all ihren Formen, der Schutz der Natur und die Erhaltung des Gleichgewichts mit allen erforderlichen Mitteln. Unsere Loyalität gilt dem Zirkel des Cenarius und seinem Anführer, Malfurion Sturmgrimm.
Streng zirkeltreu kämpfen wir gegen die Verderbnis und die Feinde von Natur und Leben wo auch immer diese zu finden sein mögen. Sei es der finstere Schattenhammer, marodierende Naga oder sonstige Lakaien der alten Götter bis hin zu verderbten Drachen, die Umwelt und Lebewesen Böses wollen.

Für den Schutz der Natur und die Wahrung des Gleichgewichts leben und sterben wir.

Wir über Uns

Der Smaragdzirkel wurde im Mai 2009 gegründet und ist mittlerweile wohl die dienstälteste aktive Nachtelfen-Themengilden des Rollenspielservers "Die Aldor". Wir sind eine RP-Gilde die sich zum Ziel gesetzt hat, einen Teil des Zirkel des Cenarius zu bespielen. Verschiedenste Aktivitäten stehen ebenso auf dem Plan, wie das Beleben der Elfengebiete im Allgemeinen.

Der Gildenchat ist OOC bei uns, es herrscht dort also keine IC Pflicht. So kann tiefgründigen Gesprächen oder auch gemütlichem Gelaber gefrönt werden.

Die Gilde setzt sich aus Spielern aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen zusammen. Von Studenten, Familienvätern und -müttern über Azubis, Lehrer, Selbständige, Schichtarbeiter, "Papierpräparierer" und "Schlipsträger" ist alles vertreten. Ebenso unterschiedlich sind dementsprechend auch oft die Onlinezeiten und für unser Zusammenspiel gilt, bei aller Liebe zum Rollenspiel, grundsätzlich: Das Reale Leben hat immer und in jedem Fall absolute Priorität.

Da unser Durchschnittsalter so bei ca. Mitte Zwanzig liegt, würden wir uns schon als "Erwachsenen-Gilde" definieren. Zudem sind wir ein recht humoriger und auch ansatzweise durchgeknallter Haufen, in dem es vom Umgangston her schon mal etwas deftiger zugehen kann ;) . Aus diesen Gründen sollten Bewerber das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Was bieten wir und was erwarten wir?

Wir bieten eine RP Gilde mit "RP Garantie" - ob Mini-Plots, größere Storyacts, kleine Events oder auch Alltags- und Lager-RP, bei uns wird man mit einbezogen. Viele Gilden auf der Aldor sind zu Events sehr aktiv, aber das spontane, ungeplante RP in der übrigen Zeit entwickelt sich nicht immer wie gewünscht. Dies wollen wir nicht. Wir wollen nach Möglichkeit immer aktiv sein, was uns bislang auch recht gut geglückt ist.
Allerdings sind wir auch keine Dauerbespaßer. Ein wenig Eigeninitiative wird von jedem erwartet - dann könnt ihr bei uns Dauer-RP erleben.

Wir wünschen uns Spieler die gerne eine/n Nachtelfe/n darstellen wollen, die/der dem Zirkel des Cenarius dient. Die Spieler dürfen auch gerne Rollenspielanfänger sein, solange sie lernwillig sind unterstützen wir sie gerne.

Grundsätzlich gilt:
- Man muss ein RPler sein (sollte auf diesem Server eigentlich selbstverständlich sein...)
- Die Rasse sollte ein Nachtelf sein (Als Nachtelfen-Themengilde konzipiert soll der Smaragdzirkel eben dieses auch bleiben. Bzgl. Worgen ist eine Ausnahme nicht generell unmöglich, wird aber eher schwer ic^^. Tauren können schlicht nicht aufgenommen werden und andere Rassen kommen generell nicht in Frage.)
- Der Charakter muss dem Zirkel des Cenarius treu ergeben sein und/oder willens, sich diesem anzuschließen.
- Die Klassenwahl ist dabei relativ egal, wobei es für Priester und Todesritter aus offensichtlichen Gründen nahezu unmöglich sein wird
- Aktivität, d.h. der Charakter sollte ein Main oder zumindest ein aktiver Twink sein, denn wir wollen keine RP-Abstellkammer sein.
- Die Einhaltung der Rollenspielserver-Richtlinien wird vorausgesetzt.
Was verstehen wir unter Zirkeltreu?

Der Oberste Erzdruide, Malfurion Sturmgrimm, ist die höchste Instanz, die der Smaragdzirkel kennt. Man muss natürlich nicht immer seiner Meinung sein, doch als Anführer sind seine Entscheidungen zu respektieren und zu befolgen. So mag es Dinge und Entscheidungen geben, die dem einen oder anderen Druiden nicht gefallen. Womöglich werden sie untereinander auch einmal heiß diskutiert, doch gebietet der Respekt dies nicht öffentlich zu tun oder gar zu dulden wenn es ein Zirkelfremder tut.

Die Organisation des Smaragdzirkels

Primär bestehen wir natürlich aus Druiden aber auch andere Klassen die dem Zirkel treu ergeben sind, können einen Platz bei uns finden und sind in der Reihe der cenarischen Verteidiger oder anderer Bediensteter herzlich willkommen. Männliche Druiden sollten aufgrund der Nachtelfengeschichte dennoch die größte Fraktion der Mitglieder bilden.

Wie werden Entscheidungen getroffen, wie sind die Hierachien?
OOC
Natürlich gibt es eine Gildenleitung, welche die OOC Organisation übernimmt und im Sinne der Gemeinschaft handelt. Beim Smaragdzirkel ist dies ein "Gildenleitungskollektiv", bestehend aus Tyrr und Luthien, ausserdem zur organisatorischen Unterstützung Altra und Nailka als Offiziere.

Grundsätzlich ist diese Gilde jedoch ein "Gemeinschaftswerk". So werden allgemeine Entscheidungen, welche die Gilde betreffen, i.d.R. intern besprochen (Forum) und demokratisch entschieden.

IC
IC Entscheidungen laufen ebenfalls ganz demokratisch ab, hier wird jedoch aufgrund der Lore klar zwischen Druiden und Nichtdruiden unterschieden.
Jeder Druide hat eine Stimme, Nicht-Druiden haben keine Stimme.

IC gibt es 5,5 Rangstufen:
Sprecher / Vertreter
Druide
Jungdruide (Novizen und junge und/oder noch unerfahrene "Druidenfrischlinge")
Aufseher
Verteidiger
Anwärter (Verteidiger-Neulinge, angehende Verteidiger mit Ausbildungsdefiziten)

Außerhalb dieser Rangfolge gibt es noch die "Bediensteten". Dies sind Mitglieder, die IC weder Rang bekleiden, noch offizieller Teil der Einheit und/oder Mitglied des ZdC sind, sondern lediglich für den Smaragdzirkel arbeiten.
Hierzu können z.B. ein Stallmeister gehören, welcher sich um die Reitsäbler der Einheit kümmert oder eine "gute Seele", die sich unter anderem um die Verpflegung der Smaragdzirkler und deren Gäste, sowie um einfache Botengänge kümmert.

Die "halbe Rangstufe" ist der Sprecher der Druiden (dieser Organisation), der bei Stimmgleichstand die entscheidende Stimme hat. In allgemeinen und alltäglichen Belangen der Einheit ist jedoch grundsätzlich jeder "Volldruide"/erfahrene Druide des Smaragdzirkels entscheidungs-/weisungsbefugt.

Zur IC Hierarchie wäre noch deutlich zu erwähnen:
Wir wollen loregetreue Nachtelfen darstellen, deren gesamte Gesellschaft streng geordnet und durch Respekt geprägt ist. Sie ist keine Demokratie und auch kein Wunschkonzert. Im Zirkel des Cenarius sind es die Druiden, die Entscheidungen treffen. Als Verteidiger bin ich Soldat/Milizionär und sollte mich entsprechend verhalten.

Die cenarischen Verteidiger werden von den Aufsehern geleitet und befehligt. Die Aufseher sind im Smaragdzirkel die einzigen Nichtdruiden, die den Druiden im Rang annähernd gleich gestellt sind.

Derzeitige IC-Führungsbesetzung:

Sprecher - Tyrr Morgennebel
Sprechervertreter - Tyradon Hainläufer

Aufseher - Luthien Nachtfeder
stlv. Aufseher - Elvon Scharfauge
Wie bewerbe ich mich beim Smaragdzirkel?

Zum Kontakt mit dem Smaradzirkel gibt es folgende Möglichkeiten:
- InGame mal „/who Smaragdzirkel“ eingeben und einfach ein Mitglied anflüstern, dort wird man dann weitergeleitet
- Das Forum oder ein Ingamebrief wären weitere Möglichkeiten
- Einfach IC beim Hauptquartier des Smaragdzirkels in der Enklave des Cenarius vorbeischauen (Jägerbaum), meist findet sich dort der eine oder andere Smaragdzirkler, über den man dann einen IC-Kontakt aufbauen kann

Die eigentliche Bewerbung erfolgt dann natürlich standesgemäß für eine RP Gilde IC. Nach dem Aufbau des IC Kontakts gibt es ein (Info)-Vorgespräch zum weiteren "Beschnuppern" und letztlich die Gelegenheit, vor einer Art "Rat" bzw. "Gremium" des Smaragdzirkels vorzusprechen und sich vorzustellen.
Es ist ein RP Gespräch mit ein paar Druiden der Einheit, wo über unsere Ziele/Anschauungen gesprochen wird und natürlich dem Bewerber "auf den Zahn gefühlt" wird, um etwas über seine/ihre Erfahrungen, Motive und letztlich Eignung zu erfahren.

Dies hat sich ziemlich gut bewährt und wir bekommen meist positive Rückmeldungen. Vor allem jedoch hört ihr auch unsere Vorraussetzungen und Anschauungen und könnt euch entscheiden, ob wir die richtigen sind, zu radikal/nachtelfisch oder einfach IC nicht zum Char passen.
Nach Aufnahme in die Gilde bekleiden Neulinge erst einmal ooc den Rang des "Initianden", der quasi einer gegenseitigen Probe- und "Schnupper"zeit entspricht. Im Regelfall sind das ungefähr 4 Wochen, kann aber natürlich je nach Aktivität und Stand auch verlängert werden.

Diese IC-Bewerbergespräche/Vorsprechen werden normalerweise nach unserem regelmäßigen (alle 2 - 3 Wochen) Gildentreffen abgehalten. Im schlimmsten Fall werdet ihr also 2 - 3 Wochen auf euer Gespräch warten müssen (was natürlich nicht heisst, dass man bis dahin nicht schon fleissig miteinander RPn und sich IC wie OOC beschnuppern kann^^). Wir bitten daher schon mal vorab um etwas Geduld, denken aber es lohnt sich.

Sonstiges

Mit dem Addon "Cataclysm" wurde ein komplett neues Gildensystem eingeführt, mit vielen Möglichkeiten, Belohnungen, Gimmicks und möglichen Vorteilen. Um dieses neue Gildensystem besser nutzen zu können und nutzbar zu machen, bietet der Smaragdzirkel seinen Mitgliedern auf OOC-Basis die Möglichkeit an, ungebundene Twinks (auch rassen-/klassenfremde) innerhalb der Gilde (in einem separaten OOC-Rang) zu leveln/unterzubringen.

Um - vor allem bei Aussenstehenden - Verwirrung zu vermeiden, sind Twinks von Mitgliedern, welche diese OOC-Option nutzen, durch eine entsprechende Notiz in ihrem Flag zu kennzeichnen.

Hier gibt's noch mehr Infos:

Wikibeitrag
http://diealdor.wikia.com/wiki/Smaragdzirkel#Allgemeine_Informationen

Forum
http://forum.smaragdzirkel-aldor.de/

Website
http://www.smaragdzirkel-aldor.de/home/
(auf der Website kommt man über den Reiter "Das Schwarze Brett" >> "Aktuelle Aushänge" auch zum neuen Forum)

Aufgrund der vielen IC-Beiträge zu schade, als dass er ganz verloren ginge...zum Nachlesen für Interessierte, der alte Gildenthread: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/1172963025

Noch ein Hinweis: Dieser Thread soll einzig der Gildenvorstellung dienen. Wenn ihr Fragen habt, konstruktive Kritik oder Anregungen, könnt ihr euch gern jederzeit an uns ingame per Whisper wenden oder uns z.B. in unserem Forum schreiben (Diplomatiebereich oder PN an Tyrr, Luthien, Nailka, Altra oder Tantarek).
Info:

Wir haben vor Kurzem entschieden, zwei, drei befreundeten Rollenspielern deren Gildenprojekt(e) sich leider aufgelöst hat(haben), und die sich mit der Unterkunft in einer Massengilde nicht anfreunden mochten, zumindest OOC ein "Dach über dem Kopf" zu gewähren.

Diese Chars gehören nicht zur IC-Einheit "Der Smaragdzirkel". Es sind (wie unsere Twinks) OOC-Mitglieder und auch als solche im Flag gekennzeichnet.

LG
02.02.2015

Wir freuen uns, folgendes bekannt zu geben:

Ab sofort wird Nailka als ooc-Offizier des Smaragdzirkels fungieren und somit organisatorische Aufgaben wahrnehmen können, wie auch als Ansprechpartner für Gildenbelange zur Verfügung stehen.
Sie lag auf dem Rücken. Noch immer war die Luft stickig und unerträglich schwer.
Es war die selbe einfache Pritsche in dem selben einfachen Zelt wie vor wenigen Monaten.
Damals hatte man ihren Arm versorgt und sie weiterfliegen nach Darnassus.
Man hatte ihr Essen und sauberes Wasser gegeben, Obhut und Sicherheit. Schon damals war sie
nur mit sehr wenig Gepäck gereist, dieses mal kam sie nur mit den Sachen an, die sie am Leib getragen hatte.
Ein Wams, eine Hose und ein Gürtel. Alles andere hatte sie zurückgelassen. Dort, in Darnassus.

Sie haben wenig und kämpfen verbissen und trotzdem stellen sie keine Fragen, sondern nehmen einfach an.
Sie vertrauen, obwohl sie mich nicht kennen. Obwohl sie nicht wissen, was ich getan habe.
Würden sie noch so freundlich und dankbar sein, wenn sie es wüssten?


Sie setzte sich auf und schälte sich aus dem starren Leder. Schweiß und Dreck klebten daran wie eine zweite Haut.
Die Arbeit tat gut. Es war mühseelig und anstrengend, aber sie tat gut.
Sie webte Verbände, verbrannte die Kadaver der Tiere, die man nicht mehr retten konnte, ging mit auf Patrouille,
nahm Proben des unnatürlich grünen Wassers, half beim Kochen und versorgen der Wunden.
Sie teilte Brot und Wasser, lauschte den Geschichten und Gebeten, flickte Zelte, pflegte die zerbrechlichen Setzlinge,
die eine Chance hatten gesund zu wachsen und hielt das Feuer bei Nacht heiß.

Diese Aufgaben gehen mir zu einfach von der Hand. Bin ich es so gewohnt einfach stillschweigend jede Aufgabe
zu übernehmen, die man mir aufträgt? Bin ich so kaltherzig, dass mir einfach keine Träne kommen will, wenn wieder
ein Tier verbrannt und sinnlos sterben muss?


Sie stand auf und betrachtete ihr Gesicht in der Schüssel mit warmen Wasser, mit dem man sich waschen konnte.
In den Seen konnte man hier noch immer nicht sicher baden oder schwimmen.
Der Dreck gab ihrer weißen Haut einen braunen Stich, der Schweiß pappte ihr sonst so feines Haar in dicken
Strähnen an Gesicht und Rücken. Als ihre verkratzten Hände in das Wasser eintauchten und kleine Wellen in der
Schüssel schlugen, musste sie unwillkürlich an die Wellen denken, die der See der Mondlichtung geschlagen hatte.

Wenn ich die Augen schließe spüre ich das kalte Wasser immernoch an meinem Körper entlang streifen.
Ich sehe wie mein Blut sich darin verliert aus der Schulterwunde. Glück ist ein zweischneidiges Schwert.
Es fliegt höher als je ein Vogel fliegen könnte und schneidet tiefer als die schärfsten Krallen es je könnten.


Das Wasser kühlte ihr erhitztes Gesicht ab und spülte den juckenden Film einfach davon. Ganz als streife man eine leichte Robe vom Körper.
Dieser weiße Körper, mit den feinen weißen Haaren, die man nicht sehen, nur spüren kann.

Schneegeboren...

Ihre Finger tasteten vorsichtig über die dünne Narbe, die sich an der Zeichung um ihr Auge zieht.
Schon lange tat es nicht mehr. Weder auf der Haut, noch in den Schichten darunter.
Weder in den Gedanken, noch in der Seele. Das Herz schweigt. Nur wenige wussten es.
Nur wenigen schien dieser Makel überhaupt je aufgefallen zu sein. Oder man sprach sie nur nicht darauf an.

Dir hätte ich geantwortet. Du hättest doch einfach fragen können...ich habe dir doch vertraut...

Eine Prise Salz tropfe in das kleine Wasserbecken und schlug sanfte Wellen darin.
Sie beobachtete, wie es sich mit dem Nass verbannt, zuerst konnte man es noch sehen,
wie eine kleine Störung in vollkommener Ruhe, wie ein winziger Stich auf glatter Oberfläche,
doch dann breitete es sich aus und wurde schließlich eins mit dem Ganzen.
Das Einzelne hatte sich eingefügt und wurde darin unsichtbar. Verschwand. Als wäre es nie da gewesen.

Eines Tages wird es ein jedem von uns so ergehen. Wir werden aufgehen in das große Ganze und darin untergehen.
Oder scheint es nur so? Wer entscheidet, ob wir zerfließen werden oder ob wir eine auf ewig bleibende Perle sein werden?
Wer gibt uns vor, wo unser Platz ist? Wer schreibt uns unseren Weg vor? Ist es wirklich an uns oder geht es unausweichlich
auf ein Ziel zu, welches die Göttin bei unserer Geburt schon geschrieben hat?


Mit nassem Gesicht legte sie sich wieder hin und spähte hinauf in das Dach des Zeltes. Sie spürte einen Wind,
den nur sie spüren konnte. Er umspielte ihren bloßen Körper wie die Hand eines Geliebten in der Lage sein sollte es zu tun.
Er wusch sie rein von Schweiß und Schmutz. Oberflächlich. Fegte Salz hinfort und deckte zu.

Wo Zärtlichkeit ist, ist auch Härte. Die Gegensätze sind es, die eine Waage ins Gleichgewicht bringen.
Gegen Strenge steht Leichtigkeit, gegen Kälte Wärme, gegen Unsicherheit Wissen, gegen Einsamkeit Gemeinschaft.
Wenn wir die Waage kennen, dann können wir sie beeinflussen. Wir können sie ins Gleichgewicht bringen.
Aber auch...können wir sie ins Schwanken bringen und eine Seite hinab ziehen, die uns ins Straucheln bringt.
Sie stellte sich vor, wie der Himmel über dem Zelt aussehen musste.
Hier war der Wald zu dicht, die Sterne drangen kaum durch das Dickicht.
Doch an einem anderen Ort, da konnte sie die Sterne klar und deutlich sehen.
Wie sie auf die Welt hinab schauten und die Nacht in Silber tauchten. Wie sie die Richtung zeigten,
vorgaben und doch niemals zwungen. Stille Beobachter unendlicher Zeiten, die uns eine Hand in der dunklen Zeit waren.
Überall waren es die gleichen Lichter, die hinab schauten, doch überall zeigten sie ein anderes Gesicht.

Ich habe nur ein Gesicht...ich verstecke es nicht. Auch nicht, wenn man glaubt, dass es kalt ist.
Wie kann etwas kalt sein, wenn ich doch fühle, wie das Leben hindruch braust?
Wie kann es kalt sein, wenn ich jeden Muskel spüren kann, bei jedem Wort und jedem Lächeln?
Wie kann es kalt sein, wenn ich mein Herz darin pochen höre?


Unwillkürlich legten sich ihre krallenartigen Nägel auf ihre Brust.
Alle Geräusche um sie herum begannen zu verblassen. Das Prasseln des Feuers draußen, das leise Rauchen ihres
Windes, die gedämpften Stimmen der Anderen vor dem Zelt. Bis nur noch das gleichmäßige Schlagen ihre Herzens
in ihrem Ohr erklang und wie Wellen sanft heran und wieder zurück rollten.

Es tut weh, wenn ich an dich denke, an deine Berührung und an deinen Kuss. Bitte verzeih es mir...Verzeih mir.
Ich habe es nicht gewollt...das musst du mir glauben.


Ihr Kopf rollte leicht auf die Seite und schaute auf ihre verschmutze Kleidung. Grün und braun, wie der Wald.
Die Zeltplane wurde zurückgeschlagen und der, der sie damals aufgefangen hatte streckt den Kopf hinein.
"Nailka, die Patrouille ist zurück, wir haben vier Verletzte." erklang seine Stimme im typischen Singsang ihres Volkes.
"Nimm ein Hemd und eine Hose von Shiralla." sagte er noch und ließ sie wieder allein.

Shiralla...es ist nett von ihr, dass sie ihr Zelt mit mir teilt. Er hat wirklich Glück mit ihr.

Sie wartete nicht lange, stand auf und Band sich das Haar zu einem einfachen Zopf zusammen, doch entschied sie sich
wieder nur für ihre dreckige Kleidung. Es fühlte sich gut auf der Haut an, etwas Bekanntes zu spüren.
Etwas, was nicht fremd war, sondern vertraut, etwas, was zu ihr gehörte und nicht zu jemand anderem.
Sie wusste ungefähr, was bevor stand. Vier Verletzte, die meisten hatten mit Wunden der verderbten Tiere zu kämpfen
und es war schwer diese Wunden zu heilen. Zuerst musste das befallene Fleisch herausgeschnitten werden und leider
sehr großzügig, so dass selbst eine kleine Wunde groß wurde. Aber eine andere Wahl hab es nicht.
Erst dann konnte sie sie heilen, erst dann konnten diese Wunden wieder so verschlossen werden,
dass keine Schäden blieben.

Wir müssen zerstören und Schmerzen zufügen, um sie heilen zu können. Narben aufreißen und aufschlitzen, aufbrechen und
bluten lassen, damit wir sie wieder so heilen können, dass sie nie wieder weh tun würden.
Es ist so einfach. Auf der Waage liegen sich selbst hier die Gegenstätze ausgleichend gegenüber.
Schmerz gegen Heilung.


Sie trat aus dem Zelt und atmete die dicke Luft tief ein, zog sie bewusst in ihre Lungen während sie den Raum betrat,
in dem die Verletzten untergebracht worden waren.

Liebe gegen Hass.
Zorn gegen Sanftmut.
Es ist der falsche Weg das Eine herauf beschwören zu wollen ohne das Andere ebenfalls zu wecken.
Wo Hass fehlt, wird keine Liebe wachsen, so Sanftmut nicht da ist, wird kein Zorn brennen können.
Was ist es dann, was die Waage in Einklang bringt?
Hingabe, Wille, Trauer...


Sie wischte sich über die silbernen Augen, in deren Meer goldene Perlen schwammen.
Schnell hatte sie ausgemacht, wer am schlimmsten dran war und ihre Aufmerksam als Erstes benötigte.
Sie kniete sich neben der Wache nieder und schnitt das Leder der Rüstung auf, das fransig die blutende Wunde
am Oberschenkel verdeckte.

Ich weiß es, ich verstehe es. Und doch...das Ziel rechtfertigt nicht immer die Mittel.
Du weißt nicht, was du getan hast...was du zerstört hast, was du wirklich geöffnet hast.
Du weißt es nicht...und ich kann es dir nicht erklären.
Keinem von euch...weder dir, noch ihm, noch Freunden...ich habe keine Worte.
Ihr Blick konzentrierte sich auf die Wunde. Sie war tief, die Ränder nicht gerade, keine Krallen,
ein Schnabel. Fremder Speichel, sie roch daran. Tod. Schmerz. Tod. Erlösung. Neues Leben.
Sie wusch die Wunde aus. Schmerz. Tod. Altes Leben neu eingehaucht. Sie sah wie das Blut durch das Fleisch rann,
wie sich Sehnen und Muskel um den Knochen wanden. Leben. Schmerz. Erlösung.

Ich werde hier gebracht. Ich gebe nicht auf, ich gehe weiter.
Ein Schritt nach dem anderen.
Schritt, Stoß, Ausgang. Schritt, Stoß, Ausgang.
Es war der Schritt, aber es ist noch zu weit für den Stoß.


Ein Nebelschweif kroch um ihre nackten Füße, wand sich an ihren Beinen hinauf und umgarnte nach und nach ihren Körper.
Sie spürte die Kraft in sich, wie sie sich von Außen erst auf sie legte und sie dann durchdrang. Mit dem Blut durch das Fleisch rann,
wie es sich um Sehnen und Muskel schlich und in den Knochen drang. Leben.

Meine Waage hat ein anderes Gleichgewicht.

Stunden vergangen, in denen die Kraft sich auf die Wunden der Patrouille der übertrugen. Durch sie.
Durch ihren Willen, ihre Hingabe, durch das, was in ihr pochte.
Als sie später wieder schwach und erschöpft auf der Pritsche im Zelt lag und an die Decke schaute, lächelte sie.

Sie schloss die Augen und leerte ihren Geist. Sie ließ sich treiben auf den Winden hoch über den Baumwipfeln,
von dem hier nichts mehr ankam, aber er war da. Hier war die Luft frisch und rein, sauber und unschuldig.
Es war nicht die Freiheit, sie hier hinauf lockte, nicht der Blick, den niemand verstehen konnte, der die Natur nicht verstand,
nicht Liebe und nicht Hass, nicht Sehnsucht oder Hingabe. Es war der Friede an sich, die Stille.

Und ihr Herz pochte im Rythmus der Winde, trug sie durch die Dunkelheit allein beobachtet durch die Sterne am Firmament,
die langsam in der aufgehenden Sonne verblassten.

Es ist an der Zeit, dass du verstehst.

Ein Schrei gellte durch die Nacht, den niemand hörte.
Der Nebeldrache flog weiter. Und sie schlief ein, träumte einen traumlosen Schlaf und schöpfte Kraft für den nächsten Tag.
Eine Sturmkrähe fliegt über das Meer, getrieben durch die starken Winde, die das Wasser unter ihr peitschen. Gischt spritzt empor und die Sturmkrähe kreischt.

Zorn brennt, lodert, verzehrt. Zorn, den sie spüren sollte. Den sie beherrschen sollte.

Die Krähe breitet die Flügel aus und schwebt. Die Augen schliessen sich und der Zorn wird von den Winden fortgeweht.

~~

Später erblickt eine Schildwache die Sturmkrähe, die auf einem Felsen bei Ruth'theran sitzt und die zerzausten Flügel ordnet.

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OOC: Das passiert kurz vor Nailkas Geschichte.
Mit gemischten Gefühlen beobachtete sie, wie die Säbler einer nach dem anderen in den Wald verschwanden. Erst die alte Nenya, dicht gefolgt von dem halbwüchsigen Nachtsäblerkater und zuletzt verschmolzen auch Elenya's Konturen mit dem Unterholz. Lange Minuten starrte sie den Tieren hinterher, die längst nicht mehr zu sehen waren, und fühlte sich... nackt.

'Sei nicht albern' schalt sie sich selbst in Gedanken und ärgerte sich über ihre Regung. Dem kleinen Rudel würde es in den Wäldern Teldrassils gut ergehen und der Entwicklung des jungen Nachtsäblers konnte es nur gut tun. Sie wusste es. Sie fühlte es. 'Diese Aufgabe muss ich alleine meistern.'

Ein krächzender Schrei ertönte hinter ihr und schreckte sie aus ihren Gedanken. Kal'Nor reckte den Hals. Zwei kräftige Schläge der breiten Schwingen hoben die dunkelblau befiederte Brust leicht an, ehe sie wieder an den kräftigen Körper gelegt wurden.
Die kleine Kaldorei lachte. "Ja ich weiss. Du bist auch noch da." Sie atmete tief durch, wandte sich um und ging zu dem Hippogryphen hinüber. "Wir sollten langsam aufbrechen."
Kal'Nor gab ein ungeduldiges Schnarren von sich und plusterte unternehmungslustig das Gefieder. Luthien nickte. Noch einmal prüfte sie den korrekten Sitz des Sattels und des Gepäcks, dann zog sie sich auf den Rücken des Tieres und setzte sich im Sattel zurecht.

Erneut huschte ihr Blick zum Waldrand. 'Ich bin kein Bär' schoss es ihr durch den Kopf. "Du musst kein Bär sein.", klang die vertraute Stimme in ihrem Geiste. "Du musst nur die Lektionen verstehen und verinnerlichen, welche er für dich bereithält. Deshalb wandle eine Zeit in seinen Fußstapfen, fern ab von allen Ablenkungen...und lerne."

Ein tiefer Atemzug füllte ihre Lungen. Sie wandte den Blick ab, lehnte sich leicht vor und berührte Kal'Nor am Hals. "Auf, mein Freund. Auf nach Feralas."

/Ab in den Urlaub-Push
Ilvun erwachte, dann öffnete er seine Augen.

Wie lange hatte er geschlafen? Er mochte kaum aufstehen, so angenehm war es, hier zu liegen. Kaum zu glauben, dachte er so bei sich, dass ich hier im Teufelswald bin...

mit leichtem Bedauern und Unwillen erhob er sich jedoch nun. Er blickte sich um, und fragte die nahe Elfe, er glaubte sich an den Namen "Shiralla" zu erinnnert, wie lange er geschlafen hatte.

"2 Stunden vielleicht. Länger nicht Bruder. Ihr müsst aber ganz schön müde gewesen sein?"

Er nickte und erinnerte sich nochmal an seine Träume. Er hatte vom Bärengeist geträumt. Da viel ihm ein, wo waren die beiden anderen, die noch vor seinem Schlaf mit ihm gesprochen hatten?
Die Elfe ... Sommerwind, und diese ... nein das war keine Gnomin. Kimi.

Es war seltsam, aber .... er hatte die Lösung für sein ... "Bärenproblem" wie er es nannte beinahe gefunden, im Traum. Er konnte sich erinnern, wie er mit dem Bärengeist gesprochen hatte.

Doch nun war alles wieder fort. Er würde zu ihm gehen. Die kleine hatte recht gehabt. Es war nicht ein körperliches Problem. Zumindest nicht nur.

Aber zuerst würde er noch etwas anderes erledigen müssen. 2 Stunden schlaf, 1 geredet... dann würde noch eine weitere Stunde fehlen bis Tautropfen hier ankam.
Er sah keinen Grund, der kleinen ... Gnomin?... zu misstrauen. Also würde er nun die Zeit nutzen um seine Gedanken nochmal zu Ordnen. Er machte sich auf, ein wenig um den Hain zu spazieren........
später ... sehr viel später war es nun...

er trottete unter einen Baum und rollte sich zusammen. Das zottige und nachtschwarze Fell bedeckte seinen ganzen Körper. Glücklich schlief er ein und schlief, wie er seit Monden nicht mehr geschlafen hatte.

Tiere, die an ihm vorbei liefen sahen nur den grossen, zottigen und pechwarzen Bären der da vor sich hinschnarchte. Kein Tier hätte diese Gestalt angegriffen.

Er war zuhause.
*unkreativer Push* Seite 2 darf nicht sein!
*ebenso unkreativer Guten - Morgen - Push*
*Frühstück dafür mitbringt*
also nein also ... wie unkreativ von euch. °o°
/push
/unkreativer von-Seite-zwei-zerr-Push des Tarnworgen
„Niederlage!!“

„Ich habe verloren. Wie ein kleiner Kind wurde ich vorgeführt!“

„Ich bin ein Kaldorei! Ich habe schon gegen unzählige Feinde die doppelt so groß waren wie ich gekämpft. Und dennoch, der Worgen hat mich mit solcher Leichtigkeit besiegt das es schmerzt.“

Wütend werfe ich meine Ausrüstung zur Seite und kontrolliere meine Schulter.

„Verloren! Ich! Eine Schande. Nicht die Niederlage ist es die mich schmerzt, aber die Leichtigkeit wie es dazu kam. Ich werde nachlässig. Málekith hat Recht, ich lasse nach. Kind und Weib machen mich weich.“

Mein Kopf und mein Blick wandern zu den Gewichten die ich ständig trage.

„ Sie bringen nichts mehr, ich habe mich daran gewöhnt. Ich mache etwas falsch und das schlimme ist, ich weiß nicht mehr weiter. Ich stoße an meinen Grenzen. Wie soll ich weitermachen? Wie kann ich meine Fähigkeiten verbessern wenn mein Körper nicht mehr weiter kann.“

Wütend gehe ich auf und ab, als mein Schritt unterbrochen wird als plötzlich mein Halbbruder vor mir steht. Wo er her kahm ist mir ein Rätsel aber er ist da als wäre er schon die ganze Zeit dort. Er lächelt, boshaft wie die Schlange die ich in ihm kenne. Er weiß von meiner Niederlage, doch dieses Mal reagiert er anders als ich es von ihm erwarte. Seine Worte hallen noch in meinen Ohren und verblüfft schaue ich ihn an, kann nicht fassen was er sagt. Argwohn und misstrauen ringen mit mir, aber er ist der Sohn meiner Mutter. Ein Silberpfeil. Ehre geht uns über alles.

Schließlich nicke ich. „Anu´dora. Ich bin einverstanden“

Mein Halbbruder strahlt vor Freude und er geht auf mich zu. Verblüfft kann ich nicht glauben schlägt er die Arme um mich und küsst mich auf die Wange. Die Geste zwischen uns ist vertraut und doch so fremd, da sie einst so lange zurück lag. Málekith flüstert mir ins Ohr und ich erkenne wie Freude in mir aufkommt.
„So beginnt es, großer Bruder“
/push
Regen.

Prasselte auf die Blätter, die ihm Schutz boten. Seit Nächten schon. Unaufhörlicher Regen.

Er verlagerte sein Gewicht, so dass er seitlich lag, und streckte alle Viere von sich. Ein leises Brummen entkam ihm. In diesem Regen war jegliche Suche sinnlos. Welche Spuren auch immer da gewesen sein mögen, das Wasser hatte sie fort gewaschen. Dabei war er sich sicher, ihr auf der Spur zu sein. Nahe zu sein. Sie schon fast erreicht zu haben. Aber dann war der Regen gekommen. Und ließ nicht nach. Sein Fell dampfte von der Hitze, die trotz des Regens nicht nach ließ.

Sein Kopf sank nach vorne. Die Augen halb geschlossen, sah er in den Wald hinaus. Ruckartig riss er den Kopf wieder hoch. Dort vorne, zwischen den beiden Stämmen, war da nicht… eben noch… weißes Fell aufgeblitzt? Er sprang auf und hetzte über die Lichtung. Als er auf der anderen Seite ankam, versuchte er Witterung aufzunehmen. Aber… da war nichts. Eine Einbildung, wie so oft in den letzten Monden.

Selbst von dem kurzen Spurt klatschnass, ließ er sich wieder zu Boden sinken. Er würde nicht aufgeben. Kaum noch erinnerte er sich daran, dass er vor langer Zeit in einer Gemeinschaft gelebt hatte. So lange durchwanderte er schon auf vier Pfoten alleine den Wald des Feralas. Aber an sie… erinnerte er sich. Wusste, dass er sie finden würde. Sie finden musste. Tief in seinem Herzen war ein Drängen. Immer weiter. Durch den Regen.

Regen.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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