[Zwergen-RP Dunkeleisen] Flammenhort

Die Aldor
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Scheint alles klar zu sein. Nur wie Dunkeleisen zu Kriegern des Lichts machen wollen...bin etwas Skeptisch. Oder wird's so ein zwischen Weg. Wie der Sonnenläufer. Und dann wird's so ein Feuer-Paladin?
Wieso nicht? Es gab schon in Classic in den Blackrocktiefen Dunkeleisenpaladine.

Nichts spricht dagegen, dass ein Dunkeleisenzwerg sein Volk schützen, vergelten oder heilen will. Er muss, wie schon so oft im Zusammenhang mit dem Licht erklärt, nur der Überzeugung sein das Richtige zu tun.
Danke für den freundlichen Push mit Informationsgehalt! ;)

Vermutung zu der Paladinklasse sind wahrscheinlich aber in dem BFA-Thread besser aufgehoben. Ich mutmaße aber auch eher, dass es in Richtung Feuer geht, anstatt klassischen Lichtglaubens, da die Dunkeleisenzwerge mit letzterem selbst nie was am Hut hatten.
In diesem Sinne: Feurio!
Klemmt das Sofa unter den Thread.

PS: Wer einen Alphazugang hat kann sich außerdem schonmal die deutsch vertonten Witze/Flirtsprüche der Dunkeleisen anhören.

PPS: Wer da den "Versprecher" findet bekommt einen Preis ;)
"Darf ich eine Randbemerkung äußern?"
Luzula seufzte leise, als die Frage an ihr Ohr drang und richtete die glühende Augen auf ihre Sitznachbarin. Molindra Schwelbrand war nach wie vor eine feiste Dunkeleisenzwergin mit grimmigen Blick - trotz eines Auges, oder gerade deshalb? Mit der Augenklappe erinnerte sie stets unweigerlich an eine Piratin, wäre da nicht die typische schwarz-rote Gewandung der Pyromanten an ihrem Leib.
"Ich kann mir schon denken, worum es geht, aber nur zu. Lass dich nicht aufhalten." Ihre Hand vollführte eine fortwischende Geste, während sich ihre Aufmerksamkeit auf die beiden spielenden Zwergenkinder verlagerte.
"Gut, denn meinst du nicht, dass es... bessere Vorbilder für deinen Jungen gäbe?" Luzula musste unwillkürlich grinsen. Amüsierter beobachtete die Mutter, wie ihr kleiner Knabe stolz ein kurzes Seil durch die Gegend schwang, als würde er einen Löwen bändigen wollen. Samt Filzhut auf dem Kopf und umgehängter Wollgarnbart. Ohne war nicht vorstellbar!
"Mh, gäbe auch Schlechtere.", erwiderte Luzula leise und zwinkerte Molindra verschmitzt zu. "Er mag einfach die Abenteuer der Forscherliga."
"Ja, schön und gut, aber... Brann Bronzebart!?" Die dicke Zwergin ächzte entnervt und verdrehte ihr einziges Auge, während sie tiefer in den Stuhl einsackte. "Weiß Gluteisen davon?"
"Grundgütiger, die Ahnen mögen bewahren - nein! Das würde dem Alten das Herz brechen."
"Wenn er denn überhaupt eines hat."
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Feuer und Flamme!

Dies ist ein Lebenszeichen, denn der Flammenhort ist weiterhin in Eisenschmiede aktiv und kümmert sich um die Lehrlingsausbildung, sowie um Methoden, damit der alltägliche Wahnsinn überstanden wird.
Man munkelt auch, dass Ende des Monats wieder was ansteht! ;)

Liebe Grüße,
Luzula
Zufrieden wälzt sich Barlon in seinem neuen Bett im Ordenshaus und träumt von der neuen Schlachtrüstung für seinen Widder.

OOC: Kleiner Push für mehr Dunkeleisen und um nochmal dieses tot schicke Mount zu zeigen!

https://cdn.blizzardwatch.com/wp-content/uploads/2018/03/dwarf-paladin-ram-big-bfa.jpg
Der Hort in Arathor

Immerhin müssen wir nicht so einem aufgeblasenen Langen hinterher rennen. dachte sich Barlon während er in dem langen Tross der Belagerer ritt. Man hatte Luzula den Befehl über eine eigene Einheit gegeben in der sich neben den Zwergen des Horts auch noch zwei Gnome sowie ein Magier des Sanktums befanden. Welche Aufgabe Ihnen genau zu Teil wird wissen sie noch nicht aber Barlon hoffte darauf einige Schädel spalten zu können.

OOC:
Ein Teil des Horts befindet sich im Moment vor den Toren der Burg Stromgarde und hilft den vereinten Kräften der Allianz diese zurückzuerobern.
"!@#$%^e.. umzingelt!", dachte sich die dunkelgraue Zwergin mit geweiteten Augen. Sie befand sich aktuell in einem Schildkreis an der Front mit anderen Zwergen, Magiern und Kämpfern und wurde von Dämonen umzingelt. Neben ihr ihr treuster Kumpel, ihr Golem 'Hjelotrom', den sie nach ihrem verstorbenen Ehemann benannte. Barlon und sie deckten die Seiten des Stein- Metallkonstrukts, das sogar einen männlichen Tauren von der Größe überstieg. Verrückt wie Jertha war, hat sie keine Kosten und Mühen gescheut und sogar Dunkeleisen befand sich in dem Golem.

'Hjelo', wie sie ihn kurz immer nannte, war seit vielen Jahren ihr treuster Kampfpartner, doch nun wurde auch er auf eine Probe gestellt. Dämonenäxte kamen in einer unnatürlichen Geschwindigkeit auf Barlon und Jertha zu. Was wohl diese Äxte mit dem Konstrukt anrichten würden? Sie wusste nur, dass es nicht gut ausgehen würde, wenn sie selbst oder der andere Dunkeleisenzwerg von den übergroßen Äxten getroffen werden. So biss sie sich auf die Lippen, was sie oft tat, wenn sie nervös war und quiekte mit schriller Stimme zu ihrem Konstrukt in dem Dialekt der Dunkeleisen: "Hj-jelo.. beschütz uns beide.. D-die Handgelenke!" Die Augen und Runen des Konstrukts begannen nur stärker zu leuchten! Es war ein rot-orange und erinnerte selbst an die Augen der Dunkeleisenzwerge.

Sie wusste nicht wie es ausgehen würde und hatte Angst, dass Hjelo eventuell durch irgendeinen dieser verdammten Zauber der Dämonen etwas abkriegt, oder gar zerstört wird. Wer Planeten zerstören kann, wird vor einem Stein-Metallwesen keinen Halt machen! Doch der Golem reagierte genau richtig. Er packte die Handgelenke der Dämonenfratzen, wodurch der Schlag auf Barlon und die Golemschmiedin selbst nicht zustande kam. Erleichtert atmete Jertha aus, als sie dazu noch das befriedigende Geräusch hörte, als Hjelo wohl fester zupackte und die Dämonenhandgelenke einfach nur furchtbar knarzten und knackten. "Puh..." kam leise von ihren Lippen, als sie sich nun zusammen mit den anderen wieder den neuen Gefahren stellte.

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OOC: Kleiner Ausschnitt aus dem Stromgarde-Plot! Aktuell befindet sich der Größteil der Flammenhortmitglieder weiterhin tapfer an der Front.
"Du musst überhaupt nichts! Was soll das überhaupt heißen? Ich muss ins Arathihochland. Lass es doch bleiben! Bleib hier!"
Da war er. Der erste Streit und Cadmir hatte ihn sich gänzlich anders vorgestellt. In seine Vorstellung war seine Mutter immer temperamentvoll gewesen. Uneinsichtig und verbissen mit jeder Faser ihres Körpers. Die Dunkeleisenzwergin vor ihm war allerdings ruhig. Gefasst. Sie ließ sich nicht von seiner Aufregung mitreißen, sondern beobachtete seine Nervosität mit Gelassenheit und Geduld. Er wiederum raufte sich dieselben pechschwarzen Haare und fuchtelte energisch in der Luft herum, als könnte es genügen ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken.
"Du schuldest diesen Leuten rein gar nichts, Ma'!"
"Das ist richtig."
Cadmir hielt inne. Die Bestätigung brachte ihn völlig aus dem Konzept, aber er griff den Faden sofort auf. "Und warum tust du es dann?"
Ihr Seufzen tat ihm weh, stach geradewegs durch die Brust ins Herz und schnürte ihm für die nächsten Momente die Luft ab. Schweigend beobachtete der junge Zwerg, wie Luzula sich langsam auf einen Stuhl setzte und den lodernden Blick zur Decke anhob - zum Zimmer und Obergeschoss, wo seine Geschwister schliefen. Sie schien für einige Sekunden zu sinnieren, ehe die Zauberin zur Antwort ansetzte. "Ich ziehe nicht für die Menschen in eine Schlacht, sondern für uns. Für euch, Cadmir! Die jüngsten Ereignisse in Khaz Modan waren nicht für den Ruf der Dunkeleisenzwerge zuträglich und alles, was andere verbrechen, müssen wir wieder in Ordnung bringen. Sogar doppelt aufwiegen! Warum dachtest du denn, würden wir losziehen? Aus Nächstenliebe sicher nicht. Bei den Ahnen, Cadmir... unsere Situation mag zwar nicht mehr dieselbe sein, wie zur frischen Ratsgründung, aber sie ist noch weit von Stabilität entfernt. Wir brauchen Verbündete, die uns wohlgesonnen sind. Wir können unmöglich vorhersagen, wie sich die Zukunft entwickelt. Was, wenn in Eisenschmiede wieder eines Tages ein Bürgerkrieg ausbricht? Ich will Optionen haben. Für euch! Eine sichere Zukunft!"
Der junge Alchemist rieb sich zunehmend unwohler über die Handgelenke. Der Gesprächsverlauf gefiel ihm nicht. Ganz und gar nicht, denn er ahnte bereits, dass er diese Diskussion verlieren würde.
"Und warum musst du dann mit? Es reicht doch, wenn die anderen aus dem Flammenhort losziehen."
"Beantworte mir eine Frage, Cadmir: Würdest du jemanden folgen, für seine Ziele und Ideale kämpfen, wenn er das selbst nicht tut, sondern sitzen bleibt?"
Cadmir ließ langsam die Schultern hängen. Er brauchte ihr nicht zu antworten, sondern gab sich geschlagen. Betroffen warf sich der Alchemist auf einen anderen Stuhl und vergrub die Hände nervös in den kurzen Bart. Es war kein Genie von Nöten, um seine Sorge zu erkennen und dennoch war der junge Zwerg von der warmen Hand auf seiner Wange überrascht.
"Bitte mach dir keine Sorgen. Ich werde wiederkommen, das verspreche ich dir!"

Da war er nun - Cadmir Schwarzgrund. Die Erinnerungen an den Abend ihrer Abreise waren noch viel zu frisch und die Tage danach eine eigene Herausforderung. Die Angst steckte tiefer in seinen Knochen als ihm lieb war. Was, wenn ihr doch was zustieß?
Mjorna hingegen war eine Frohnatur oder ließ sich nichts anmerken. Womöglich war ihr Glaube an die Fähigkeiten der losgezogenen Dunkeleisenzwerge auch unerschütterlicher, als seiner. Mit einem missmutigen Schnauben kämmte sich Cadmir seine Haare mit den Fingern geschickt aus dem Gesicht und band sie fest zu einem Zopf hoch. In jedem Fall hatte sie ihn um einen Auftrag gebeten und er hatte endlich etwas Zeit, um sich darum zu kümmern.
Viel-Bart-Salbe für einen Menschen. Ob Mjorna dem Kerl auch gesagt hatte, dass sich dieses Alchemikum noch in der Entwicklung befand und die Wirkung bislang begrenzt war? Oder hatte sie den Viel-Bart-Trank bestellt? Cadmir hielt vor dem schweren Eichentisch inne und blähte unbeholfen die Wangen im schmalen Gesicht auf.
"Verdammt, ich hätte besser aufpassen sollen. Oder es mir aufschreiben!"
Wie stellte er das nun am geschicktesten an? Einfach nochmal bei Mjorna nachfragen? Aber was, wenn sie ihn fragte, warum er nicht zugehört hätte? Der junge Alchemist schmälerte grüblerisch die Augen.
"Deine Schönheit hat meinen Verstand geblendet." Er schnalzte knapp und wog einschätzend den Kopf zwischen den Schultern. Keine sonderlich gute Ausrede, aber schmierig genug, dass der Rotschopf einfach wieder gut gelaunt lachen und die Sache damit abtun würde.
Perfekt!
Die Drei B- Brennende Bärte und Beute!

Grüner Nebel,Rauch, Qualm umgab den Zwerg genau konnte er es nicht sagen. Plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen und er spürte wie ihm Orcschnitter - seine schwere Streitaxt - aus der Hand fiel und klirrend auf dem Boden landete. Es war der letzte was er vernommen hatte bevor er sich ins Traumland verabschiedete.

Er wusste nicht wie viel Zeit mittlerweile vergangen war doch wachte er in einem dunklen Raum auf, Sichtweite gerade mal so weit wie der Dunkle spucken konnte. Knurrend und äußerst unzufrieden blickte er sich um und erkannte ein bekanntes Gesicht. Der Hauptmann der 85. Brigade Baldagar war ebenfalls eingepfercht mit ihm dazu noch zwei Lange, dürre Beinchen und Arme unsauber gearbeitete Rüstungen. Aye das mussten Lange sein! Etwas weiter von ihnen entfernt stand eine weitere Lange, die Gesichter kannte er, eine von ihnen in der Rüstung der van Havens wäre fast von einem einstürzenden Haus erwischt wurden. Die Magierin die neben Barlon stand war zusammen mit den Eisenschmiedlern angereist und die dritte Lange ebenfalls eine Magierin war ihm nur vom Gesicht bekannt.
Doch an der war irgendwas anders...


Die junge Magierin war von Dämonen umgeben: zahllose Wichtel und eine Sukkubus. Irgendwas ging hier gewaltig schief dachte sich Barlon. Doch die Zeit zum Denken war gerade nicht, er umfasste seine Axt und stürmte einen Schrei auf den Lippen auf den nächstbesten Wichtel zu und zerteilte diesen und dann den Nächsten und Nächsten bis er irgendwann bei der Dämonenmeisterin angekommen war. Baldagar stürmte neben ihm auf sie zu und mit geballter zwergischer Kampfkunst zerteilten sie die dürre Verräterin. Das Knacken der Knochen und das Spritzen von Blut war wie Musik in Barlons Ohren.
Doch eh er sich versah stand die Verräterin am anderen Ende des Raumes und eine der beiden Langen lag tot am Boden.


Als wäre das nicht genug hatte eine dieser teuflischen Kreaturen den prächtigen Bart des Dunkeleisen erwischt und dieser leuchtete wie ein Winterhauchbaum. Wenn Barlon vorher nicht wütend war so war er es jetzt und stürmte wieder auf die Meisterin der Dämonen zu welche in der Zwischenzeit auch die zweite Lange um die Ecke gebracht hatte.
Nun waren es nur noch die beiden Zwergen gegen unzählige Horden an Dämonen, heldenhaft fegten sie durch die Horden und erwischten zahlreiche der Viecher doch irgendwann mussten sie sich geschlagen geben und so ging der Dunkeleisen zu Boden. "Verflucht hätte ich doch nur mein Helm mitgenommen." schoss es dem Krieger noch durch den Kopf bevor er leblos zusammensackte.


"Wenn das das Leben nach dem Tod ist eingesperrt in einer Gruft mit lauter Langen und noch schlimmer Wildhämmern find ich die Geißel doch ganz nett." dachte er als er erneut erwachte und sich umsah. Er wusste nicht genau was hier vor sich ging ein großer Teil seiner Truppe war hier versammelte und alle schienen sichtlich verwirrt was hier nun Phase war, doch zumindest schien sein Bart wieder heile zu sein. Lange Zeit darüber nachzudenken hatte Barlon nicht den nach kurzer Zeit war er erneut woanders.

Diesmal entdeckte er endlich vertraute Gesichter Jertha und auch Garam waren hier und nachdem man sich erkundigt hatte das es allen gut geht und man gerade die Erlebnisse austauschen wollte da zeigte Jertha ans andere Ende des Raumes an welchen ein alter Mann kniete in dessen Schulter ein Dolch steckte. Jerthas Dolch wie sie feierlich berichtete! Der Hexenmeister, welcher mit ihnen hier Unfug getrieben hat, war tot besiegt wieder einmal durch die heldenhaften Dunkeleisenzwerge!

Während alle anderen noch aufgescheucht waren und sich beraten was nun zu tun war und was hier passierte nutzte Barlon die Gunst der Stunde schlich sich zum Leichnam und durchwühlte die Taschen des Hexenmeisters. Er fand einen kunstvollen Dolch, welchen er so gleich einsteckte.
Mit einem zufriedenen Grinsen verließ er nun die Gruft und schnappte wieder frische Luft.


OOC:
Ein kleiner Eindruck des etwas chaotischen Plotabends gestern in Stromgarde und wie ihr seht haben wir Dunkeleisen mal wieder den Tag gerettet!
Jertha Schattenstein lief ruhig mit ihrem Kriegsgolem 'Hjelotrom' in dem gesäubertem Stromgarde umher. Die Schlacht war vorüber und die Dunkeleisenzwergin atmete erleichtert aus. In der letzten Schlacht musste die Dunkle einiges einstecken, trotz aller Bemühungen des Konstrukts, der nun immer wieder jammernd mitteilte: "Bestätigt: Versagen Hjelotroms. Erschafferin verletzt." Zum Glück konnten die Verletzungen mithilfe neuer Verbündeten schneller als gedacht versorgt werden.
Was sie jedoch mehr stört als die eigenen Verletzungen war, dass ein verdammter hässlicher Untoter Magier ihrem geliebten Golem einen Materialschaden an der Brust verursacht hatte. Woher nahm sich der das Recht diese Schönheit zu beflecken? Natürlich waren das nur äußerliche Schäden, aber das reichte schon, um die Dunkelgraue sauer zu machen. "Wenn ich erstmal wieder in meiner feinen Werkstatt bin.. dann bist du sofort wieder heile, mein Guter.", teilte sie dem Golem mit.

Ihr Golem konnte bei der Schlacht zeigen zu was er fähig war. Das war alles was zählte. Die Flammenhortzwerge haben die Schlacht verhältnismäßig gut überstanden, auch wenn einige doch Verletzungen abbekommen haben. Leider gehört das zum Krieg dazu und solange sich jeder von ihnen noch stehen und gehen kann, wird er auch gesund. Notfalls mithilfe von Jerthas Spinnenherzsuppe, die einfach Wunder bewirken kann! (Zumindest laut Jertha..)

Nach einiger Zeit des Umherlaufens sah die Dunkle erneut zu ihrem Konstrukt: "Hjelo, auch wenn du perfekt bist.. du wirst noch etwas modifiziert, denke ich. Mal schauen was ich noch so machen kann, eh!" Sie dachte zufrieden an einige neue Ideen, die nun eine Weile in ihrem Kopf umherschwirrten. Die Golemschmiedin muss einfach immer konstruieren und perfektionieren. Das war ihre Leidenschaft.
"Endlich sind alle relativ wohlbehalten wieder da.." Der Rotschopf stand auf den heißen Metallplatten an der großen Schmiede, um mithilfe dieser schmerzhaften Übung sich selbst zu stärken und sogar sachte zu meditieren. Sie war allein dort, Zwerge der Bronzebärte und Wildhammer schüttelten beim Vorbeigehen nur den Kopf: "Was auch immer die Dunkeleisen mit dem Mist bezwecken wollen..", grummelten manche.

Mjorna hingegen war das Gemurmel herzlichst egal. Sie war ein Pyromantenlehrling und stolz darauf.

"Die Berichte von der Front, hörten sich aber gar nicht gut an.. zum Glück ist keiner von uns verstorben. Die Zwerge, die ich gestern in der Taverne traf erzählten mir von einer ekelhaften Schlacht.", dachte sie mit missmutigem Schnauben.

Nun war es aber Zeit an Positives zu denken. Ihre Freundin aus dem Schwarzfels, Thjarma Lavastein, ist nun ein Lehrling des Flammenhorts geworden. Die beiden jungen Zwerginnen verbrachten in dem Schwarzfels ihre ganze Kindheit miteinander, verloren sich schließlich aber leider aus den Augen, als die Dunkeleisenzwerge Moira nach Eisenschmiede folgten. Nach so vielen Jahren trafen die Freundinnen sich wieder und nun sind sie beide sogar Pyromantenlehrlinge. Zufrieden lächelte die junge, rothaarige Zwergin. "Es werden bestimmt interessante Zeiten auf uns zu kommen."

Schließlich ging Mjorna mit den nackten Füßen von der heißen Metallplatte. Es war wichtig seine Grenzen zu kennen, das muss die junge Dunkeleisenzwergin noch etwas besser lernen.. Nach einem Augenrollen dachte sie lediglich: "Och, hätte etwas früher runtergehen sollen.. Mist!" Mit zusammengekniffenen Augen mussten die Füße mit einer guten Schicht Brandsalbe versorgt werden.

Mit neutraler Miene auf dem Gesicht ging die Dunkeleisenzwergin wieder durch Eisenschmiede, immerhin wollte sie noch am Kohlebecken Platz nehmen, um ein Buch für ihre Lehre zu lesen.
Freue mich schon wenn die Dunkeleisen erstellt werden können. Die Rüstung ist einfach ein Traum.

*damit nach oben schieb weil mehr Zwerge!*
Um ein guter Pyromant zu sein, heißt es nicht nur, dass ich in der Lage sein muss stets im Kopf klar zu denken.. nein.. es gehört auch dazu, dass ich körperlich fit genug bin.

Mjorna Steinflamme seufzte schwer nach ihrem Gedanken aus, als sie mit ihrem morgendlichem Training fertig war.

Heute hatte sie besonders viel trainiert, um an ihre Grenzen zu kommen. Die Lage schaut wirklich nicht rosig aus. Erst kürzlich ist wieder der Krieg ausgebrochen und man weiß nie, wann etwas von einem verlangt wird.

Mittlerweile kann ich schon viel mehr als zu Beginn meiner Lehre. Meine Eltern wären stolz auf mich. Jeder Dunkeleisenzwerg, der kampfbereit ist, macht unseren Klan stärker. Das zählt.

__________

<schiebt fröhlich mit dem richtigen Aussehen nach oben!>
"HJELO! BRING MIR SOFORT DEN VERDAMMTEN MEIßEL!", brüllte die schwitzende Dunkeleisenzwergin quer über ihre Werkstatt, woraufhin sich ihr gigantischer Golem in Bewegung setzte. "Bestätigt: Stress der Erschafferin. Hjelotrom wird keine weiteren Fragen stellen.", kam wie immer mit tiefer, unnatürlicher Stimme vom Golem gesprochen, als er auf sie zu ging, um ihr den großen Werkzeugkasten hinzustellen.

Jertha schnaubte amüsiert aus. Sie mochte ihren großen Golem wirklich sehr, aber aktuell war sie dabei einen neuen Golem für den Flammenhort zu bauen. Als Meisterin ihres Fachs war es ihr natürlich wichtig das Beste aus sich herauszukitzeln, sodass das Resultat perfekt ist. Dies wiederum führte dazu, dass sie aktuell furchtbar lange wach war und sich selbst viel zu wenig Schlaf leistete. Dementsprechend dünn war ihr Geduldsfaden... zumindest bekommt kein Lebewesen die Schimpferei und Grummlerei mit, sondern der arme Golem Hjelotrom.

Der neue Golem unterscheidet sich stark von dem jetzigen Hauptgolem. Ihr Ziel war es einen kleineren Golem zu bauen, der auch für Einsätze in geschlossenen Räumen geeignet war. Außerdem ist Hjelo als Koloss einfach so groß, dass er dementsprechend langsam ist. Der Neue sollte in der Zusammenarbeit mit Hjelo genau dessen Schwächen gut ausgleichen, sodass ihre Golems gut aufeinander abgestimmt arbeiten können.

"Wie nenne ich dich nur...", fragte sie die bearbeiteten Steinklumpen, an denen man bereits recht gut die Kontur eines Barts erkennen konnte. Hjelotrom wurde immerhin nach ihrem geliebten, verstorbenen Ehemann benannt..

Sie weitete die Augen, ehe sie begann nervös an ihren Lippen zu kauen. "Ich werde ihn Thurath nennen. Thurath, sollte ...", kommt lediglich ungewöhnlich leise von der sonst so starken Zwergin. Den Satz vervollständigte sie in ihrem Kopf. Jertha Tharline Schattenstein, wie sie mit ganzem Namen hieß, war es wichtig einen persönlichen Bezug zu ihren Konstrukten aufzubauen. Diese Tradition führte sie nun mit "Thurath" weiter.

So baute Jertha an dem neuen Golem weiter, der über einige besondere Fähigkeiten verfügen wird..
"Es wurde allerhöchste Zeit dafür!"
Yngrids Stimme war erfüllt mit Freude und Begeisterung für ihr eigenes Werk. Die scharfe Schere wurde noch zwischen den dicklichen Fingern lässig gezwirbelt und die Bronzebartzwergin lächelte Luzulas Spiegelbild entgegen. Die hagere Dunkeleisenzwergin hingegen lächelte nicht zurück, sondern starrte auf das eigene Haupt. Etwas über fünf Jahre hatte sie ihr Haar mehr oder minder vernachlässigt und zu einem lockeren Zopf hochgebunden. Selbst für einen Zwerg war dies eine Zeit, die nicht vollkommen spurlos vorbeiging. Jeder Blick in den Spiegel hatte dasselbe Bild präsentiert. Jeden Tag. Es klang lächerlich, aber was dem Zwerg sein Bart war, bedeutete der Zwergin ihr Haupthaar. Zumindest war dies bei Luzula der Fall gewesen. Wer ihr nun entgegen blickte und langsam einen Mundwinkel verschmitzt höher zog, war immer noch Luzula, aber es fühlte sich... anders an.
Noch etwas ungläubig tasteten ihre dünnen Fingerspitzen über die ausrasierte Schädelseite, ehe sie sich gemütlicher im Barbierstuhl zurücklehnte.
"Gefällt es Euch?" Yngrids Kopf schob sich mit gespannter Miene über ihre Schulter und die Dunkeleisenzwerg kam um ein Schmunzeln nicht mehr umhin. "Ja, ich glaube, das tut es."
"Ihr seht aus wie eine neue Zwergin!"
"So fühle ich mich auch. Du hast recht, Yngrid. Es wurde allerhöchste Zeit für eine Veränderung.", erwiderte Luzula und lächelte nun ihrem Spiegelbild selbstbewusst entgegen. Ein neues Ich für einen weiteren Lebensabschnitt - klang verdächtig gut!

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Feuer und Flamme!

Priesterliches Engine-Gewand, aber immer noch Luzula und Gildenleitung drin! ;)
Die Hexenmeisterin wurde umbenannt, und damit es für keine all zu große Verwunderung sorgt, wird es hier einmal kurz festgehalten.

Der Flammenhort macht weiterhin Eisenschmiede unsicher und das wilde Leveln und Ruffarmen nimmt zwar noch kein Ende, aber man kann uns gut antreffen. Im Zweifelsfall gilt: Nachfragen!

Liebe Grüße,
Luzula
Tausend Dinge gingen Bromdur durch den Kopf als er seinen Weg in das dunkle Viertel von Eisenschmiede antrat. Fast drei Jahre war er an einem Ort gefangen den man gut als Alptraum bezeichnen konnte.
"Fast drei Jahre" murmelte er leise als er in der Nähe des grob aus dem Stein geschlagenen Durchgangs war, der zum dunklen Viertel führt. Er wusste dass die Hüterin im Haus anzutreffen sein wird... seine Schritte wurden etwas langsamer... 'wie wird sie reagieren?' 'was werde ich sagen?' waren einige der Gedanken die sich formten.
Bromdur war schon ein Zwerg gehobenes Alters, er war nach wie vor recht gut trainiert und trug auch jetzt seine Plattenrüstung nebst Streitkolben und Schild...und dennoch war er aufgeregt.
Er verehrte die Hüterin und hatte tiefen Respekt vor ihr, dies schon vom ersten Tag ihres Zusammentreffens an... damals vor so vielen Jahren... schließlich wurde sie seine Dienstherrin und Bromdur zögerte mit der Ausführung ihrer Anweisungen keine Sekunde. Es war ehrlicher Respekt und Bewunderung die ihn Antrieben, umso schlimmer war sein verschwinden für ihn selbst, da er keinerlei Möglichkeiten hatte sie in irgendeiner Form zu erreichen.

Sein erster Gedanken als er befreit wurde, was mehr durch Zufall als Absicht geschah, war es, wieder Kontakt zu suchen. Doch die Umstände verzögerten sein Vorhaben...
Er kam seinem Ziel immer näher, das Viertel wurde nur von wenigen Fackeln und Feuern erhellt, dass beständige Hämmern der große Schmiede in der Mitte der Stadt, war hier kaum noch hörbar, dafür war ein plätschern vom im Viertel liegenden Teich zu vernehmen, das hatte den Vorteil, das geflüsterte Worte dadurch übertönt wurden.
Bromdur stieg die steinernen Stufen hinauf zum Haus des Flammenhorts, die Hüterin Stand an der steinernen Mauer vor dem Eingang des Hauses gelehnt und unterhielt sich gerade mit einer weiteren Zwergin. Bromdurs Herz hämmerte wie wahnsinnig als er sie erblickte.... seine Rüstung wurde mit einem Mal immer schwerer, seine Schritte langsamer, von den tausend Dingen die ihm vor wenigen Augenblicken noch durch den Kopf gingen war kein einziges mehr vorhanden und dann traf ihr Blick ihn, er verbeugte sich sogleich, mehr war auch noch nicht mögliche, da seine Stimme einfach nicht funktionieren wollte.
Ihr Blick drückte für einen kurzen Moment Verwunderung, dann aber ehrliche Freude aus. Bromdur war erleichtert, dies sogar Buchstäblich denn es war als würde eine riesige Last von ihm abfallen...
Richtig gute Leute. Ich würde ihnen all mein Gold und Elementium vorbehaltslos anvertrauen. Viel Erfolg weiterhin! :)
"Da war er nun.", ging Jertha durch den Kopf, als sie augenreibend sich beinahe dümpelnd in ihrer Werkstatt fortbewegte. Sie hat wirklich lange für ihre Verhältnisse schlafen können. Schlaf ist etwas was die mittelalte Zwergin während ihrer Arbeit vernachlässigte und nun wochenlang übermüdet war. Sie liebte nicht nur ihr Handwerk.. nein. Jertha lebte ihr Handwerk.

Nach langer Arbeit war ihr neues Meisterwerk vollendet und wurde bereits einigen Mitgliedern vorgestellt. Thurath hieß ihr neuer Kriegsgolem, der gänzlich anders als der Hauptgolem Hjelotrom war. Er war kleiner und schmächtiger, jedoch auch schneller. Langes Tüfteln an verschiedenen Gelenken ermöglichte ihr unter anderem diesen Durchbruch. Er glänzte jedoch nicht nur durch diese Fähigkeit, sondern noch durch ganz andere Innovationen.

"Nun darf ich mich erstmal auch mehr entspannen. Vielleicht.. gehe ich auch mal mehr unter die Leute, eh?", meinte sie mit einem lebhaftem Gesichtsausdruck, den sie schon eine Weile nicht mehr hatte, zu Thurath und Hjelotrom. Hjelotrom sprach mit gewohnt tiefer Stimme lediglich: "Bestätigt.", woraufhin Thurath seiner Erschafferin antwortete: "Analyse vollendet. Thurath erkennt passive Protokolle.", woraufhin das grüne Leuchten, das von seinen Runen und Augen ausging, auch schon schwächer wurde und er zu seinen Stellplatz ging.

Mit einem sanftem Lächeln auf den Lippen verließ die Golemschmiedin schließlich ihre Werkstatt.
Grüße Kinder des Steins,

wir würden gerne ein kleines Event zum Thema Dunkeleisenzwerge verantstalten.

Es soll eine Art diplomatische "Willkommen-in-der-Nachbarschaft-Treffen" werden.
Wir würden natürlich mit unseren Dunkeleisenzwergen teilnehmen.
Der Ort des Events wird Eisenschmiede sein.

Hättet ihr daran Interesse?
Mit wem bei euch kann ich mich diesbezüglich absprechen?
Welcher Termin würde euch entgegen kommen?

Nimm an der Unterhaltung teil!

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