[A-RP Gilde] Kal'Delar

Die Aldor
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Ishnu alah liebe Community!

Durch eine Hand voll Spieler gegründet, entsprang diese Gilde im Sommer 2013 seinen Wurzeln und wuchs bis heute zu einem anständigen Spielerkern zusammen, der den Zusammenhalt einer Gemeinschaft nicht nur IC symbolisiert.
Mit diesem Thread möchten wir euch die Idee hinter den Kal'Delar näher bringen und hoffen natürlich, uns weiterhin als aktiv und etabliert bezeichnen zu dürfen.

Allgemeine Informationen

Die Kal'Delar sind eine Gemeinschaft von Freunden / Kameraden / Gleichgesinnten, die gemeinsam durch Kalimdor ziehen und helfen, wo sie gerade gebraucht werden. Grundsätzlich kann sich jeder Kaldorei der Gemeinschaft anschließen, solange er weder Todesritter, Magier, Dämonenjäger (Ausnahmen zum Konzept siehe Rang "Gildenfreund") ist oder nicht loreexistente Dinge spielt. Auch Gilneer oder Draenei haben die Chance, sich der Gemeinschaft anzuschließen, solange sie authentische Gründe liefern und Ic überzeugen können.
Da wir uns aber trotzdem als Kaldorei Gilde betiteln wollen, werden diese stets in der Überzahl bleiben.

Ob Kämpfer, Druide oder einfacher Handwerker und Zivilist, wer die Reise- und Abenteuerlust im Herzen trägt und seinen Teil zum Schutz von Volk und Natur beitragen will, ist bei den Kal'Delar willkommen. Das bedeutet auch, das einzelne Mitglieder durchaus noch andere Pflichten gegenüber Tempel oder Zirkel wahrnehmen. Als Gemeinschaft agieren wir jedoch unabhängig von den genannten Institutionen, da wir auch nicht als offizieller Verein bezeichnet werden.

Für das RP bedeutet dieses Konzept eine gesunde Mischung aus Abenteuer-/Plot-RP, Lagerfeuer-RP und Alltags-RP. Wir wollen nicht ständig nur in Darnassus rumlungern, sondern aktiv in Kalimdor unterwegs sein. Aber auf Dauer ist das natürlich auch anstrengend. Zwischendurch brauchen Spieler und Charakter auch mal ihre Ruhepausen, in denen sie ihre Wunden lecken und schlichtes Alltags-RP betreiben können. Wir wollen treu nach dem Motto spielen: Die Mischung machts.

Ein großes Ziel als Solches gibt es bei den Kal'Delar nicht. Sie haben sich zusammen gefunden um ihrem Volk und der Natur auf verschiedenste Art und Weise zu helfen. Bekanntlich gibt es immer irgendwo etwas zu tun, besonders bei kreativen Plotköpfen. Sogesehen könnte man einfach sagen: Sie wünschen sich Frieden und Gleichgewicht in den heimischen Wäldern.

Aufbau der Gilde

Die Kal'Delar sind keine Einheit, sondern eine Gemeinschaft. Daher ist jeder gleich gestellt und besetzt IC den "Rang" eines Kal'Delar.

Gildenleitung - Ooc Rang der Gildenführung. Besetzt durch Asaciel

Offizier - Ooc Rang der Helferlein. Besetzt durch Aradai.

Kal'Delar - Das klassische Gemeinschaftsmitglied. Alle Kal'delar sind gleichgestellt.

Neuling - Schlicht und einfach: der Neue.

Ooc Twink - Gestehen wir unseren Mitgliedern zu. Nicht zuletzt, um das Gildengefühl zu stärken.

Gildenfreund - Mit diesem Rang ist es möglich, der Gilde beizutreten, auch wenn man nicht IC zur Gemeinschaft gehört. Die Anzahl an Mitgliedern als Gildenfreund ist begrenzt. Die sonstigen Regeln wie Loretreue gelten natürlich auch hier, wenngleich das Konzept eher weniger eine Rolle spielt.

Rassenbeschränkung

- Nachtelfen
- Gilneer
- Draenei

Wir oben bereits erwähnt, haben auch Gilneer und Draenei die Chance, sich uns anzuschließen, sofern sie eine gute Begründung vorlegen und es schaffen, unsere Charaktere Ic von sich zu überzeugen. Um es abermals zu betonen: Wir wollen uns weiterhin als Kaldorei Gilde betiteln, weshalb wir stets die Überzahl derer im Auge behalten werden.
Vorstellungen, Ansichten und Kriterien

Wir sind ambitionierte Spieler, die Spaß am Rollenspiel haben und sich ins Zeug legen, eine "Rp Garantie" zu bieten, um die Gilde aktiv zu gestalten und zu beleben. Das heißt natürlich nicht, das ihr dauerhaft bespaßt werdet. Generell legen wir Wert auf Eigeninitiative.
Aufgrund der Vielfalt, die IC bei uns herrscht, bleibt diese natürlich auch Ooc nicht aus. Bei uns findet man verschiedene Ansichten und Spielstile, doch achten wir stets darauf, den gemeinsamen Konsens und den Grundstein nicht zu verlieren.
Aus diesem Grund legen wir sehr viel Wert auf Kommunikation. Wir diskutieren gerne und scheuen uns nicht, Kritik zu äußern. Hier sagen wir klipp und klar: Spieler, die mit Kritik nicht umgehen können und den Mund nicht aufbekommen, wenn ihnen selbst etwas nicht passt, werden bei uns nicht glücklich.

Wir sind bemüht, die Charaktere innerhalb der Gilde zu verknüpfen und das nicht nur oberflächlich. Dabei geht es nicht darum, das stets Friede, Freude und Eierkuchen herrscht. Auch unsere Charaktere sind nicht immer einer Meinung und hier sagen wir ganz klar: Wir mögen Konflikt Rp. Ein Spieler, der das, aus welchen Gründen auch immer, nicht mag und damit nicht umgehen kann, der wird bei uns ebenfalls nicht glücklich werden.

So, wie wir gerne unsere Charaktere verknüpfen, tun wir das auch Ooc. Wie anderswo auch, treffen bei uns die verschiedensten Persönlichkeiten aufeinander, die allesamt das gleiche Hobby haben, nämlich das Rollenspiel. Wir achten stark darauf, das wir mit potenziellen Bewerbern harmonieren, denn wir selbst tun es ebenfalls. Wir möchten niemanden, der in einer Gilde nur eine Zweckgemeinschaft sieht, denn bei uns haben sich Freundschaften entwickelt. Wir sind zusammen gewachsen und jemand, der das vielleicht nicht möchte, der passt nicht zu uns.

Dies alles führt natürlich dazu, dass unser Bewerberprozess sehr lange dauert. Wir schauen uns jeden Interessenten sehr lange und sehr intensiv an. Ic wie ooc. Wer also nicht lange warten möchte, bis er offiziell in die Gilde aufgenommen wird, der sollte es gar nicht erst versuchen.

Viele Dinge sind selbstverständlich, einige vielleicht nicht. Hier aber in groben Stichpunkten nochmal der Grundstein, den wir verfolgen und den wir von Bewerbern erwarten:

- Jedes Gildenmitglied ist dazu angehalten, sich unter unserem Gildentag vernünftig zu verhalten und den Ruf der Gilde zu wahren. Ihr solltet es daher vermeiden, halbnackt durch Goldhain zu rennen oder euch unfreundlich gegenüber Anderen zu verhalten. Diskussion Ja, Beleidigungen Nein.
- Wir legen Wert auf Lore und die damit verbundene Konsequenz. Seid euch dessen bewusst und handelt danach. Fragen bezüglich der Lore können natürlich gemeinsam geklärt werden. Rollenspielanfänger sind ebenfalls Willkommen, so sie denn lernwillig sind.
- Wir bitten euch, regelmäßig ins Forum und den ingame Kalender zu schauen. Termine, Abstimmungen und andere Dinge, die die Gilde betreffen, werden mit diesem beiden Mitteln geklärt.
- Wir setzen eine gewisse Aktivität voraus. Selbstredend hat das Rl immer Vorrang, doch wollen wir auch nicht zu einer Abstellkammer werden.
- Kritikfähigkeit setzen wir vorraus

Wie bewerbe ich mich bei den Kal'Delar?

Wer uns Ic erreichen möchte, findet uns in Darnassus (Haus des Kochkunstlehrers, welches wir als Quartier nutzen), sofern wir gerade vor Ort sind. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sicherlich eine Nachricht für uns hinterlassen, oder im Whisper abklären, wie man zu uns stoßen kann.

Folglich benutzen wir für IC Nachrichten und/oder Bewerbungen unser Forum:

http://kaldelar.forumieren.com/

Ooc könnt ihr jederzeit ein Mitglied der Gilde ansprechen, direkt das Forum benutzen oder euch an die oben genannte Gildenleitung wenden.

Die Zeit nach eurer Bewerbung bis hin zu einer Aufnahme nutzen wir, um uns gegenseitig zu beschnuppern. Da lassen wir uns auch gerne mal ein bisschen mehr Zeit, denn wir finden es sehr wichtig herauszufinden, ob wir euch zusagen und umgekehrt.
Nach der Aufnahme verbleibt ihr darüber hinaus noch ca. 3 Wochen im Rang eines Neulings, bevor ihr dann zum vollwertigen Mitglied der Kal Delar aufsteigt.

Sonstiges

Wiki Eintrag: http://diealdor.wikia.com/wiki/Kal_Delar
Forum: http://kaldelar.forumieren.com/
Video: http://www.youtube.com/watch?v=sde8qeB9VBA&feature=youtu.be
Ansprechpartner: Asaciel/Naydra, Aradai
Für Fragen, Kritik oder Anregungen stehen wir natürlich Rede und Antwort. Außerdem sind solche Dinge erwünscht :)

Die Kal'Delar - Wächter der Sterne
Bis auf dass ihr euch auf eine Schreibweise von Kal'delar festlegen solltet, fällt mir nichts großartig ein. In der Vorstellung gibt es nämlich mindestens 3 verschiedene davon. just sayin'.

Ansonsten viel Erfolg mit dem Projekt!
*rumsuch*

Leider gibt es keine Sonderzeichen im Gildennamen, daher ist der ohne. Der Rang allerdings dann mit. Eigentlich wollte ich damit keine Verwirrung stiften, nun aber irgendwie doch. *duck*

Ansonsten: Dankeschön :)
Hört sich nach einem sehr schönen und wohl durchdachtem Konzept an.
Ich wünsche dir/euch viel Glück, vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg. =)
Schönes Konzept, nur schade, dass ihr Todesritter von vornherein ablehnt. Ich würde es eher so halten, dass man von Fall zu Fall entscheidet. Ist aber natürlich eure Sache.

-Euer Langohrknochen
Die Rassen-/Klassenbeschränkungen haben wir einerseits aus Konzept-/Loretechnischen Gründen vorgenommen, andererseits jedoch auch, weil es der momentanen ic-Sichtweise der Mitglieder entspricht. Vor allem bezüglich Nachtelfen-Magier haben wir eine Weile hin und her überlegt, uns aber letztendlich ebenfalls dagegen entschieden.

Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass wenn ein Spieler durch sein RP überzeugt und hartnäckig genug ist, es immer Mittel und Möglichkeiten gibt das Konzept entsprechend anzupassen. Aber fürs Erste orientieren wir uns an den Haltungen unserer Charaktere. ;)
Die Dämmerung trat bereits ein, als Kaladria ihren Weg nach Astranaar fortsetze. Das Wetter war ruhig, vereinzelt ließ der schwache Wind ein paar Blätter des Waldbodens aufwirbeln.

Der Wind wurde stärker und es begann zu Regnen. Missmutig versuchte sie, den Himmel zwischen den Baumkronen auszumachen. Sie beschleunigte ihre Schritte.

Es dauerte nicht lang, bis der Wind stürmisch durch den Wald fegte. Die Baumkronen wackelten bedrohlich und auch die Blitze und das Donnern machte die Reise nicht gerade angenehm.
Sie blinzelte durch ihre Kapuze hervor und erspähte ein etwas größeres Haus auf der Lichtung vor ihr.

Orendils Zuflucht.

Sie war nicht die Einzige, die das Unwetter überrascht hat. Einige saßen an den Tischen oder auf dem Boden. Ein etwas kleinerer Kaldorei in einfacher Robe verteilte warme Suppe. Als er die Mondpriesterin erblickte, eilte er zu ihr. Sie wechselten ein paar Worte und Kaladria ließ sich, nachdem sie den nassen Mantel über eine Trennwand gelegt hatte, auf einem freien Platz am Tisch nieder.
Anduriel Nachtwind saß ihr gegenüber und klappte direkt ihr Buch zu, als sie Kaladria bemerkte. Schnell kamen sie ins Gespräch und ein weiterer Kaldorei, Saral Nachtwind, gesellte sich auf ihr Winken dazu, schließlich musste er ja nicht auf dem Boden sitzen.

So saßen sie dort eine ganze Weile. Das Unwetter tobte noch immer und trieb die Nächsten in das Haus hinein. Zwei Gestalten. Die Kleinere stützte die Große und bat lautstark um Hilfe...
Klingt gut, viel Erfolg euch.
Nachdem die Entscheidung gefällt worden war, die Herkunft von Anduriel und Saral Nachtwind tiefer zu erforschen, machten sich die beiden zusammen mit Asaciel auf den Weg Richtung Mondlichtung. Ohne weitere Zwischenfälle, nur mit einem Stopp an Maestras Posten, kamen sie in Astranaar an. Während Asaciel eine alte Bekannte aufsuchte, machten sich Anduriel und Saral daran, die Vorräte für die weitere Reise aufzufüllen.

Wenig später stieß Asaciel wieder dazu und erfuhr von Saral, das Anduriel bereits weitergereist war. Murrend nahm es Asaciel erstmal so hin und berichtete Saral von den neusten Informationen.
Die Furbolgs nahe Astranaar verhielten sich in letzter Zeit sehr aggresiv und machten vielen Reisenden große Probleme. Selbstredend machten sich Saral und Asaciel auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Sie schlichen sich in das Lager der Furbolgs. Diese verhielten sich unruhig, stapften im Lager auf und ab. Einige von ihnen hatten blutunterlaufende Augen. Tiefer im Lager konnten die beiden rote Runen auf dem Boden erkennen. Wenig später nahmen sie einen kleinen See in Augenschein. Dieser schimmerte in rötlicher Farbe. Nach einigen Tests mit einer Pfeilspitze, wurden sie allerdings in ihrem Tun gestört. Vom Norden näherte sich eine finstere Gestalt. Sie war in dunkle Gewänder gehüllt und hatte eine Kapuze, tief ins Gesicht gezogen. Schnell suchten Saral und Asaciel Schutz hinter nahegelegenden Hügeln.

Sie konnten beobachten, wie die Gestalt begann, einen Zauber zu weben. Dazu hob sie beide Hände und murmelte leise, unverständliche Worte. Das Wasser begann zu brodeln und ein Amulett stieg daraus empor. Wenig später ließ die Gestalt die Hände sinken und somit auch das Amulett. Sie wendete sich um und schliff den schlafenden Furbolg mit sich, den Asaciel zuvor mit einem Betäubungspfeil lediglich außer Gefecht gesetzt hatte.

Die Luft war rein. Saral und Asaciel schafften es, das Amulett zu bergen. Das Wasser erhielt sofort seine ursprüngliche Farbe, die Runen allerdings blieben.
Saral versuchte, das Amulett mittels eines Steins zu zerstören, leider erfolglos. Somit wickelten die beiden es in Stoff ein und nahmen es mit sich.

Zurück in Astranaar beschlossen sie, Anduriel eine Nachricht über diesen Vorfall zukommen zu lassen. Nebenher machte sich Asaciel daran zu schauen, ob Kaladria sich noch in Astranaar aufhielt...
Asaciel erfuhr, das Kaladria ihren Pflichten nachkommen musste und so zur Zeit verhindert war. So machte sie sich zurück auf den Weg zu Saral, der im großen Gebäude in der Mitte der Stadt bereits mit einigen Pergamenten experimentierte.

"Schwester Weißmond ist durch ihre Pflichten vorerst verhindert. Habt ihr den Brief an Anduriel geschrieben?"
Saral nickte ihr als Antwort zu und deutete auf die Pergamente.
"Ich habe ein wenig recherchiert, Schwester. Soweit, wie ich die Pergamente hier deuten kann, müssen wir den Hexenmeister entweder töten oder darum Bitten, den Zauber vom Amulett zu entfernen."
Asaciel schaute ihn vielsagend an. Sie bat die ansässigen Schildwachen, nach Spuren zu suchen und ihr im Falle des Falles eine Nachricht zukommen zu lassen. Es war klar, was sie zu tun hatten. Da sich zur Zeit niemand in Astranaar aufhielt, der in der Sache mit dem Amulett helfen konnte, beschlossen sie nicht länger zu warten und direkt zum Rajenbaum zu reisen, um auf Anduriel zu stoßen.

Diese machte große Augen, als sie Saral und Asaciel erblickte.
"Ihr seid schon hier? Was ist los? Eure Nachricht klang wichtig."
Saral begann, ihr sämtliche Einzelheiten zu erzählen, während Asaciel das Amulett in die Mitte auf den Boden legte. Mit jedem weiteren Wort verwandelten sich Anduriels Gesichtszüge stetig ins Negative.
Missmutig starrte sie auf das Amulett, als plötzlich ein kräftiger Windstoß das Mark der Drei erschütterte.
Ein diabolisches Lachen erklang, ähnlich einer Geisterstimme. Hastig rissen die drei ihre Köpfe umher, doch es war niemand zu sehen. Stattdessen erblickten sie nicht weit entfernt etwas Rotes auf dem Boden, was sich später als eine der Runen herausstellte, die sie auch im Furbolglager nahe Astranaar finden ließen.

Nun standen Anduriel, Saral und Asaciel vor der Rune, starrten diese an und stellten eine Menge Theorien auf. Scheinbar waren sie so konzentriert darauf, das sie die ankommende Kaldorei gar nicht bemerkten. Als diese anfing zu sprechen, drehten sich alle drei hastig und erschrocken um.
Adyara Klingenlied stellte sich als eine Wächterin heraus, die magische Artefakte aufspürte um sie zu zerstören. Ein glücklicher Zufall, wenn man so will..

Sie klärten Adyara über ihre neue Mission auf und gewannen sie als neue Weggefährtin. Während die drei sich unterhielten, begann das Amulett in Asaciels Tasche zu vibrieren und sie schmiss Diese im hohen Bogen von sich weg. Adyara schien furchtlos und widmete sich der Tasche, aus der ein wenig rot schimmernder Qualm sich durch die Ritzen den Weg nach draußen bahnte. Sie öffnete die Tasche und binnen weniger Sekunden hüllte der Qualm die gesamte Lichtung ein, sodass man gerade noch seine eigene Hand vor Augen sehen konnte.

Als der Qualm sich langsam auflöste, bemerkten die vier Kaldorei die roten Augen des jeweils anderen und das Chaos auf der Lichtung nahm seinen Lauf...
Aloril spielt mit den Zehen im kühlen Wasser herum, das seine Füsse umspielt. Er hob den Kopf und blickte in den klaren Nachthimmel über Darnassus. Und er lächelte.

Kleiner Schieber von einem möglicherweise Interessierten.
Mögliche Interessenten sind immer gut ;) Du kannst dir unser Rp auch gerne im Vorfeld anschauen, bevor du über eine Bewerbung nachdenkst.

Gruß
"Hmm... soll ich.. soll ich schauen, ob wir verderbt wurden?" Anduriel starrte die anderen fragend an.
"Sieht genauso aus, wie die Augen der Furbolgs. Ob wir auch gleich durch die Gegend laufen?" Murmelte Asaciel in sich hinein.
"Ja, bitte. Schwester, macht das es weg geht. Ich will nicht, das ich so Ende!" Antwortete Saral auf Anduriels Frage.
Adyara schaute sich das Geschehen stillschweigend an.

Langsam aber sicher merkten die drei, wie sie unruhig wurden. Aus dieser Unruhe entwickelte sich große Ungeduld, die sich langsam in Aggressivität wandelte.
Anduriel nahm beide Hände von Saral und versuchte, sich zu konzentrieren. Nur wenige Sekunden später:

"Geht das nicht ein bisschen schneller?" Fauchte Asaciel, während sie von einen auf den anderen Fuß tippelte.
"Ihr seid Druidin, macht was!" mischte sich Adyara ein.
"Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn ihr mir ständig dazwischen quasselt!" fauchte Anduriel zurück.
"Schwester, nun macht schon. Macht es weg, macht es WEG!" geriet Saral in Panik.

Anduriel warf Adyara und Asaciel einen scharfen Blick zu und ließ Sarals Hände los.

"Macht es doch selbst. Ihr wisst und könnt ja sowieso alles." sagte Anduriel zu Adyara.
"Ihr seid die Druidin, nicht ich. Jetzt macht schon!" antwortete ihr Adyara.
"Besserwisserin!" zischte Anduriel.
"Besserwisserin!" zischte Adyara zurück.

Währenddessen geriet Saral wohl in einen Blutrausch. Er sprintete in Richtung eines Busches, blieb kurz davor stehen und bombadierte diesen mit seinen Pfeilen.
"Du elender Mistkerl. Ich werde dich töten! Ich werde deinen gesamten Körper durchlöchern, du dreckiger Unhold! Ich werde niemals auf diese Weise sterben, niemals! Nimm das, das ist für meinen Vater!"

Irritiert schaute Asaciel durch die Gegend und versuchte, ihren Zorn irgendwo loszuwerden. So stapfte sie einfach mal mit ihren Füßen auf den Boden. Harmlos, im Gegensatz zu den anderen beiden Prachtexemplaren.
Adyara ging auf Anduriel los und schmiss sie zu Boden. Beide fuchtelten wild mit ihren Armen und Anduriel versuchte frei zu kommen, während Adyara zum Würgeangriff überging.

"He, was soll denn das!" Asaciel's Augen funkelten auf uns sie schmiss sich mit voller Eleganz auf die beiden Kämpfenden.

In der Zwischenzeit merkte Saral wohl, das seine Pfeile sich dem Ende neigten. Als er nichts mehr in seinem Köcher finden konnte, wechselte er auf einen kleinen Dolch um. Der Busch überlebte nicht lange und so rannte Saral wie ein Beserker den Hang hinunter.

Das Amulett flog im hohen Bogen, als Anduriels Fuß es im Getümmel schaffte, es wegzukicken. Es dauerte nicht lang und die drei Frauen starrten sich ungläubig an, während Saral gemütlich den Hang wieder hinaufkam.

"Ist irgendetwas? Was sitzt ihr denn da auf dem Boden herum?"
Es war klar, das sie ohne Amulett weiterreisen mussten. So wie es aussah, konnte der Hexenmeister sie dadurch beobachten und zeitgleich auch noch irgendwie manipulieren. Sie beschlossen also, es am Rajenbaum zu lassen und gaben es in die Obhut der dortigen Druiden.
Durch diese Vermutungen gelangten sie auch zu dem Schluss, das er sich bereits aus dem Eschental entfernt haben musste. Der Teufelswald war nahe und beherbergte, trotz seiner langsamen Heilung, noch einige dämonische Rückstände. Vielleicht wollte er sich Diese zu Nutze machen? Außerdem gab es auch im Teufelswald Furbolgstämme und wenn er es auf sie abgesehen hat, wären diese wohl sein nächstes Ziel.

Nach reichlichen Überlegungen machte sich die Reisegruppe auf den Weg in den Teufelswald. An der Kreuzung zum Smaragdrefugium teilten sie sich auf. Adyara und Saral machten sich auf, um das nahe gelegene Furbolglager zu untersuchen, während Anduriel und Asaciel sich im Refugium umhörten.
Tatsächlich fanden sie heraus, das in Winterquell ebenfalls solche Runen gesichtet wurden. Leider ließen es die Ressourcen der Druiden nicht zu, sich der Sache anzunehmen. Umso erleichterter waren sie, das die Kal Delar sich darum kümmern wollten.

Tenell Laubschleier sicherte Anduriel Hilfe zu, in dem er den Wisperwindhain sowie Winterquell warnen wollte.

Anduriel und Asaciel gingen zurück zur Kreuzung, wo sie nicht lange auf die anderen beiden warten mussten. Nach kurzem Informationsaustausch beschlossen sie, den Tag im Refugium zu verbringen um Kräfte zu sammeln. Sie würden zur nächsten Dämmerung ihren Weg nach Winterquell fortsetzen.

Die Rüstungen wurden ablegt und es war tatsächlich Zeit, private Gespräche zu führen. Wer hätte gedacht, das der Teufelswald so gut besucht ist? Asaciel staunte nicht schlecht, als sie Milena Windlied erkannte. Sie war wohl in einen Einsatz verwickelt und suchte Schutz zum rasten. Doch wer dann kam, wollte Asaciel gar nicht so richtig glauben.
Seirhana Silberschein, ihres Zeichens Tempeldienerin. Sie war Asaciel vor einigen Wochen bereits in die Ruinen von Auberdine gefolgt und tatsächlich stellte sich heraus, das ihr Kommen wieder kein Zufall war. Ihren Worten nach zu urteilen würde sie Asaciel wahrscheinlich erstmal auf der Pelle hängen.
Die Dämmerung trat bereits ein und sobald alle anderen wach und bereit wären, würden sie ihren Weg fortsetzen. Adyara und Asaciel waren bereits auf den Beinen, als sich Saral und Seirhana auch dazugesellten. Saral teilte den beiden mit, das Anduriel und Aristar nochmal zurück ins Eschental mussten, sie aber sobald wie möglich hinterher kamen.

So machten sich die vier auf den Weg zum Whisperwindhain. Auf dem Weg beschloss man, sich die dämonischen Ruinen Jadaenar genauer anzuschauen. Es könnten ja Hinweise versteckt sein. Dort angekommen wurde Seirhana am Eingang als "Wache" abgestellt. Wenn sie wirklich so flink sein sollte, wie sie behauptet, wäre sie früh genug in den Ruinen, um die anderen zu warnen.

Adyara, Saral und Asaciel betraten die ersten verseuchten Grabhügel. Nach längeren Untersuchungen fanden sie schließlich eine ältere, verdreckte Tagebuchseite, auf der man zumindest noch ein wenig lesen konnte.

"Tag 13... Ihre Leben werden mir gehören.... Ich spüre, wie sie mir gehorchen.... Nicht mehr lange... Das Netz ist ausgespannt, wie das einer schwarzen Witwe..."

Den Dreien war klar, das es sich um den Hexenmeister handeln musste und das es sich um die Furbolgs drehen musste, was er dort schrieb. Adyara verstaute die Tagebuchseite und sie gingen wieder zur Oberfläche, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Tiefer in den Ruinen fanden sie einen alten Altar, an dem die bekannte rote Rune zu finden war.

Während Seirhana sich wahrscheinlich beim Wache stehen tierisch langweilte, drangen Saral, Adyara und Asaciel weiter in die Ruinen vor. Sie nahmen Kurs auf einen weiteren Grabhügel, der anfangs verlassen schien. Sie gingen den schmalen Gang hinunter, als sich langsam schummeriges Licht den Weg vor ihre Augen bahnte. Fackeln an den Wänden, waren sie wohl doch nicht so allein, wie es den Anschein hatte. Weiter ihres Weges hörten sie Stimmen, die allerdings noch weiter weg zu sein schienen.

Geduckt schlichen sich die drei Kaldorei weiter und stoppten abrupt, als die Stimmen immer lauter wurden. Sie kauerten sich hinter eine Mauer und linsten hervor.
Ein ziemlich großer Satyr stand in der Mitte des Raumes, vor ihm 4 weitere Personen. Sie alle waren in dunkle Kutten gehüllt und hatten die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.

"Habt ihr eure Aufgaben erfüllt?"
Die vier Gestalten zittertet, als eine von ihnen anfing zu sprechen: "Ja, Meister. Wir sind bereits bis nach Winterquell vorgedrungen, um auch dort die Runen zu verteilen."
Der Satyr nickte zufrieden. "Dann macht euch bereit, zum Hyjal zu reisen. Was ist mit dem Amulett?"
Die Gestalten fingen stärker an zu zittern, die sprechende stotterte: "N-nun... w-wir ha..haben es ver...verloren...W-wir können sie also nicht mehr be...beobachten"
Sichtbare Wut stieg in dem Gesicht des Satyrs auf. Seine Pranke schnellte nach vorn und packte die Gestalt am Hals.
"Findet es! Und findet sie! Sonst ergeht es dem Rest genauso, wie dieser schwächlichen Gestalt! Daraufhin fing seine Beute Feuer... die anderen gingen schnellen Schrittes ihren Weg nach draußen.

Adyara, Saral und Asaciel warteten nach einigen Unstimmigkeiten etwas weiter weg hinter einer Ecke. Sie setzten alles auf den Überraschungsmoment, der ihnen Elune sei Dank auch gelang. Adyara sprang hervor und stach einen der Gestalten mitten in den Leib, der sofort zu Boden ging. Asaciel sprang unmittelbar hinterher und köpfte eine andere mit ihrer Gleve. Saral hingegen war dazu bestimmt, die letzte der Drei bewusstlos zu schlagen. Bevor er dies tat, schaffte diese es allerdings noch, einen Feuerball auf Adyara zu schießen. Sie trug nun Verbrennungen an ihren Armen davon.
Anschließend betäubten sie die Gestalt und nahmen ihn mit nach draußen.
Adyara, Saral, Seirhana und Asaciel nahmen die Befragung des Hexenmeisters auf. Sie fanden heraus, das es ursprünglich 5 Hexenmeister waren, die unter dem Befehl eines Satyr stehen. Mit dem Verlust der Drei, die bereits in den Grabhügeln getötet wurden, blieben also nurnoch 2. Da der Hexer nach der Berfragung ebenfalls zur Strecke gebracht wurde, ist es immerhin nurnoch einer. Dieser befindet sich auf dem Weg zum Hyjal, während sich der Satyr immernoch in den Grabhügeln von Jadaenar aufhält.

So lange das Amulett instand ist, kann der Hexenmeister weiter seine Runen zaubern und verteilen. Heißt also, das dieser getötet werden muss, um das Amulett zerstören zu können. Sie beschlossen, sich zuerst dem Hexer zu widmen, da sie das für dinglicher hielten.
Da auch am Rajenbaum eine Rune gelegt wurde, bleibt die Frage, ob die ansässigen verschont wurden, oder ob sie ebenfalls unter Kontrolle standen. Das Amulett kann jedenfalls ebenfalls Runen verteilen, so es genug Zeit dafür hat. (Nach etwa 1-2 Stunden bildet sich eine solche Rune, wenn das Amulett still steht)

Die vier machten sich also daran, die weitere Reise vorzubereiten, während Asaciel eine Nachricht an Anduriel und Aristar schickte.

Einige Tage früher an einem anderen Ort ...

Morgengrauen im Felwood. Es war nicht mehr dieses dreckig trübe Grün, dass den Tag zu erhellen begann. Klares Sonnenlicht kletterte an den steilen Berghängen empor und Anduriel befand, dass selbst der Himmel mehr blau, denn graugrün aufwies. Sie lächelte zufrieden. Die Druiden hatten in den letzten Jahren viel erreicht. Für den Wald gab es wieder Hoffnung.

Doch das Lächeln der Druidin schwand, als sie daran dachte, wie nahe ihr Feind daran war, diese Erfolge wieder zunichte zu machen. Ein Hexenmeister war drauf und dran viele der Furbolgstämme, die der Zirkel mit so viel Mühe von der Verderbnis befreit hatte, erneut in die Dunkelheit zu stürzen. Mit ihnen würde das ohnehin äußert empfindliche Gleichgewicht des Waldes erneut zerstört werden. Allein der Gedanke ließ Anduriel die Fäuste ballen. Das durfte einfach nicht passieren! Sie würden es -...

„Schwester Nachtwind? Schwester Nachtwind!“ Die Stimme Tenell Laubschleichers riss die junge Nachtelfe aus ihren Gedanken. Mit eiligen Schritten kam der Druide auf sie zugeeilt und wedelte dabei mit einem Blatt Papier herum. Der besorgte Ausdruck auf seinem Gesicht gefiel Anduriel gar nicht. Rasch erhob sie sich von ihrem Lager und kam dem Mann einige Schritte entgegen, um ihre schlafenden Kameraden nicht zu wecken.

„Was ist passiert, Bruder? Welche Nachricht bringt ihr?“
„Die Druiden des Rajenbaums haben eine Eule geschickt. Es gibt Probleme. Diese Runen, von denen ihr erzähltet. Sie breiten sich aus. Und die Druiden, Schwester..“ Tenell machte eine kurze Pause und sah die jüngere Kaldorei eindringlich an, „.. sie zeigen Symptome“
Anduriel atmete tief ein und nickte schließlich. Ihre Gedanken rasten, doch ließ sie es sich nicht anmerken. Stattdessen legte sie dem Druiden beruhigend die Hand auf den Unterarm und sagte: „Ich werde mich umgehend darum kümmern, Bruder Laubschleicher. Macht euch keine Sorgen. Und bitte sagt den Anderen, sie sollen ohne mich weiter ziehen. Der Hexenmeister muss um jeden Preis gestoppt werden.“
Erleichtert nickte der Nachtelf. „Habt vielen Dank, Schwester. Wir würden selbst helfen, aber -...“
„- aber ihr habt alle Hände voll zu tun. Schon gut, Bruder. Entschuldigt euch nicht. Ich habe keine Zeit zu verlieren.“

So genügten wenige Worte des Abschieds und Laubschleicher zog sich zurück. Anduriel selbst machte sich leise, aber eilig daran ihre Sachen zu packen. Sie beabsichtigte weder Asaciel oder Saral, noch den anderen ihrer „Jagdgemeinschaft“ zu wecken. Laubschleicher würde ihnen das Wichtigste erzählen. Sollten sie nur ruhen. Sie würden all ihre Kraft bald schon bitter brauchen.

„Und wohin führt es dich an diesem frühen Morgen? Ganz allein?“ Der tiefe, ruhig klingende Barriton ließ Anduriel zusammen zucken. Aristar! Natürlich. Wie hätte sie erwarten können, von ihm unbemerkt zu bleiben? Mit einem Seufzen drehte sich die Druidin zu dem breitschultrigen Nachtelfen um und wiederholte mit leisen Worten die Nachricht des Rajenbaums. Aristar hörte es sich in aller Seelenruhe an und erklärte dann schlicht: „Ich begleite dich. Einer muss schließlich auf dich aufpassen, Schwester.“ - „Dämmertanz und die Anderen werden dich dringender brauchen. Es gilt schließlich einen Hexer zu töten!“ Schweigen und ein durchdringender Blick waren die einzige Antwort. Anduriel rollte mit den Augen und seufzte erneut. „Also schön. Elendiger Dickschädel! Brechen wir auf.“
Wenige Stunden später am Rajenbaum …

„Nebeleiche, passt auf!“ Surrend und blitzend schoss die Kugel aus dunkler Magie auf den Nachtelfen zu und traf ihn mit voller Wucht gegen die Brust. Mit einem Schrei ging der Mann zu Boden. Einer der Bärendruiden stürmte im gleichen Augenblick nach vorn, um die ganz in Schwarz gehüllte Gestalt nieder zu reißen. Doch vergeblich. Der Vermummte knurrte ein Wort, schnipste mit dem Finger und der Bär brüllte panisch auf und ergriff unvermittelt die Flucht. Die restlichen Druiden zögerten.

Der Großteil von Ihnen war verletzt. Viele längst nicht mehr kampffähig. Den riesigen steinernen Dämon hatten sie noch niederringen können. Doch dann war sein Herr selbst erschienen und das Blatt hatte sich gewendet. Zu viele von Ihnen hatten mit dem Wahn zu kämpfen, den der rote Nebel zu ihnen gebracht hatte. Ausgelöst von den Runen hatte er nach und nach jeden Druiden, der zu lange in Nähe des Amuletts verweilte, aggressiv und wild gemacht.

„Was denn? Habt ihr etwa schon genug, ihr jämmerlichen Langohren?“
Der Hexenmeister lachte höhnisch. „Ich hatte auf einen Kampf erhofft und ihr führt euch auf wie Lämmer vor der Schlachtbank! Und ihr wolltet das Amulett schützen? Erbärmlich!“ Mit dunklen Worten formte der Hexer eine weitere Schattenkugel in seiner Hand und warf sie den Druiden entgegen ...

„Irgendetwas müssen wir tun, Aristar! Wir können sie nicht sich selbst überlassen!“ Noch sprach Anduriel leise, doch ihre Stimme klang angespannt. Aristar verstärkte den Druck auf die Schultern der Druidin leicht. Verborgen im Unterholz hatten sie sich dem Rajenbaum genähert, nachdem der Lärm des Kampfes an ihre feinen Ohren gedrungen war. Nun war die Druidin drauf und dran aus dem Gebüsch zu springen und ihre Tarnung auffliegen zu lassen. „Das werden wir Schwester. Aber nicht mit Jähzorn und impulsivem Handeln.“

Die Kaldorei schnaubte schwer, willigte schließlich jedoch mit einem Kopfnicken ein. „Also was sollen wir tun? Wir können nicht nahe genug heranschleichen, um ihn aus dem Hinterhalt zu erledigen.“ Konzentriert sah Aristar. zu den Kämpfenden hinüber. Nach einem endlos scheinenden Augenblick erwiderte er: „Das da vorn ist ein Spiel für ihn. Wenn er nur etwas länger abgelenkt wäre, könnte ich an ihn herankommen.“ - „Also gut. Lass das meine Sorge sein.“ Mit diesen Worten schickte sich die Druidin an im Unterholz zu verschwinden, doch Aristar hielt sie noch einmal zurück. „Was hast du vor, Schwester?“ Doch die Nachtelfe lächelte nur grimmig und sah ihn aus dunkelgoldenen Augen entschlossen an. „Du wirst es sehen. Vertrau' mir einfach.“

Kaum war die kleinwüchsige Kaldorei im Schutz der Büsche und Blätter verschwunden, wandte Aristar seine ganze Aufmerksamkeit wieder dem Hexenmeister zu. Dieser erfreute sich gerade an dem Anblick eines sich windenden Druiden, als es begann. Begleitet von einem auffrischendem Wind bohrten sich unzählige größere und kleinere Wurzeln zu Füßen des Mannes aus dem Erdreich hervor und begannen sich lautlos um dessen Beine zu winden. Der Hexer bemerkte die Pflanzen erst, als sie bereits seine Hüften erreicht hatten. Zu spät. Ein jäher Windstoß trieb die Wurzeln an, auf seine Arme über zu springen. Sie fesselten seine Hände, machten Gesten unmöglich. Das war der Moment, auf den Aristar gewartet hatte. Ohne zu Zögern brach er aus dem Gebüsch hervor und marschierte mit strammen Schritten auf den Rücken seines Gegners zu. Nur Sekunden lagen zwischen Ihnen, da flammte die Linke des Hexers auf. Glühendes Wurzelwerk fiel herab. Aristar hob das Schwert. Die Gestalt drehte den Kopf und zischte ein einziges Wort ...
Schon wieder Nachtelfen ? Pfui, Teufel.
Kann gar nicht genug Nachtelfen geben. *nick*
Menschen dagegen sprießen ja förmlich aus dem Boden.

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