[A-RP Gilde] Kal'Delar

Die Aldor
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Für den Moment stützte sich die Novizin mit den Händen auf ihre Beine und atmete tief ein und wieder aus. Ihr Herz pochte so wild und laut, dass sie es in ihren eignen Ohren noch hörte .. und es verwunderte sie nicht im Mindesten, dass es so war. Mit ihrer Tochter und ihren Schildwachenschwestern hatte síe im Morgengrauen noch einen wilden und langen Lauf durch die Ausläufer der nahen Wälder und Klippen vollbracht - und das in ihren Rüstungen und mitsamt all ihrer Waffen. Über die Wurzeln waren sie gesprungen, die vom Regen noch nassen Hügel und Klippen hatten sie erklommen und sich dabei nicht eine einzige Ruhepause gewährt.
Ihre Wacht währte ewig. Und so lag es in ihrer Verantwortung, sich dies jeden einzelnen Tag und jede einzelne Nacht ihres Lebens in Erinnerung zu rufen und dafür Sorge zu tragen, dass eine jede Schwester fähig war, ihre Pflicht zu erfüllen. Dem wollte und konnte Kheandra sich nicht entziehen, wenn sie ihre Einheit denn anführen wollte. In ihre Mitte gehörte sie.

"Immerhin kann ich nach wie vor mit dir mithalten, Tochter...", raunte sie der jüngeren Kaldorei zu und bettete die Hand auf deren Schulter, um diese sanft zu drücken. Ein Lächeln hob ihren Mundwinkel und fand Erwiderung in Melderiens Zügen.
"Widmen wir uns dem morgendlichen Gebet und begeben uns hernach zur Ruhe, Schwestern."
Diese Worte sprach Kheandra in die Runde und schöpfte noch einmal tief Luft.

~*~

[OOC]
Frohe Ostern wünsche ich Euch allen! Habt ein paar schöne und entspannte Tage.
"Ihr seid alle so kalt...", ging es Reyvarion durch den Kopf während er über das Meer von Lor'Danel nach Teldrassil zurück flog.

Er neigte sich zur Seite und glitt auf einer Windströmung weiter.

Kalt, hm?

Sie hatte keine Ahnung.
Und doch erinnerte sich der Druide an seine Ausbildung. Sein Shan'do war auch nicht gerade für seine Wärme bekannt, aber niemals hätte Reyvarion ihn auch nur um etwas derartiges gebeten.

Wie oft kletterte er in stürmischen Nächten nasse Felswände nach oben, nur um ein par Kräuter für Mixturen zu sammeln. Oder wie oft hatte ihn sein Shan'do ermahnt, wenn Reyvarion wieder der Ansicht war dass er alles besser wüsste.

Innerlich kochte der Druide förmlich.
Die Sturmkrähe stieß einen lauten Schrei aus und neigte sich zum Sturzflug.

Was erlaubt sie sich eigentlich?!
Ein einsamer toter wandelt am Land,
der Blick ist ruhig, die Augen angespannt.
Die Umgebung ist karg, als auch trist,
etwas wird gesucht, jemand vermisst.

Das gesuchte scheint gefunden, wenn auch noch fern,
langsam muss er sich nähern, er tut dies auch gern.
Die Umrisse offenbaren wohl eine Elfe als Ziel,
der Tote kommt näher und spricht leise... "Asaciel..."

Der Bogen wird gespannt, dass Schwert wird gezückt,
beide starren sich an, und das alles andere als entzückt.
"Was willst du nur, Monster!" brüllt sie Ihn an,
der Tote entgegnet nur...

Ich hebe diesen Beitrag an!

/push
*lach* Einfach herrlich! So einen push liest man gerne.
und hoch^^
*schnappt sich den Thread mit der rechten Klaue ehe er sich auch die anderen Nachtelfengildenposts zusammen sammelt um diese flatternd wieder nach oben zu bringen*
Die Abenteuerlust der quirligen, jungen Kaldorei hatte gesiegt und so war sie ausgezogen, um mehr von der Welt außerhalb der heimischen Länder zu erfahren.
Mit ihren Freunden hatte sie sich in Lor'danel niedergelassen, doch dringende Ereignisse führten dazu, das die meisten von ihnen ausgezogen waren.
Von Satyren war die Rede, so hatte sie es zumindest noch aufschnappen können. Es würde vermutlich lange dauern bis sie zurück kehrten, doch Ashtena wusste, das sie sich wiedersehen würden.

Verdammt untypisch für eine Kaldorei wie sie waren ihre Interessen, doch der Spott der Volksgenossen störte sie wenig. Auf ihrer Reise hatte sie diesen Gnom kennen gelernt, mit dem sie sich letztendlich im Rotkammgebirge treffen sollte. Zu ihrem Ärgernis hatte er die versprochenen Metallsplitter nicht auftreiben können, doch der Ärger war wie weggeblasen, als sie dort tatsächlich auf altbekannte Gesichter stoß.

Cyandris plante eine Reise in den Norden, um sich die dortigen Arbeiten der Druiden anzusehen und auch Tethis beschloss, sie zu begleiten. Wenngleich seine Gründe weniger Freude bringend waren, wie die der jungen Druidenschülerin.
Sollte der Gnom sein Versprechen in den nächsten Tagen nicht halten können, so würde Ashtena sich die Gelegenheit einer Reisegruppe sicher nicht entgehen lassen.
Sturmwind, Hafen. Der Hafenmarkt!

Es gab soviel zu erkunden, das Ashtena nicht wusste, zu welchem Händler sie zuerst gehen sollte. Dummerweise war sie naiv genug zu glauben, irgendjemand der Kurzlebigen würde ihre Sprache sprechen. Fehlanzeige!

Da saß diese Frau mit ihrer schimmernden Kugel, die Ashtena so sehr faszinierte, das sie es sich einfach anschauen musste. Sie verstand kein Wort, welches die Frau von sich gab, also lächelte sie einfach. Die Kommunikation der beiden gestaltete sich äußert schwierig, doch leer ging Ashtena nicht aus. Ein kleiner Stein war es, den sie geschenkt bekommen hatte. Doch was er bezweckte, vermochte sie nicht zu sagen. Immerhin sah er schön aus!

Mit einer Erdwurzelknolle zu bezahlen, gestaltete sich ebenfalls als äußerst schwierig. Da war dieser Händler, bei dem es so köstlich gerochen hatte. Doch die Knolle wollte er als Bezahlung wohl nicht akzeptieren. Und da war er nicht der Einzige. Viele andere machten ein Gesicht, als würde Ashtena mit einer alten Socke bezahlen wollen.

Die Kultur der Menschen war eine Sache für sich. Sie wusste, sie würde wohl doch Münzen brauchen, wenn sie weiter durch die Ländereien ziehen wollte. Doch woher sollte sie die bekommen? Ein Anfang wäre zumindest, die Gemeinsprache zu lernen.
Was macht ihr denn auf Seite 2?
Kleiner ooc Push für die fleißigen Elfchen.
Nachdem Ashtena mehr oder weniger erfolgreich ihre Erdwurzelknollen in der Wanderapotheke verscherbeln konnte, suchte sie nun nach einer Möglichkeit herauszufinden, wieviel die Münzen überhaupt wert waren, die sie bekommen hatte.

Glücklicherweise war eine Konversation, die sie verstand, schnell gefunden. Lennaye war der elfischen Sprache soweit mächtig, das die beiden sich eine gefühlte Ewigkeit unterhielten.
Ashtena war fasziniert von der Auffassung der Menschendame und fragte sich immer mehr, ob die Vorurteile ihres Volkes sich noch bewahrheiten würden. Ganz sicher würde sie Lennaye wieder besuchen, wenn sie noch einmal nach Sturmwind zurück kehrte.

Nun aber war es an der Zeit, weiterzuziehen. Zusammen mit Tethis und Cyandris trat sie den Weg nach Eisenschmiede an. Nicht aber, ohne Lennaye wenigstens einen Brief zu hinterlassen.
Nach einer scheinbar endlosen, nervtötend lauten Fahrt mit der Tiefenbahn waren die drei Kaldorei endlich in Eisenschmiede angekommen.
Fast die gesamte Fahrt über kauerte Ashtena in der Ecke der Gondel. Die Beine hatte sie angezogen, die Arme drum herum geschlungen und den Kopf in den Schoß gestopft.

"Mir ist so verdammt schlecht. Und es ist so laut. Ich habe Kopfschmerzen. Bitte lass uns doch endlich ankommen. Eher fliege ich meilenweit mit Sturmfeder durch einen Sturm, bevor ich mich nochmal auf diese Gondel setze."

Eisenschmiede war eine Stadt, die in Ashtena große Faszination auslöste. Zwar war es stickig, warm und sie hatte die ersten Stunden das Gefühl, jemand würde ihre Lunge zusammen drücken, doch das machte die Architektur und vorallem die riesen große Schmiede wieder wett.
Während Cyandris lieber auf dem Boden kauerte, um ja nicht das Risiko einzugehen, eventuell in die Lava hinein zu fallen, konnte Ashtena den Blick nicht von all dem Trubel nehmen, der dort herrschte.
Ja, es war richtig gewesen, eine solche Reise anzutreten. Wer weiß, was sie noch alles verpasst hätte und verpassen würde, wenn sie weiterhin der Isolation in ihren heimischen Wäldern gefröhnt hätte.
Nein... Zusammen mit Cyandris und Tethis durchbrach sie die Norm und bereute es keine Sekunde.

Luzula und Garam Siedefaust waren die ersten, mit denen die beiden jungen Kaldorei in Kontakt kamen. Cyandris spielte brav den Übersetzer und Ashtena war fasziniert von dem dicken Zwerg, dessen Rubinkette teil seines Bartes zu sein schien. Augenscheinlich war er über ihre aufdringlichen Blicke nicht sehr erfreut, doch hätte er geflucht, hätte sie es ohnehin nicht verstanden.
Luzula erklärte sich bereit, die beiden ein Stück zu begleiten und zeigte ihnen einen kleinen Teil der Stadt. Zuletzt führte sie beide nach Alt-Eisenschmiede, wie sie es nannte.
Der eingefrorene, oder was auch immer mit ihm passiert sein mag König, löste viele Theorien in den beiden aus. Luzula hingegen wagte es nicht, die Treppe empor zu steigen. Erst später erklärte Cyandris, was es damit auf sich hatte.

Nur gucken, nicht anfassen! So hieß die Anweisung. Und selbstredend hielten sich die beiden daran. Während Cyandris noch eine Weile dort verblieb, probierte Ashtena sich am Zwergenbier und gönnte sich frische Luft vor den verschneiten Toren von Eisenschmiede.
Reglos lag der Körper des Druiden noch immer auf dem Podest, welches in der Mitte der Gruft vom Grabhügel platziert war. Umringt von Tannenzweigen, Ästen, Kräutern und Gräsern lag er auf einem weichen Blätterbett, gehüllt in ein einfaches Leinentuch. Lediglich der Kopf war frei und ab und an konnte man tatsächlich ein Augenlid zucken sehen.

Schon die dritte Nacht in Folge. Naydra lehnte die Ablöse ab. Sie bat lediglich um benötigte Utensilien, die sie für die Versorgung für den Schlafenden und sich selbst hier unten brauchte. Irgendetwas sagte ihr, das er bereits auf dem Rückweg war. Das er bald wieder erwachen würde. Diese innere Stimme ließ sie nicht los.
Sie wagte es nicht, den Blick von seinem Gesicht zu nehmen. Kein Zeichen, keine Regung würde sie verpassen.
Behutsam legte sie ihre Hand auf seinen Unteram und begann leise, die Stille mit einem Summen zu brechen. Ein uraltes Kinderlied und noch immer keine Regung.

Blätter begangen, sich zu regen. Aber wie konnte das sein? Kein Windhauch vermochte es, in die tiefen des Grabhügels hervorzudringen. Oder war es nur Einbildung? Nein!
Schnell begann sie, das Räucherwerk zu entzünden, welches am Kopf des Podestes aufgestellt war. Sie wusste nie, ob es dem Geist tatsächlich helfen würde, seinen Körper zurück zu erlangen, doch stets glaubte sie fest daran und vollführte das gleiche Ritual.
Die Augen des Druiden gerieten unter den geschlossenen Lidern in Bewegung und langsam beschleunigte sich seine Atmung.

"Der Wegwächter führt dich zurück, Laubschleier. Ich bin hier!" Sie beugte sich über seinen Körper und legte ihre Hände an seine Wangen.
Ein tiefer Atemzug. Die Nasenflügel blähten sich auf und im nächsten Moment blinzelte der Druide ihr entgegen.
"Cenarius sei Dank." flüsterte sie mit einem Lächeln. "Du hast viel verpasst."

Hallo zusammen!

Wie der ein oder andere sicherlich mitbekommen hat, hat man von uns eine ganze Weile nichts gehört. Das lag zum einen am Sommer und der damit verbundenen Unlust am Pc zu sitzen, zum anderen an beruflichen und privaten Veränderungen. Nun aber ist der Drang nach mehr Rp und der Gilde wieder so groß, das wir nach unserer Pause wieder voll durchstarten möchten. (Nicht zuletzt, da im Forum ordentlich heiß darauf gemacht wurde)

Wir wollen uns langsam wieder ins Rp tasten und erneut einen gesunden Spielerkern aufbauen. Dafür brauchen wir natürlich neue, engagierte und vorallem geduldige Mitglieder, die mit uns gemeinsam die Gilde weiterhin formen wollen.
Wenn ihr also Interesse habt daran mitzuwirken, schnuppert doch mal rein.
Ansonsten bleibt zu sagen, das ihr keine übergroße Gilde zu erwarten habt. Weder im Jetzt, noch in der Zukunft. Denn das bleibt unser Motto: Klein, aber fein.

Liebe Grüße
Die Gildenleitung
Dann alles gute weiterhin!

Garam is amused!
Schön, dass ihr wieder da seid.
Danke ihr zwei.
Da wir tatsächlich sogesehen von vorn anfangen werden wir mal sehen, wohin uns die Reise führt. Wir werden jedenfalls unser Bestes geben, wieder ein wenig zu wachsen.
Und wenn nicht, bleiben wir trotzdem im Rp :)
Hier auch nochmal ganz offiziell: Willkommen zurück!

Auf ein paar anregende IC-Streitereien!
Langsam gruben sich die nackten Zehen in die moosbedeckte Erde, als die Kaldorei nach einer guten Stunde Fußmarsch ihr Ziel erreicht hatte.
Das Licht von Mutter Mond hatte es sichtlich schwer, durch das dichte Blattwerk zu gelangen und so wurde die kleine Lichtung in den Wäldern von Teldrassil nur spärlich beleuchtet.
Naydra lehnte ihren Rücken an den großen Felsen, der unmittelbar neben ihr einen kleinen Wasserfall beherbergte. Leise und unaufhörlich plätscherte das Wasser in den kleinen Bach, während die Kaldorei die Augen schloss und sich konzentrierte.

Das Rauschen und Plätschern des Wasserfalls, das Blubbern aufkommender Fische oder Kaulquappen, das Zirpen verschiedenster Insekten, das Brummen der dicken Käfer, die zum nächtlichen Flug aufbrachen oder das Schuhu einer Eule. All diese Geräusche nahm sie von Zeit zu Zeit intensiver wahr. Es schien, als würden sie immer lauter werden und sich allmählich zu einem rhythmischen Lied der Natur vereinen. Wovon sie wohl sprachen? Woran sie wohl dachten? Was waren ihre Bedürfnisse oder Wünsche?
Naydra sehnte sich sehr danach, die Sprache der Natur zu verstehen und nicht nur zu hören. Vielleicht musste sie sich mehr konzentrieren? Genauer hin hören?
Heute ein unkreativer Schubser nach oben.
Es war nicht das erste Mal, das Naydra sich mit einer Eule anfreundete. Viele hatte sie bereits getroffen und sich mit ihnen bekannt gemacht.
Doch diese Eule war wirklich ein harter Brocken. Stur wie ein Haufen alter, stocksteifer Schildwachen. Doch gerade diese Tatsache machte das prächtige Federvieh so interessant, auch wenn es Naydra nur die kalte Schulter zeigte und sich vermutlich auch noch lustig über sie machte. Aufgeben kam für die Kaldorei dennoch nicht in Frage!
Erst, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren... Ja, dann konnte sie diese Tatsache akzeptieren und der Eule den Rücken kehren.
Moment... Den Rücken kehren?
In der heutigen Nacht wird sie ihre Taktik ändern, jawohl!

Nimm an der Unterhaltung teil!

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