[Gnomen-RP] Wahrer des Gnomischen

Die Aldor
Ähm ... also ... ich fürchte das mit heute wird nix. Weil ... Na ja, es sind ein paar nicht da und ...
Moah! *seufzt schwer* Aber ... man könnte es mal am Dienstag probieren, hat Niffin gesagt.
Also ... falls da noch jemand rein gucken mag.
Die Gnomenschaft würde sicherlich gerne Wissen ob ihr erneut gerne mit regelmäßigen Therminen agiert oder auch nicht.

/push.
*wuselt mal mit dem Wischmop durch den Treat und poliert das Gnomereganbanner auf Hochglanz*
Der Gnom schaut nach vorn... oder so. Ein Zwerg der Böses dabei denkt.

/push
Hoch mit dem Thread!

*verteilt weiter Einladungen zum Nachbarschaftsfest im Kalender*
Das Nachbarschaftsfest steht schon nächste woche an , mal sehen wie es so wird ^^
Ankündigung:

So, nachdem wir gestern noch ein schönes kleines Event hatten (danke an alle Teilnehmer, die das zu einem schönen Abend gemacht haben), gehen wir in eine kleine Gildenpause. Die Gilde besteht ziemlich genau 2 Jahre und wir hatten in der Zeit drei größere (Monate lange) und zwei kleinere Plots, genau wie haufenweise kleinen Unsinn, der uns (und hoffentlich Andere) gut unterhalten hat.

Leider hat sich der Anteil der Charaktere, die nur als Zweitcharaktere auftauchen wenn etwas ansteht immer mehr erhöht und ich selber gehöre dummerweise auch noch dazu und bin auf meinem Hauptcharakter immer mehr eingebunden. Ein Treffen die Woche ist zu wenig um Alltagsspiel zu ersetzen und mehr Zeit können und wollen die meisten die wir noch haben nicht gerne in die GIlde stecken. Ich möchte ungern die Standards senken, die wir uns mühsam aufgebaut haben, als wir noch mehr aktivere Gnome hatten. Deshalb wird das wöchentlche Treffen von meiner Seite eingestellt und ich werde mich nurnoch gelegentlich um Organisationsarbeiten kümmern.

Was geht und was bleibt?
Es geht:
- Das wöchentliche Treffen
- Die Selbstverpflichtung auf neue events und deren Planung von meiner Seite aus.
- Vermutlich das verbleibende Alltagsspiel (auch wenn mich die Mitglieder ohne meine Anleitung da überraschen mögen).
- Die aktive Rekrutierung. Andere Gnomengilden wie Sektor VII oder die Elfte Versorgungsstaffel können ihren Mitgliedern gerade mehr bieten als ich es vermutlich kann, da werde ich nicht versuchen irgendwen zum Beitritt zu überreden.

Es bleibt:
- Die ic-Gemeinschaft und das Konzept dahinter. Haus und Ideen dürfen gerne auch ohne meine Anleitung weiter bespielt werden.
- Die Spieler. Auch wenn die meisten von uns die Gemeinschaftsgnome etwas zurückstellen werden, gibt es uns alle immernoch und wir sind größtenteils im /join gvgg weiter zu erreichen, auch um ic-Anliegen anzumelden, die wir sicher noch bespielen würden.
- Die Projekte: Auch wenn es kein (oder wenig) Alltagsspiel gibt, werden wir vermutlich weiter den gelegentlichen Plot oder das gelegentliche event planen. Für Außenstehende mag sich also garnicht viel ändern.

Die Aktivitätspause mag sich in unbestimmter Zukunft wieder ändern, in dem Fall würde das wieder hier angekündigt.
Bis dahin: Danke an alle, die uns in den zwei Jahren teilweise sehr aktiv unterstützt haben.
Seit aber spätestens zu anfang legion wieder aktiv ! Ich weiss jetzt schon dass sich da was tun wird . Auf jedenfall .
So, ich dachte es wäre Zeit für ein kleines Update und ein paar Klarstellungen:

Dass die Gilde inaktiv ist trifft es nicht völlig. Wir haben uns im Laufe der Zeit nur immer mehr auf einen von einem Gildenmitglied angebotenen Lanzeitplot reduziert und währenddessen fast alle Bereiche des Gildenkonzeptes, zusammen mit den meisten Mitgliedern verloren. Da die wenigen Leute die teilweise mit, teilweise ohne Gildentag noch bei uns sind eben die sind, die Spaß an dem Plot haben, macht es von meiner Seite aus wenig Sinn zu versuchen, das Konzept zu seinen Ursprüngen zurück zu führen - zumal Niffin hier von seinem Charakter her durch den Plot auch sehr verändert wurde und nurnoch begrenzt geeignet ist. Wer in die Gilde will und im Rahmen des ursprünglichen Konzeptes selber etwas aufziehen will ist natürlich weiter willkommen, aber ich werde auf absehbare Zeit da nichts mehr bieten können.

Was wir allerdings momentan bieten können ist deutlich exotischer und sicher nicht für jeden Geschmack etwas. Unser kleiner Dauerplot ist etwas, was nicht wirklich nachher für ein Tavernengespräch taugt. Unsere Gnome, und später vereinzelte andere Verbündete, wurden hier in Geschehnisse weit über der Macht unserer Charaktere verwickelt, die Geheimdienstpolitik, Titanenquesten, das Eindringen in Herzlande der Horde, aufgezeichnete Nachrichten der Titanen selber , mächtige Artefakte, magische, rassenspezifische Seuchen, hohe korrupte Adelige mit massiven Einfluss über Sturmwind und sein Militär und jetzt sogar einen selbst erfundenen totgeglaubten Amani-Loa einschließen. Die Plots sind deutlich mehr in dem Stil, den man von Pen&Paper oder Romanen erwarten könnte, in denen die Spieler den Part der Helden einnehmen, die zwar selber über kaum Macht verfügen, aber bei für die Welt zentralen Entwicklungen dabei sind, als in einem Stil, der so massentauglich wäre, wie man ihn in einem mmo erwartet. Sogar ein ic-Kontakt mit Gallywix (und regelmäßiges kennenlernen von mit Namen herumstehenden NPCs) war hier Teil der Geschichte und unsere Gnome (und Verbündete) sind mehrfach aus Situationen lebend herausgekommen, bei denen man sich fragen kann, ob das so noch realistisch ist...

...es sollte also klar sein, warum wir dafür schon lange nicht mehr offen werben. Aber ich spreche hier mal vor allem für mich selbst, wenn ich sage, dass es eine großartige Abwechslung von dem was meine Chars sonst erleben ist, doch einmal Teil von wirklich epischen Abenteuern zu sein, die die Möglichkeiten einer Fantasy-Welt voll ausnutzen. Es spricht sicher nichts gegen die Rolle einer Wache auf Patroullie, eines jungen Magierschülers der noch Schwierigkeiten mit den einfachsten Tricks hat, eines Bäckers oder auch eines Adeligen der schon viel tun muss um das Intrigenspiel um ihn herum überhaupt zu überleben. Aber es ist eine andere Dimension "sich selber" Göttern, Helden und der Größe der Titanen stellen zu können.

Das ist sicher nicht für jeden was - und wir bemühen uns inzwischen mehr als früher, wo uns selber das Ausmaß noch nicht klar war, die Erlebnisse da völlig intern zu halten - aber wenn das zufällig jemand hier lesen sollte den diese Art von Spiel neugierig macht, dann kann er sich gerne mal ooc melden und vielleicht ic Teil davon werden.

Grüße,
Niffin
Nochmals ein Dankeschön für das gespräch neulich , niffin^^
Ein riesiger Haufen Schrott. Das hatte er gekauft. Einen riesigen Haufen Schrott.
Der Gnom grinste. Oder alles eine Frage der Perspektive. Ein riesiger Haufen...Potential! Ein Riseiger Haufen verlorener Fortschritt! Ein riesiger Haufen gnomischer Kultur!

...aber abgesehen vom angebrachten Optimismus war das schon eine größere Aufgabe. Niffin hätte nicht gedacht, dass es soviel.... Kleinkram sein würde. Ein Stock mit komischen Federsystemen und so einer Art Klaue daran. Ein innen verkabelter Helm mit einer großen Linse die vermutlich direkt über der Nase sitzen würde, wenn man ihn aufsetzen würde, etwas was aussah wie ein Haufen Messer, Scheren und anderer Stacheliger Vorsätze an Armen, mit zwei kleinen Beinvorsätzen, dutzende andere Dinge... Er hatte keine Ahnung was das alles sein sollte, aber es stapelte sich an den Wänden und selbst in dem oberen Raum, wo er früher lieber Betten bereit gehalten hatte. Nur für den Fall.

Und jetzt... alles voll mit Geräten von denen keines einen leicht erkennbaren Zweck zu haben schien. Deshalb hatte S.I.C.H.E.R. die nach der Bergung ja auch für den Kauf frei gegeben. Hier steckten hunderte, wenn nicht tausende Stunden gnomischer Arbeit. Die meisten Erfinder, die diese Geräte geschaffen hatten waren sicher inzwischen gestorben. Aber die Geräte gab es weiter und er und die 2GWF würden sie wieder zum Leben erwecken. Leise lachend ließ er den Blick schweifen, das Geräusch klang umgeben von all dem Kram dumpf. Wenn das hier nicht eine bessere Erinnerung an alles war, was die Erschaffer waren als jeder Grabstein oder Geist je sein könnte.

Und er würde sie alle kennen lernen. Er und die 2GWF würden herausfinden, was diese Maschinen tun und dafür sorgen, dass sie auch dafür eingesetzt wurden. Den Fortschritt bewahren. Er atmete tief durch und nahm den geruch von altem Öl und verschmorten Kabeln in sich auf. Die 2GWF war wieder zurück. Das R.E.S.T.E.-Projekt war vielleicht das passendste was sie jemals angefangen hatten. Er hatte immernoch mehr als ein halbes Dutzend Gnome, die ihm helfen würden. Es war nicht alles verloren.

Der Blick nach vorn war frei und es gab Grund für Optimismus.
Silly hätte sich gefreut.


ooc:
Ein paar Wochen verspätet vielleicht... aber wir sind wieder zurück. Wir treffen uns wöchentlich Sonntags abends um 8:00 im gemeinsam bespielten Haus (Mystikerviertel, das mit der hohen Treppe) und sonst nach Lust und bedarf. Kommt uns besuchen oder kontaktiert uns über den Gnomenchannel /join gvgg.
Ein Brief aus dem Hochland findet den Briefkasten des Gnomenhauses in Eisenschmiede.

Grüße, Freunde, aus den schönen Hochlanden!

Freundin Mexa und ich wurden wie ihr sicher bemerkt habt etwas aufgehalten. Das Sonnenwendfest zu dem wir gereist waren stellte sich als Auftaktaktion für einen Feldzug gegen Stromgarde, das wohl von einer Mischung untereinander verfeindeter Besetzter bewohnt wird.

Da Freundin Mexa Freunde im Norden hat, die sie gerne vom Suizid durch Belagerung abhalten wollte, haben wir uns entschieden zu bleiben und zumindest in zweiter Reihe auszuhelfen. Ohnehin eine gute Gelegenheit für Gerätetests! Passt in meiner Abwesenheit auf die Gnome und das Haus auf, sagt den Leuten bescheid, die zu selten da sind um das selber zu lesen und habt etwas Spaß.

Falls sich wer entscheidet nachzureisen kann er bitte PiBo und die Handschuhe, an der in in der Werkstatt gearbeitet habe mitbringen. Die mit den großen gläsern aussehenden Kugeln darauf. PiBo folgt auf "PoBo: Folgen".

Informiert bitte die Mitglieder des ZRK! und macht deutlich, dass für eine so verfrühte Kampagnenteilnahme Gefahrenzuschläge winken können. Wenn sie was interessantes zum testen dabei haben wäre das auch willkommen. Wir schauen derweil, dass die Gefahr sich für alle Beteiligten in grenzen hält, mit Ausnahme unserer Antagonisten!

Die Belagerung wird sicher ein paar Tage dauern, aber besonders stabil sieht die Burg nicht mehr aus, also sind wir in ein paar Wochen in jedem Fall zurück, wenn nicht früher.

Bis dann!

Niffin Sprungschnalle
Niffins Brief aus dem Hochland ist ein weiterer Brief beigelegt. Ein eigenes Kuvert hat er nicht bekommen, dafür wird der erwählte Empfänger direkt angesprochen.

Lieber Tidd,

wie Niffin ja schon geschrieben hat, unterstützen wir diese Stromgarde-Krieg-Sache hier im Norden. Die ganzen Soldaten sind komisch mit ihren Reihen und Gliedern. Und woher soll ich wissen, wann die so was jetzt versaut meinen oder nicht? Und am komischsten ist, dass alle immer laut rumschreien.
In die Schlacht gezogen sind wir heute auch schon. Niffin und ich gehören zu Luzula, und heute gehörten wir alle, die zu Luzula gehören, zu diesem Than Dings ... den kenn ich noch von der Wollmesse letztes Jahr. Der ist ziemlich riesig, aber ich glaub, der weiß ziemlich gut was er tut. Ich bin mir bloß nicht sicher, ob er auch weiß, was wir Gnome so können, und irgendwie war nicht mehr so viel Zeit für große Beratungen.
Aber bisher gefällt es mir ganz gut. Wir haben nur leider nicht alles dabei, was wir brauchen könnten. Hat ja auch keiner ahnen können, dass wir zu einem ZRK!-Einsatz reisen.

Deshalb erwarten wir Deine (und vielleicht Trixies, aber ich glaub, Niffin hat Sorge, dass sie bloß zum Schimpfen mitkommt) baldige Anreise und Anwesenheit. Folgende Dinge solltest Du bitte unbedingt noch mitbringen:

Erdbeersaft - so viel Dein Schreiter tragen kann.
Süßkram - auch so viel wie möglich. Wir wissen nicht, wie lange das alles dauern soll, und das mit dem Essen ist hier manchmal schwierig.
Munitions-Eier - die stehen in der Werkstatt in dem Schrank hinter der Werkbank. Es sind vier Kisten, auf denen Elwis steht. Bring am besten alle mit. Wenn vier Kisten zu viel sind, nimm nur die mit dem grünen Punkt und mindestens eine von denen mit den blauen Punkten. Explosionseier brauchen wir vielleicht nicht so viele. Mit Luzulas Leuten haben wir ja jede Menge Feuerzeugs dabei.
Zement - Niffin hat doch diesen experimentellen Zement, mit dem wir neulich das Söldnerhaus repariert haben. Der steht auch in der Werkstatt herum.
Buddelbot - neben den Kisten in der Werkstatt steht ein kleiner Buddelbot. Er hört auf den Namen Buddler. Er wird nicht auf Dich hören so wie PiBo, also schalte ihn lieber nicht ein sondern binde ihn einfach auf eine Kiste. Ach ja, das Handbuch für PiBo liegt übrigens auf dem Regal an Niffins Bett, falls Du das sicherheitshalber mitnehmen willst. Und falls Du da bei seinen Büchern eins mit Gnomen-Poesie findest, steck das bitte auch mal ein. Was an Werkzeug könnten wir auch noch brauchen und sicherheitshalber ein bisschen Phlogiston.
Meine Brille! - die mit der Antenne und den vielen Zahnrädern. Die müsste auf der Werkbank im Gnomenhaus liegen. Und auf meinem Bett liegt mein Winterhauchpullover. Den hätte ich fast eingepackt, hab ihn dann aber doch liegen lassen.
ABER! WEHE, ich finde raus, dass Du in meinen Sachen rumgewühlt und dir Unterwäsche von mir eingesteckt hast oder so was!

Ansonsten guck mal, ob es noch irgendwas zu testen gibt. Und falls noch mehr Leute mitkommen, bepack die auch mit Erdbeersaft und Essen! Ach ja, und denkt an Zelte und so was alles. Sieht so aus als würden wir hier eine Weile draußen rumlagern. Oh, und pack noch ein paar ZRK!-Anstecker ein. Vielleicht kriegen wir hier ein paar Leute rekrutiert.

Liebe Grüße und bis bald!

("Deine" wurde an dieser Stelle dick durchgestrichen) Mexa
Und noch ein Brief, der nach Eisenschmiede geht. Diesmal nicht ins Gnomenhaus sondern an Trixie Knallschraub mit dem Vermerk - persönlich - und dementsprechend auch im eigenen Briefumschlag.

Liebe Trixie,

schimpf jetzt bitte nicht gleich, aber Niffin und ich sind im Krieg.
Als wir auf dem Sonnenwendfest von den Hohenwachtleuten da waren, hab ich meinen Freund Alaran getroffen. Dem geht's überhaupt nicht gut, und ich mache mir ziemliche Sorgen. Die führen nämlich jetzt Krieg, um Stromgarde zu befreien. Das ist Alarans Heimat, die wohl schon lange belagert ist oder so was. Das war so eine Geschichte wie bei uns mit Gnomeregan. Ich glaub, deswegen verstehen wir uns so gut. Jedenfalls kämpft Alaran da nun mit, um seine Heimat zu befreien, und ich hab das Gefühl, dass er am liebsten dabei im Kampf sterben würde oder so. Ich bin mir nicht sicher, aber ich finde, dass man ihn da jetzt nicht alleine lassen sollte. Deswegen sind Niffin und ich geblieben und helfen, wo wir können.

Ich hab Tidd beauftragt, uns noch ein paar Sachen mitzubringen. Wenn das ZRK! ihn ruft, kommt er bestimmt. Aber was ich ganz dringend noch bräuchte, ist frische Unterwäsche. Und das kann ich Tidd nicht anvertrauen. Das geht einfach nicht. Deshalb wollt ich Dich fragen, ob Du mir welche bringen kannst. Also, falls Du mitkommen magst. Und falls nicht, verpack die bitte irgendwie so, dass keiner merkt, was drin ist und gib sie Tidd mit. Oder noch besser, dieser einen Gnomin, die vielleicht beim ZRK! mitmachen wollte. Ich weiß den Namen nicht mehr. Aber vielleicht findest Du ja raus, ob sonst noch wer nachkommt. Geht das?

Vielen Dank und liebe Grüße!
Und keine Angst, wir passen gut auf alle auf!
Deine Mexa
Einen ganzen langen Tag, nein, beinahe zwei Tage hat es gedauert bis nun in den vordersten beiden Schlafräumen und im Gang dazwischen wieder Ordnung und vor allem Ruhe herrscht. Mühsam und teilweise augenscheinlich wenig zielgerichtet wurden Decken, Kissen - viele, sehr viele Kissen -, Bücher, Matratzen, Kleider - sehr viel mehr Kleider als Kissen -, Taschen, kleine und größere Schächtelchen, die unter Noées strengster Überwachung standen, Tücher und Schuhe, Umhänge und Handschuhe, Plüschtiere und eine Erzmagierinnenpuppe, ein Gyrokopter-Modell von der Größe eines durchschnittlichen Gnomenkopfes, Werkzeug, Zeichenmappen und -utensilien und eine gefühlte Tonne gebunkerter Süßkram von Raum A nach Raum B befördert. Dabei war der Gang fast die ganze Zeit über kaum begehbar, geschweigedenn gefahrlos betretbar, und alle Versuche, der kleinen Magieschülerin im Sinne aller Bewohner Hilfe anzubieten, die darauf ausgelegt war, ihr "System" aufzubrechen und die Gefahrenquellen rasch aus dem Weg zu räumen, führten nur zu lautem, teilweise panisch schrillem Gezeter und dem ein oder anderen Hieb mit dem Sternespitzenzauberstab gegen Gnome, die gegenüber Noées Habseligkeiten unaufgefordert handgreiflich wurden.

Dabei führte Noée den Umzug selbstverständlich nicht völlig alleine durch. Mit strengem Regiment gab sie von einem extra herbeigeschafften Stuhl aus lautstark Anweisungen und fuchtelte dirigierend - oft um Haaresbreite knapp - über den Köpfen der Umzugshelfer mit ihrem Zauberstab herum. Die Nerven vieler wurden so wohl deutlich auf die Probe gestellt, doch die Notwendigkeit, Noées Chaos schnellstmöglich auf welche Weise auch immer zu beseitigen, schien größer als der Ärger über ihr Gebaren.

"Vollbracht" ist es nun, würde Noée sagen, "überstanden" denken sicher alle anderen, und so manch einer wird sich im Nachhinein noch wundern, wie sich die Besitztümer des Gnomenmädchens, das einst mit einem Koffer und einem Rucksack im Gnomenhaus eingezogen war, inzwischen potenziert haben.

Noées Bett wird nun von lilanen und rosanen, halbtransparenten Tüchern geschmückt, die sich wie Vorhänge zuziehen lassen, um den Blick auf die schlafende Schönheit dahinter zu vernebeln und die Fantasie des Betrachters anzuregen. Eine gekräuselte pinkfarbene Bordüre mit aufgesetzten Glitzersteinchen wurde am oberen Bett befestigt und schließt den Vorhang somit stilvoll ab - vielleicht zum Unbill des möglichen zukünftigen Übernachtungsgastes in eben jenem oberen Bett. Doch wird er wohl vor seinem Einzug ohnehin zunächst darüber zu verhandeln haben, wo die Erzmagierinnenpuppe, das Plüschschaf, das Plüschschweinchen und der Gyrokopter denn künftig schlafen sollen, die liebevoll auf einer rosafarbenen Decke in ein gutes Dutzend Kissen des bekannten Farbspektrums gebettet wurden, wenn er oder sie sich dort breit zu machen gedenkt.

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Und damit auch ein kleiner ooc-Hinweis - es sind nach wie vor noch Betten frei im Gnomenhaus!
Das Gerät war geliefert worden und stand nun etwas ungünstig direkt vor der Werkstatttür. Fast doppelt so hoch und breit wie der Gnom war das nun wirklich nicht besonders handlich... die erste Aufgabe würde wohl sein, es irgendwie mobiler zu machen. Offenbar hatten die Vorbesitzer kein großes Interesse daran gehabt, es hatte nichtmal Räder zum schieben...

Aber gut, war ja auch nicht anders zu erwarten gewesen, bei so einem Schnäppchen. Der industrielle Schrumpfstrahler musste an seinem alten Einsatzort wohl weniger bewegt werden. Naja, die Gemeinschaft hatte ihn ja nciht wegen seiner Mobilität gekauft, sondern für seine angeblich doch recht beeindruckende Schrumpfkraft. Dinge bis zur Größe eines Hauses sollten bequem auf eine Größe Schrumpfbar sein, in der sie gut tragbar sind... für ein paar Minuten. Je nach Material.

Niffin hatte sich mal ein paar der früheren Testberichte angeschaut... es war wohl wirklich nicht ungefährlich und man sollte Vorsichtig sein. Ein Gnom hatte sich mal bei einer unerwartet frühen Vergrößerung direkt unter einem Walfisch wieder gefunden, der Momente zuvor noch in sein Aquarium gepasst hatte... keine schöne Sache. Ganz abgesehen davon, dass offenbar Dinge unterhalb einer gewissen Größe nicht mit geschrumpft wurden, aber teilweise mit vergrößert wurden, wenn der Rest wieder auf seine ursprüngliche Größe anschwoll. Ein "magnitudinaler Resonanzeffekt" offenbar. Klang zumindest interessanter. Aber im Ergebnis hatten die Entwickler damals dann mit Ratten und Asseln in der Größe von Hunden und Katzen zu kämpfen. Das... klang vermutlich lustiger als es war.

Der Gnom schüttelte den Kopf und wendete sich von dem Gerät ab. Das würden sie alle noch gemeinsam besprechen. Gerade sollte er vermutlich eher bei Wankly sein, aber Wankly.... Wankly war voll auf die kommende Mutterschaft fokussiert. Er lehnte sich zurück an den großen Stahlkasten des Schrumpfstrahlers.

Es war ja nicht so, als ob das unverständlich wäre. Der Fokus auf den Nachwuchs war schon wichtig. Immerhin waren die kleinen Wesen sehr zerbrechlich und voller Potential für die Zukunft, aber... aber es war einfach nicht besonders spannend. und machte die, die damit besessen waren auch nicht sonderlich spannend. Gerade wenn man nichtmal im Scherz über Experimente mit dem Gnomling reden durfte ohne gewisse böse Blicke zu ernten. Hoffentlich würde sich das alles wieder legen wenn ihr Nachwuchs da war. Ihrer beider Nachwuchs, auch wenn es sich meistens nicht wirklich so anfühlte.

Aber lange würde das Kind eben nicht auf sich warten lassen und sein Leben vermutlich auf immer verändern. Vaterschaft. Er hätte nicht gedacht, dass das auf diese Weise mal auf ihn zukommen würde. Da sollte es in einer Gemeinschaft.... bessere Kandidaten geben, die sich lieber um die kleinen kümmerten. Gab es aber nicht.
Vielleicht würde Pankly oder Jankly interessant sein, wenn es denn sprechen kann, aber davor klang das sehr nach der Aufsicht über ein kleines, unangebracht überlebensunfähiges Tier. Aber angeblich würden die passenden Reaktionen seines Körpers auf das Neugeborene es ja leichter machen sich darauf zu fokussieren, es ernst zu nehmen, es zu lieben....

Hoffentlich. Wenn nicht hatten sie ein Problem. Der Blick schweifte in Richtung von Wanklys Haus und erneut schüttelte er den Kopf. Ein Problem für morgen. Heute lieber Räder und Schrumpfstrahler. Er wendete sich ab und machte sich auf die Suche nach einem Wagenheber.

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ooc:
Wir leben noch und wer Interesse hat kann mich gerne direkt, im /join gvgg oder der Gnomunity ( https://www.worldofwarcraft.com/invite/XolJNyTBaB?region=EU&faction=Alliance ) erreichen. Dazu versuchen wir zumindest jeden Sonntag gegen 8 ic unseren Gnomenabend zu haben, wo man uns auch gerne besuchen kommen kann. Jetzt neu mit Riesenschrumpfstrahler.

Nimm an der Unterhaltung teil!

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